Archiv 2025
26.12.25 - Überwinterer im RB Leipzig Wie jedes Jahr gibt es auch in diesem Jahr Winterstörche, also Störche die bei uns bleiben und nicht die lange Reise nach Afrika antreten. Durch die milden Winter werden es auch immer mehr. Die Storchenfreunde freut es, so kann man Adebar auch jetzt noch beobachten. Von Jörg Spörl, den Storchenbetreuer aus Thräna bei Borna, erfuhr ich dass sein männlicher Storch noch immer auf seinem Nest übernachtet. Und auch der Syhraer Storch ist im Gebiet um Frohburg öfter zu sehen. Desweiteren schrieb mir Dietmar Heyder der Beringer und Storchenbetreuer des Horstes von Sebenisch bei Makranstädt, dass bei ihm das gesamte Brutpaar da geblieben ist. Oft sitzen Besucher auf seiner Storchenbank und beobachten das Paar. Eine nette Nachbarin von Dietmar hat uns ein Video zur Verfügung gestellt -> VideoEs gibt bestimmt noch einige Störche, die den Winter in Sachsen verbringen. Über eine kurze Meldungen würde ich mich freuen.
Horst in Thräna bei Jörg
Klaus Administrator Sachsenstorch
19.12.25 - Vogelgrippe auch in Spanien
Leider breitet sich die Vogelgrippe auch in Spanien aus, und gerade hat dort der Rückzug begonnen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch deutsche Störche betroffen sein werden.
Die örtlichen Helfer sammeln die verendeten Tiere ein, mehr kann man kaum tun.
KlausCoreteam
07. September 2025 Nachlese
https://storchenhof-loburg.de/patentiere-news-details/evoli-kind-von-jonas-aus-koeckte-in-sachsen-abgelesen.html
Noch einige Male rasteten seit dem letzten Eintrag kleinere Trupps in unserem Erfassungsgebiet.
Nach einem Regentag übernachteten mehrere Störche am 24.August in Grimma auf den Lampen des Hohnstädter Sportplatzes .
Als ich am Morgen nach den Störchen schaute,fand ich insgesamt 13 adulte Störche südlich der A14 nördlich auf gemähten Wiesen eilig Futter suchen. Unter den zwei Trupps waren 3 beringte Störche welche aus der Börde und aus dem südlichen Brandenburg stammten . Einer von Ihnen brütete in den letzten beiden Jahren in Schleswig Holstein , ein zweiter in der Börde.
Der älteste Storch in dem Trupp ,welcher 2015 in Samswegen mit einem schwarzen Elsaring gekennzeichnet wurde , war auffallend schmutzig und ist laut Ringdatei als Westzieher einzuordnen, was aber nichts bedeuten muss ,denn in diesem Jahr hat zum Beispiel der Senderstorch "Seppl" der uns im vergangenen Jahr mehrfach in Aufregung versetzt hatte seine bisherige Zugrichtung von West auf Ost geändert und befindet sich bereits in der Türkei .
Der schmutzige Storch auf dem Foto wurde laut Ringdatei das letzte mal vor 4 Jahren in Kalbe Milde gesichtet bzw. gemeldet.
(rechts im Bild ) Foto Uwe Seidel 25.08.25
Als ich um 9 Uhr noch einmal dort war , war die Truppe schon weitergezogen .
Am Morgen des 01.September gab es noch einmal einen größeren Trupp von 18 rastenden Störchen bei Seifertshain zu sehen .
Außer dem Seifertshainer Weibchen waren es alles Altvögel ohne Kennring . Fotos Uwe Seidel
Kurz nach 9 Uhr Uhr erhoben Sie sich bei mäßigem Wind gemeinsam in die Lüfte und kreisten eine Weile , kamen aber bald darauf unweit vom Autobahndreieck Parthenaue auf einer umgebrochenen Wiese wieder herunter.
Kurz nach 10 Uhr ging es dann schnell und der ganze Trupp bis auf einen zurückbleibenden Storch,
(vermutlich das Seifertshainer unberingte Männchen ) startete nun endgültig und flog an mir vorbei um an Höhe zu gewinnen und schraubte sich schnell in die Höhe .
zum Abschied noch ein kurzes , wenn auch ob der Nähe der Autobahn etwas lautes Video
https://photos.app.goo.gl/8fAosaaBt52ynrXq9
In Thräna befreite Jörg am 29.August den letzten Pflegestorch von seinem Gipsverband und entließ ihn aus der Voliere ins Gehege zu den "Fußgängern". Der Bruch ist gut verheilt und nun stand einer Auswilderung nichts mehr im Wege.
Bereits kurze Zeit später versuchte der Jungstorch, welcher vor ca. 3 Wochen mit gebrochenem Bein bei Mügeln geborgen wurde die ersten Flugübungen und hat sich jetzt den Garagenhorst als Nachtquartier ausgesucht. Fotos Familie Spörl
Noch ist reichlich Zeit um sich zu ertüchtigen und der Junge könnte mit dem Paar vom Hauphorst die Westroute in den Süden nehmen.
Der zweite verletzte beringte Jungstorch welcher im August bei Delitzsch aufgefunden wurde , ist von Carsten Peterlein von der Wildvogelhilfe Leipzig zurück nach Loburg gebracht worden, wo er vermutlich vorher ausgewildert worden war.
Ein aufregendes Storchenjahr geht endgültig zu Ende.
Unser derzeit ältester Ringstorch,welcher vor 20 Jahren in Penna bei Rochlitz beringt wurde hielt sich vor einigen Tagen noch in der Nähe seines Brutstandortes bei Syhra auf . Er wird mit Sicherheit wieder den Winter hier bleiben wie schon in den letzten Jahren.
Am 29. August konnte ich zu meinem Erstaunen einen weiteren Pennaer Ringstorch mit zwei weiteren Störchen auf einer Wiese bei Beucha an der Eula beobachten. (links im Bild)
Das kuriose daran ist , das dieser Storch 2 Jahre als männlicher Brutvogel in Prießnitz bei der Firma Korndörfer heimisch war und in diesem Jahr ein gelb beringter Storch aus Saasdorf seinen Platz eingenommen hat, welcher sich im Vorjahr in Wenigossa nieder gelassen hatte ohne zu brüten.
Wie wir wissen, muss es harte Kämpfe in Prießnitz gegeben haben, wobei das Gelege zerstört wurde und das neue Paar ohne Jungenerfolg blieb, aber das Nest die ganze Zeit argwöhnisch bewacht hat... Auch im nahegelegen Kleinbeucha hatte es wohl mindestens einen erbitterten Kampf gegeben und das Weibchen hatte sich dabei schwer am Bein verletzt.
Am 25. Mai hatte ich schon einmal das abgedrängte Pennaer Männchen mit dem Metallring bei Beucha auf Futtersuche gesehen. Jetzt schien es mit einem der beiden unberingten Störche zusammen zu sein . Es bleibt uns ein Rätsel,ob der Storch vielleicht die ganze Zeit in der Nähe war und eventuell ein Nest an einem uns noch unbekannten Ort gebaut hat oder ob er zufällig hier war...
Bisheriges Suchen nach einem unbekannten Horst im Gebiet Bad Lausick- Kitzscher war bisher ergebnislos , aber wir bleiben dran.
Am 04.September konnte ich noch einmal durch den konkreten Hinweis von unseren "Naturguckerfreunden "vom Vortag eine Vierer Storchengruppe bei Großpösna entdecken. Einer der vier Altstörche trug einen Metallring am Fuss , der allerdings auf dem staubigen Feld nicht zu identifizieren war...
Es gibt immer noch ungelöste Rätsel bei der Storchenerfassung , welche uns verborgen sind...
und so soll es bleiben...
Der untere Artikel erschien Ende August in der LVZ und beruht auf Informationen aus einem Fragenkatalog des Nabu Leipzig , den ich gern beantwortet habe.
Leider blieb der "Sachsenstorch" bzw. mein Name als die Datengebende Quelle völlig unerwähnt und das nicht zum ersten Mal ,wo über verschiedene Aktivitäten berichtet wurde,
weswegen ich mich unter anderem entschlossen habe diese von uns selbst finanzierte ehrenamtliche Arbeit bis auf weiteres einzustellen.
Klaus Döge und ich haben uns darüber beraten und dem Nabu Leipzig angeboten die Seite in eigener Regie gerne weiter zu führen.
Ich bedanke mich hiermit bei allen Lesern für das geneigte Interesse und verbleibe mit Bitte um Verständnis und Besten Grüßen
Uwe Seidel
22.August Die Storchensaison geht zu Ende und bald sind alle Nester verwaist ...
alles hat einmal ein Ende und wer weiß schon,
was sich alles ereignen wird bis zur Wiederkehr der Schwarz Weiss Roten geliebten Vögel im nächsten Jahr ...
An einigen Orten kann man noch Brutstörche zusammen antreffen, bevor Sie meist getrennt die Reise in den Süden antreten.
In Oelzschau präperierte gestern vormittag das Brutpaar das Gefieder und reinigte noch einmal das Nest vor der Abreise. (Foto Uwe Seidel )
Ein ehemaliger Fängling von mir ,ein weiblicher Nachkomme aus dem Oelzschauer Horst vom Jahrgang 2022 hat in diesem Jahr nach 2 vergeblichen Brutversuchen 2023 und 24 Ende März Jahnshain verlassen als kein Partner kam und auf dem Horst im benachbarten thüringischen Langenleuba-Niederhain erstmals erfolgreich gebrütet. Das einzige Jungvogel hat es allerdings nicht einfach gehabt vom hohen Schornstein aus mitten im Ort einen geeigneten Landeplatz zu finden,konnte aber nach Auskunft eines storcheninteressierten Anwohners glücklich auf einem Dachfirst landen und auch wieder das Nest erreichen. So wird der spätgeborene es auch noch schaffen sich auf den Weg in den Süden auf zu machen .
Die ehemalige Pflegestörchin versucht den Jungen zum Fliegen zu animieren -dieser will aber nicht so richtig - (Foto Uwe Seidel)
Das Großbardauer Storchenpaar genannt "Emely und Paul" hält sich nach Auskunft von Anwohnern aus Bernbruch schon mehrere Tage in der Nähe einer Kuhherde am südlichen Ende des Ortes auf und vertreibt sich die Zeit mit Insektenfang . Foto Uwe Seidel
Die Nächte verbringt das Paar jedoch auf dem Nest in Großbardau was man auch in der Webcam beobachten kann.
Ganz in der Nähe bei Großbuch konnte ich bei einer kleinen Fahrradrunde am selben Tag einen rastenden Schwarzstorch beobachten.
Der Jungvogel war beringt und stammt vermutlich aus Polen informierte mich Gunter Ehlers , der den Ringfund meldet.
Bei Wachau hielten sich laut Ornitho.de Plattform nach Eintrag von Friedrich Eidam Anfang der Woche mehrmals rastende Störche auf.
Gestern vormittag standen 9 vorwiegend Altstörche unweit des "Napoleonsteines" auf einem Feld und putzten Ihr Gefieder.
Als der Traktor mit dem Pflugschar begleitet von einigen hundert Möwen auf Sie zu kam pickten Sie noch ein wenig in der Erde und stellten sich in Formation zur Strasse hin auf. Kurz nach 10 Uhr starteten Sie und nach einigen Runden waren Sie schon mit dem bloßen Auge nicht mehr zu sehen. Drei Störche waren mit Kennringen versehen und einen gelben konnte ich gut ablesbar fotografieren , die anderen beiden bekotet, darunter ein polnischer mit grünem Ring ,der mehr weiss war. Foto Uwe Seidel
Dies könnte einer der letzten größeren Zugtrupps gewesen sein, welche auf unserem Territorium eine Rast eingelegt haben.
Die meißten Altstörche welche noch anwesend sind ziehen jetzt einzeln oder in kleinen Gruppen von uns weg.
Erst weiter südwärst sammeln Sie sich wieder um den Bosporus zu überqueren.
Im südlichen Bulgarien sollen schon 20.000 Störche gesichtet worden sein war in dem Reisebericht von Helmut Eggers zu lesen dessen Team einen Mecklenburger Senderstorch bis zur Türkei begleitet hat . Siehe folgenden Link
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/ab-in-sueden-den-stoerchen-per-gps-auf-der-spur,storch-180.html
Leider sind nicht alle Menschen den Störchen gut gesonnen und es gab in diesem Jahr mehrere Vorfälle , wo die Tiere von unbekannten Leuten mit Luftgewehren beschossen , in einem Fall von einer Schrotkugel verletzt wurden und danach gestorben ist.
Bei zwei weiteren tot aufgefundenen und äußerlich unverletzten Vögeln aus Eilenburg und Sermuth steht das Untersuchungsergebnis noch aus.
Leider gibt es in jedem Jahr in der von uns Menschen geschaffenen Umwelt auch immer wieder vermehrt Störche ,die im Straßenverkehr, an Leitungseinrichtungen oder mit Windkraftanlagen kollidierren und besonders Verluste von Brutstörchen sind da schmerzlich zu beklagen.
Alles in allem wächst die Storchenpopulation erfreulicherweise seit einigen Jahren allgemein und kontinuierlich an und im Moment muss uns also um den Bestand nicht bange sein.
Foto Matthias Hartung -Schkeuditzer Störche bei Nacht
Ich möchte mich hiermit bei allen Betreuen, Helfern und storcheninteressierten Menschen für Ihren Einsatz zum Wohle der Störche und der Erhaltung der Natur unserer Heimat herzlich bedanken und wünsche allen Lesern dieser Seite einen angenehmen Spätsommer und eine schöne wenn auch storchenfreie Zeit.
15.August 2025 Die großen Trupps sind bereits weggezogen und die Nester leeren sich ...
An den meißten Standorten sind nur noch die Altstörche zu sehen . Manchmal sind Sie nur noch nachts auf Ihren Horsten zu sehen oder laut klappernd zu hören...
In der vergangenen Woche wurden an verschiedensten Orten mehr oder minder große Trupps zum Beispiel bei Ornitho.de gemeldet oder durch Hinweise bekannt. Da jetzt fast überall auf den Feldern und auch Wiesen gearbeitet wird haben die Störche noch einmal reichlich Gelegenheiten sich satt zu futtern und es ist oft schwer Sie zu entdecken.Am vergangenen Sonntag abend konnte ich durch Hinweis von unserem Storchenfreund Uli Seidel 11 Störche nahe der Autobahn Kleinpösna entdecken und auch einige Ringträger identifizieren. Das Wetter versprach Thermic und ich fuhr am Montag früh wieder hin und konnte diesmal 19 Störche entdecken und ganz aus der Nähe beobachten bis pünktlich um 10 Uhr einer das Zeichen gab und die ganze Truppe schwang sich knapp über der Autobahn in die Lüfte und kreiste immer höher bis Sie nur noch als kleine Punkte am
Himmel wahr zunehmen waren und entschwanden.
Fotos Uwe Seidel
Nördlich von Chemnitz bei Hohenstein -Ernsthal waren an den Vortagen auch immer wieder Trupps gemeldet und bei Glauchau sollen sich über 60 Störche aufgehalten haben. Auf dem Weg zu meinem Neffen sah ich wie bei Meinsdorf gepflügt wurde und ca. 10 Störche standen verteilt an der umgebrochenen Feldkante und warteten auf Beute. Als die Traktoren zur Mittagspause abrollten blieben die Störche stehen und betrieben Gefiederpflege .Ich lief in gebührender Entfernung über das Stoppelfeld bis zu einem erhöhten Punkt und konnte jetzt insgesamt 20 Störche zählen und auch einige beringte Vögel sehen.
Als die Arbeiten weitergingen, kamen auf einmal mehrere Schwärme Störche vom Himmel herunter gesegelt und verteilten sich bis ins Tal südlich von Russdorf.
Von meinem Aussichtspunkt konnte ich über 130 Störche zählen und mit der Camera in einem kleinen Video festhalten.
Um Ringe ablesen zu können mußte ich auf die andere Seite gelangen um die Sonne im Rücken zu haben.
Insgesamt waren wenig Ringträger zu entdecken ,aber 10 konnte ich ablesen, darunter 2 tschechische , 2 Radolfzeller und auch einen Wilhelmshavener Jungstorch.
Erstaunlicherweise hatten mich die Störche die ganze Zeit ignoriert und ich konnte Sie fast 4 Stunden beobachten, dann war auch mein Akku erschöpft.
Am nächsten Tag erfuhr ich von Jens Hering, das am nächsten Abend immer noch über 60 Störche in Russdorf genächtigt hatten.
Foto Jens Hering
und ich begab mich am nächsten Morgen noch einmal nach Meinsdorf wo ich großflächig verteilt auch bald dutzende Störche auf den Wiesen im Tal des Folgebaches auf Insekten aus waren. Auch auf dem bereits fertig bearbeiteten Acker stapften wieder einige Störche umher.
Kurz vor 10 Uhr hatte ich mich zum günstigsten Punkt im Tal unter eine Eiche herangepirscht und kurze Zeit startete der erste Trupp von der Wiese. Jetzt kamen noch 2 weitere Trupps aus anderen Richtungen und schraubten sich nacheinander in die Höhe.
Es war ein grandioser Anblick wie jetzt ca. 70 Störche in der Luft kreisten und sich immer höher schraubten bis Sie nur noch mit dem Frenglas als Punkte sichtbar Richtung Osten absegelten. Ganz in der Nähe In Richtung Falken suchten unbeeindruckt 7 unberingte Altstörche auf einer Wiese nach Futter.
Auf dem Nachhauseweg konnte ich noch einzelne Brutpaare auf Ihrem Nest sehen und die Kleinbeuchaer ,die sich die Beine im Teich kühlten.
Nachdem Jörg Spörl vorgestern und gestern am späten Abend nach der Schicht wieder ein Dutzend Schlafgäste auf den Dächern in Thräna bemerkt hatte bin ich heute morgen gleich nach Thräna gefahren und nach einigem Suchen konnte ich verschiedene kleinere Gruppen von Störchen auf den Wiesen der Wyhraaue entdecken wie Sie vor allem Grashüpfer fingen.
Gegen 9 Uhr versammelte sich wohl der Großteil von Ihnen auf einem gescheibten Feld bei Treben und ich konnte 17 Störche zählen.
Sieben waren beringt und es war wieder einmal ein Schwede und ein Wilhelmshavener darunter.
Einen der beiden Sermuther Pflegestörche und einen weiteren Sermuther vom Jahrgang 2022 konnte ich auch entdecken und einen adulten Saasdorfer. Die anderen sind aus anderen Regionen.
Jetzt kann die Saison zu Ende gehen...
aber Jörg hat heute morgen noch einen neuen Pflegestorch aus der Mügelner Region von Bernd Holfter
überbracht bekommen der wohl noch einige Wochen da bleiben muss bis er wieder fit ist.
Darüber im nächsten Beitrag.
09.August 2025 Die ersten Jungstörche sind schon aus Ihrem Brutgebiet abgezogen und die spät geborenen Jungen sind jetzt auch ausgeflogen und werden nach und nach von den Altvögeln zu den Sammelplätzen gebracht...
In der vergangenen Woche gab es in unserem Gebiet einige Storchenansammlungen und in Bad Lausick und Thräna blieben die überwiegend aus Jungsstörchen bestehenden Trupps über mehrere Tage.
06.08. ca 20 Störche bei Bad Lausick (Fotos Uwe Seidel)
Eigentlich war ich auf dem Weg nach Thräna , wo gerade ca. 20 Störche verteilt auf Dächern im Dorf und den Nistmöglichkeiten bei Jörg im Grundstück saßen als ich gerade beim vorbeifahren noch auf dem Feld stehen sah und wenig später flog der gesamte Trupp in die Stadt und besetzte verschiedene Schlafplätze .
Unter den ca. 15 Störchen auf dem Kirchplatz und dem Rathaus konnte ich 5 Ringträger fotografieren und später am PC von vieren die Herkunft Herkunft ausmachen . Zwei Jungstörche waren aus Großzschepa , einer aus Großbardau und der vierte aus Mühlberg an der Elbe.
Von den Anwohnern konnte ich erfahren , das bereits seit ca. 3 Tagen Störche zur Nacht in Bad Lausick eingeflogen sind.
Am nächsten Morgen waren nur noch 3 auf dem Feld(darunter die 2 Großzschepaer) und am Abend konnte Annett Goldammer insgesamt 4 Störche auf der Kirche und dem Baum entdecken und 2 Ringe fotografieren.
Diesmal waren es zwei neue Ringträger , einer wieder aus Mühlberg und ein zweiter entpuppte sich als Thränaer Pflegestorch aus 2023 , welcher von Jörg mit 5 weiteren Jungen aus Loburg zur weiteren Aufzucht abgeholt wurde. Bei dem besonderen und als "Evoli" bepateten Ringstorch handelt es sich um einen Nachkomme von Jonas 2, einem Senderstorch, der in Köckte von einem Seeadler geschlagen wurde.
Foto von Annett Goldammer vom Pflegestorch der vielleicht mal wieder in der Kurstadt in Bad Lausick gerastet hat ?
(2023 übernachteten fast zur selben Zeit an zwei Tagen über 20 Störche.)
Petra Meier hat dazu folgende Geschichte auf der Homepage vom Storchenhof eingestellt.
https://storchenhof-loburg.de/patentiere-news-details/evoli-kind-von-jonas-aus-koeckte-in-sachsen-abgelesen.htmlI
Annett hatte am 07.August in Hopfgarten unweit von Bad Lausick einen Trupp von 11 Störchen im Ort übernachten sehen und am folgenden Morgen konnte ich 13 Störche verteilt auf einer gemähten Wiese entdecken und vier Ringträger ablesen.
Diesmal waren 2 Großbardauer Junge dabei und auch ein diesjähriger "Helgoländer" aus Norddeutschland . (Foto oberhalb Uwe Seidel )
Die Thränaer Jungen und die Pflegestörche sind immer wieder tagsüber unterwegs (am 07.08. konnte ich insgesamt 13 Störche mit der Brutstörchin bei der Nahrungssuche auf einem kleinen Feldstück bei Fockendorf antreffen .
Am Abend waren Sie alle wieder da..,aber der Tag rückt näher, wo Sie sich in die Lüfte erheben werden und nach Südwesten oder Südosten
abziehen werden...(Foto Jörg Spörl)
Nur die wenigsten von Ihnen werden es schaffen je wieder zurück in Ihre Heimat zu gelangen und ein Nest zu erobern und für Nachwuchs zu sorgen,
und wenn auch viele nur ein kurzes Leben haben , so haben Sie uns doch mit Ihrer Schönheit erfreut .
(darüber berichten wir im nächsten Beitrag konkret )
Wir können Ihnen Nester bauen ,aber leider nur wenig dafür sorgen das Sie hier gute Bedingungen vorfinden um genügend Nahrung zu finden.
Eine besondere Freude ist es immer , wenn man vermißte oder bereits verlorengeglaubte Störche wieder antrifft.
Die Jahhnshainer Störchin vom vergangenen Jahr(Fängling aus Oelzschau von 2021 ) ist nach Langenleuba-Niederhain ins benachbarte Thüringen umgezogen und wird Ihren ersten Jungen hoffentlich auch bald zum ausfliegen bringen.(Foto Uwe Seidel )
In Mosel konnte ich die vielleicht älteste Störchin Mittelsachsens mit Ihrem Parner geschafft von den vier ausgeflogenen Jungen auf dem Horst wieder sehen.
Von Micha Schulz erfuhr ich , das er heute den Sermuther verbliebenen Jungvogel und einen Grunaer Jungstorch in einem Trupp bei Holzhausen ablesen konnte.
uwe Seidel
02.August 2025 Der Vogelzug beginnt.
Am 31.Juli hatte ich von Jörg Spörl die Info bekommen, das sich bei Greifenhain ein größerer Trupp von Weißstörchen auf einem gegrubberten Feld aufhält.
Als ich um 20 Uhr am beschriebenen Ort eintraf, konnte ich 2 dutzend Störche auf dem Feld neben der Strasse bei der Nahrungssuche sehen.
(Fotos Uwe Seidel )
Es waren überwiegend Jungstörche welche an den noch nicht ausgefärbten Beinen und Schnäbeln zu erkennen sind.
Einige hatten auch einen gelben Kennring und beim Foografieren fiel mir ein orangener Ring bei einem stattlichen Altstorch auf.
Hier handelte es sich eindeutig um einen in Schweden beringten Storch, dessen Nummer darauf hindeutete, das er wahrscheinlich aus dem Vorjahr stammte. Auf dem schmalen Metallring am anderen Bein konnte man die Länderkennung SVS lesen.(Detailfoto)
Auch ein tschechischerStorch mit schmalem Metallring befand sich unter den 27 Störchen,war aber nicht ablesbar.
Alle fünf gelb beringten Jungstörche stammten nicht aus unserer Region und es wird noch eine Weile dauern bis wir erfahren wo die Jungstörche beringt worden sind.
Als die Sonne unterging schwangen sich nacheinander alle Störche in die Luft und flogen in Richtung Greifenhain.
Jörg war inzwischen auch eingetroffen und wir fuhren Ihnen hinterher und sahen Sie auf verschiedenen Dächern im Dorf und der Kirche auf dem Berg landen.
Auch auf einem Gerüst hatten sich 3 Störche zur Nachtruhe niedergelassen und einer war beringt und ich konnte zu hause erkennen , das er ganz in der Nähe in Niedergräfenhain beringt
Jörg hatte an diesem Tag den kleinsten Beiersdorfer Jungstorch aus Otterwisch nach Thräna abgeholt, der nicht mehr auf sein Nest gekommen war und von Klaus Döge einfangen worden war. (Foto Klaus Döge )
Das ist jetzt in dieser Saison der siebente Jungstorch, den Jörg in der Station zur Kurzzeitpflege aufgenommen hat.
Alle Jungen fliegen und sind tagsüber unterwegs berichtete Jörg und auch der Beiersdorfer Benjamin wird es auch schaffen.
Gestern Abend konnte ich an gleicher Stelle bei einem starken Regenguss 14 Störche zählen und auch die beringten Jungvögel waren wieder dabei und abends steuerten Sie auch wieder die Schlafplätze in Greifenhain an .
Die anderen Störche miit dem Schweden sind vermutlich weiter gezogen.
Ich ließ es mir nicht nehmen auf dem Nachhauseweg noch einige Nester zu kontrollieren und in der Dunkelheit konnte ich auch das Paar in
Kleinbeucha auf dem Horst sehen, welches in diesem Jahr leider keinen Nachwuchs hatte.
Der weibliche Storch hat also zum Glück seine schwere Beinverletzung vom Anfang der Brutsaison überlebt.
30.Juli 2025 Am vergangenen Sonntag unternahm ich wieder eine größere Runde um noch einmal viele Storchennester aufzusuchen .
Nördlich von Torgau bei Repitz war die Getreideernte im Gange und auf dem Feld waren weit verteilt insgesamt 17 Störche im Staub zu entdecken.
Foto Ausschnitt U. Seidel
Leider war kein Ringstorch zu entdecken und ich konnte beobachten, wie manche Störche still verharrten und dann schnell einer Maus hinterher liefen oder sich flatternd zur Beute hin bewegten. Auf den meisten Nestern waren die Jungen noch anwesend , einige waren von den Bewohnern verlassen und an manchen waren die Altstörche anwesend und putzten sich ...
Ganz in meiner Umgebung bei Zeunitz konnte ich am Montag Abend auf einem Stoppelfeld weit entfernt 4 Störche entdecken .(oberhalb Bildmitte)
Ein Altvogel und 3 beringte Jungvögel suchten Futter. Als ich mich bis zum Graben an die Baumgruppe herangepirscht hatte waren Sie plötzlich verschwunden und ich konnte Sie nirgends entdecken.Gerade war ich auf dem Heimweg, da flogen Sie flach über mich in Richtung Norden und ich begab mich eilends auf eine Anhöhe um Sie mit dem Fernglas nicht aus dem Auge zu verlieren.
Plötzlich, oh Schreck flogen sie geradewegs durch 3 rotierende Windmühlen auf der Anhöhe bei Schkortitz
(das Foto habe ich erst am nächsten Taag gemacht)
und es war ein Wunder das Sie da heil hindurch kamen und sich weiter in nordwestliche Richtung im Ruderflug bewegten .
Jetzt hatte ich eine ungefähre Ahnung wo die Störche her gewesen sein konnten.
Als ich auf Zickzackwegen in Neunitz ankam waren Sie vermutlich gerade eingetroffen und putzten sich für die Nacht .
Der Altvogel hatte sich auf einem Dachgiebel nieder gelassen.(nicht im Bild )
Es waren immerhin 5 km Luftlinie , die die Störche vom Nest weg waren .
Ich beschloss am nächsten Tag wieder hin zu fahren. Als ich ankam , war kein Storch in der Umgebung von Zeunitz zu sehen . aber auf dem Dach eines Hauses in stand ein unberingter Altstorch und es waren weitere Kotspuren zu sehen.
Und plötzlich kamen drei beringte Jungstörche angeflogen und ließen sich ebenfalls auf dem Dach nieder...
Jetzt konnte ich SIe eindeutig als die 3 Neunitzer Jungen identifizieren. Nur wenig später gab der Altstorch das Kommando und Sie flogen alle in Richtung Nordost ab...Am späten Abend war nur ein unberingter Altstorch auf dem Dach und der Horst in Neunitz war auch leer...
So geht nun die Saison 2025 bald zu Ende... In Kleinbothen konnte ich heute spät abends noch einmal zusehen, wie die Jungen von einem Altvogel gefüttert wurden und der 2. Storch auf einem Dachgiebel dazu klapperte.
Auf dem Horst in Kleinbeucha konnte Jörg Spörl das Paar mit dem beinverletzten Storch sehen . Auch bei Ornitho.de war heute eine entsprechende Eintragung zu lesen.
Gestern Abend wurde Klaus Döge nach Oelzschau gerufen , da dort ein verletzter Storch gemeldet worden war.Klaus konnte den humpelnden Storch ausfindig machen und beobachten wie er anschließend die 3 Jungen auf dem Horst fütterte. Wenn die anstrengende Saison für die Altstörche die Junge zu versorgen haben beendet ist , werden sich die Störche hoffentlich auch wieder von den Strapazen erholen...
Besonders in diesem Jahr sind Uns einige humpelnde Störche aufgefallen.
Bei den vielen Kilometern , die die Tiere tagtäglich bei der Futtersuche zurücklegen müssen ist es meiner Meinung nach kein Wunder wenn manche sich überanstrengen oder verletzen. Besonders auf den abgeernteten Rapsfeldern sind schon für uns Menschen die stehengebliebenen stacheligen Rückstände der Rapspflanzen unangenehm... Für Storchenbeine auf Dauer bestimmt noch mehr...
Erstaunlich allerdings , wie die Tiere solche Beeinträchtigungen verkraften und überwinden. 2018 hatte der diesjährige männliche Nerchauer Brutstorch in Mutzschen gebrütet und ich konnte Ihn im Juli auf einer Wiese bei Zschoppach stark humpeln sehen -> Video Im nächsten Jahr war von der Verletzung zum Glück nichts mehr zu erkennen.
Wir berichten weiter und würden uns freuen wenn Sie uns eine kurze Nachricht senden , falls Sie einen Storchentrupp in der Nähe bemerken.
26.Juli 2025 Jetzt geht alles sehr schnell und die meisten Jungen sind bereits die ersten Male ausgeflogen und einige haben auch schon Ihren Brutort für immer verlassen...
...da jetzt überall auf den Feldern geerntet , gescheibt , gegrubbert und auch wieder Futter gemacht wird ,ist es kaum möglich Storchentrupps ausfindig zu machen und nur durch Zufallsbeobachtungen erfahren wir , wo sich gerade Storchentrupps aufhalten.
Heute mittag waren nach Info von Gunter Ehlers und Michael Schulz bei Kleinpösna 16 Störche auf einem Stoppelfeld zu sehen.
Dietmar Heyder konnte bei Seebenisch ca. 70 Störche in größerer Höhe kreisend und nach Westen ziehend beobachten.
Der Trupp bei Nerchau vom 23.07. war nicht mehr in der Gegend auffindbar , aber bei Würschwitz konnte ich an zwei Tagen einen beringten Altstorch bei der Nahrungssuche fotografieren und am 24.07. spätabends einen beringten Storch in Zeunitz auf einem Dach entdecken. Zu meiner Überraschung konnte ich heute feststellen , das es sich um den diesjährigen Grethener Jungstorch gehandelt hat!
Foto u. Seidel
Auf den ersten Blick könnte man fast meinen , das es sich um einen Altstorch handelt...
Sein Geschwister befindet sich ja noch in Thräna und nach Info von Jörg Spörl scheint auch dieser Jungstorch frühreif zu sein und schnäbelt mit einem der Sermuther Jungen auf dem Nest herum "wie ein Alter" meint Jörg .
Bernd Holfter ist auch gespannt , ob sich dieses Paar eventuell in zwei bis 3 Jahren wieder treffen wird....
Die Nerchauer Jungen haben auch Ihre ersten Flugstunden erfolgreich absolviert und ich konnte zufällig beobachten, wie Sie das väterliche Elterntier
um Futter anbettelten und immer wieder verfolgten...
In wenigen Tagen müssen die Jungen nun selbstständig werden und ab da für sich selber sorgen...
So ist es in der Tierwelt vorgesehen...
Die einzige und wichtigste Aufgabe für die Lebewesen in der Natur ist die Arterhaltung ...und bei den Störchen scheint dies trotz mancher
Widrigkeiten bis dato ganz gut zu funktionieren.
23.Juli 2025 Jetzt vergeht kaum ein Tag ohne Aufregung denn die Phase des Ausfliegens der Jungen hat begonnen...
In Malkwitz, wo sich eine der wenigen erfolgreichen Viererbruten in unserem Erfassungsgebiet befand ,war der jungste Storch nach dem Ausfliegen nicht mehr aus eigener Kraft auf das Nest hinauf gekommen und wurde schließlich eingefangen und von Bernd Holfter am Montag nach Thräna in die Auffang- und Pflegestation gebracht.
Am selben Tag war ich auf einer Kontrollrunde durch das Gebiet um an einigen noch ungewissen Standorten den Bruterfolg fest zu stellen.
In Schmannewitz gab es die erste positive Überraschung . In Nachbarschaft von dem Nest mit 3 Jungen stand der weibliche beringte Brutvogel von diesem Jahr aus Raisting in Oberbayern auf einem Dach und putzte sich !
Am 08.Juni hatte ich den neuen Schmannewitzer Brutvogel von diesem Jahr in einem Nichtbrütertrupp bei Meltewitz stark humpelnd auf einer Wiese angetroffen . Das Ringbein war stark angeschwollen und in den Wochen danach konnte ich nur immer den unberingten Partner am Horst sehen...
...umso größer war mein Erstaunen und meine Freude das ich den Vogel jetzt lebend und mobil am Brutort wieder sehen konnte.
Die Schwellung am Bein war unterhalb deutlich zurück gegangen und der Vogel putzte sich und schien fit zu sein.
Es ist unglaublich was die Vögel für Beeinträchtigungen aushalten um Ihrem Bruttrieb zu folgen.(Fotos U.Seidel)
In Neuböhla gab es die nächste Überraschung . In dem in diesem Jahr angenommenen Nest war erstmals ein Jungvogel zu sehen...
Vermutlich der jüngste im gesamten Gebiet. Ein Altvogel wachte auf dem angrenzenden Silo. Hoffentlich schaffen es die Altvögel noch Ihn zum Ausfliegen zu bringen. Der Standort sollte unter besonderer Beobachtung stehen.
Am gestrigen Dienstag überführte ich den Wehlitzer Jungstorch von Torgau in die Pflegestelle Thräna zu Jörg Spörl. wo jetzt 9 diesjährige Jungstörche auf Ihren Abflug vorbereitet werden. 7 Junge fliegen bereits täglich auf das abgeerntete Feld oder in die nähere Umgebung.
Foto Jörg Spörl
Die beiden Neuankömmlinge waren bis heute noch in der Voliere zur Eingewöhnung . Foto Uwe Seidel
Zwei der Pflegestörche scheinen sich nach Info von Jörg bereits verliebt zu haben und benehmen sich wie Altstörche, bauen sogar am Nest.
Der Grechwitzer und der kleine Sermuther haben ein eigenes Nest bezogen Foto Jörg Spörl
Gestern konnte Bernd Holfter einen 9 köpfigen Storchentrupp auf einem Stoppelfeld bei Nerchau entdecken, worunter sich auch schon einige diesjährige Jungstörche befanden.
Ein Canitzer konnte von Bernd identifiziert werden. Foto Bernd Holfter
In einer weit entfernten Senke auf der beschriebenen Feldfläche konnte ich heute ebenfalls einen 9 köpfigen Storchentrupp sehen.
Beide Canitzer Jungen konnte ich ablesen und vermutlich war auch der väterliche Storch vorn mit dem schwarzen Ring dabei.
Foto U. Seidel
Die Neunitzer und Nerchauer Jungstlörche haben auch schon Ihre ersten Flugstunden absolviert und werden vielleicht auch noch hinzugesellt werden wenn der Trupp noch in der Nähe bleibt.
Über aktuelle Hinweise von Ansammlungen von Storchentrupps würden wir uns freuen .
20. Juli 2025 Die ersten Jungstörche werden schon zu den Sammelplätzen geleitet.
Am Freitag wurde nördlich von Eilenburg bei Gotha ein verletzter Storch gemeldet und Edwin Bendrin holte den leicht verletzten beringten Jungvogel nach Torgau und versorgte den Jungstorch. Anhand der Ringnummer konnte ich feststellen,
das es sich um einen der 3 Wehlitzer Jungen handelt , welche schon einige Zeit flügge sind .
Zwei Tage zuvor hatte ich noch alle 3 Jungen von den täglichen Ausflügen am späten Abend auf dem Gärtnereischornstein landen sehen...
Foto vom 17.07.US
und kurze Zeit später den fütternden männlichen aus Tschechien stammenden Elternvogel, der bisher noch nicht entdeckt und abgelesen werden konnte.
Somit hat sich einer der drei Jungvögel schon 33 km Luftlinie vom Nest entfernt und auf die Wanderschaft zu den Sammelplätzen begeben.
Bereits gestern schon hat der Jungstorch das Gelände in Torgau wieder eigenständig verlassen und den ehemals beinverletzten Altstorch gleich mit genommen berichtete Edwin Bendrin. Da beide Vögel beringt sind, können wir eventuell bald wieder etwas erfahren wie es Ihnen ergangen ist und wo Sie hingetrieben wurden. Foto US . Wehlitz am 17.07.
Unweit nördlich bei Püchau hatte Wolfgang Baisch zeitgleich einen Trupp von 8 Störchen bei der Nahrungssuche entdecken können und einen Schkeuditzer Ringstorch aus 2023 abgelesen.
Holger Teichert hat gestern bei Mühlberg an der Elbe 16 Störche überfliegen sehen und bei Hohenprießnitz konnte ich 10 Störche bei der Rapsernte erspähen , welche aber in größerer Entfernung im Staub kaum zu erkennen waren.
Es geht also langsam los... ,obwohl an vielen Orten die Jungvögel noch ein Weilchen brauchen, bis Sie bereit zum Ausfliegen sind ...
Für die Großvögel ist es immer auch eine Überwindung den ersten Sprung in die Lüfte zu wagen.
In Thräna sind die 3 Jungen vom Haupthorst und die 4 Pflegestörche auch schon seit einigen Tagen zusammen in der Umgebung unterwegs und am Abend bekommen Sie auf dem Feld hinter dem Gehege von Ihrem Ziehvater Jörg noch einen kleinen Gute Nacht Snak bevor Sie Ihre Nester für die Nacht einnehmen.
Jeden Tag kann es jetzt passieren, das Sie sich in die Lüfte empor schwingen und als kleine Punkte am Himmel davon segeln.
Proberunden in größere Höhen haben Sie schon absolviert meinte Jörg...Nun heißt es bald wieder Abschied nehmen von den Störchen.
Sehr traurig ist es , das Dieter dies alles nun nicht mehr erleben kann...Die Störche waren ein wichtiger Teil seines Lebens !
Als ein besonderes Zeichen flog zur Beisetzung seiner Urne majestätisch ein Storch über den Friedhof in Mörtitz ,
wo sich am Samstag Vormittag unzählige Menschen eingefunden hatten um Dieter Wend die letzte Ehre zu erweisen...
Rolf schulze sendete einen Artikel der LVZ , worin Dieters Leben und Wirken für den Naturschutz eindrucksvoll gewürdigt wurde.
Ich kann es immer noch nicht fassen ,das Dieter nun nicht mehr unter uns ist und eine große Lücke entstanden ist...
Er wird Uns noch lange fehlen... aber vielleicht findet sich auch bald ein würdiger Nachfolger ...
So wie die Generationen bei den Störchen wechseln und jedes Jahr so mancher bekannte Brutstorch nicht wieder kehrt ,
ist es auch bei uns Menschen...denn letztlich gehören auch Wir der Natur an...
15.Juli 2025 Die Storchensaison 2025 hat Ihren Höhepunkt überschritten und geht nun bald wieder dem Ende entgegen...
Am kommenden Donnerstag findet die letzte Beringung einer Spätbrut in Selben in Nordsachsen bei Delitzsch statt wo in diesem Jahr erstmals eine schon länger bestehende Nisthilfe angenommen wurde und 3 Junge erbrütet wurden.
An rund 160 Standorten im RB Leipzig (11 mehr wie 2024) hatten Paare gebrütet bzw. ein Nest im entsprechend festgelegten Zeitraum besetzt . (bei einigen Neuansiedlungen muss der genaue Status noch bestätigt werden.)
Da in der vergangenen Woche noch zwei bisher unbekannte Standorte mit insgesamt 5 Jungen in der Region Belgern hinzu gekommen sind
hat sich die Jungenanzahl erfreulicherweise auf fast die Anzahl vom Vorjahr erhöht .
Bis alle Jungstörche ausgeflogen sind kann es allerdings auch noch Verluste bis zum endgültigen Ergebnis geben ,was wir natürlich nicht hoffen.
Einige zu früh aus dem Nest gesegelte Junge hatten Glück und konnten ohne größere Verletzungen geborgen werden.
In Mügeln wurden die Jungen wohl von einer Windböe vom Nest gefegt und von der Feuerwehr wieder zurück gesetzt .
Ein Grethener war vom Kirchendach geflattert und hatte leichte Blessuren und wurde von Bernd Holfter nach Thräna gebracht.
Dort haben die 3 Jungen vom Haupthorst und die Pflegestörche aus Schkeuditz , Grethen und ein Sermuther bereits die ersten Flugstunden hinter sich gebracht.
Insgesamt wurden in unserem Erfassungsgebiet in zahlreichen Einsätzen über 120 Jungstörche beringt.
Der angekündigte Bericht dazu wird später erscheinen .
Ein äußerst trauriges Ereignis überschattet die diesjährige Storchensaison...
Dieter Wend
(Foto vom 16.11.2024 Treffen der Weißstorchbetreuer in Lützschena)
einer unserer langjährigsten und erfahrensten Weißstorchbetreuer für die Altkreise Delitzsch -Eilenburg
und einfühlsamer herzensguter Naturschützer und Mitstreiter
ist am 03. Juli 2025 für uns alle unfassbar plötzlich und unerwartet im 66. Lebensjahr verstorben.
"Viel zu früh und unerwartet ging ein wundervoller Mensch..."
war in der Todesanzeige der Hinterbliebenen zu lesen... und diesen Worten ist nichts hinzuzufügen.
Unser Mitgefühl gilt vor allem seiner Familie und den Angehörigen .
In stillem und ehrendem Gedenken
im Namen der Weißstorchbetreuerfreunde
(die Trauerfeier und Urnenbeisetzung findet am Samstag in Mörtitz statt)
Es ist wirklich unfassbar und ich kann es immer noch nicht glauben...
Dieter war sportlich und immer fit und einsatzbereit und kletterte zum Beispiel auf Schornsteine um einen toten Storch vom Nest herunter zu holen , der beim Kampf ums Leben gekommen war.
(Foto 2014 Roitzschjora US.)
Dieter war emphatisch und einfühlsam und begeisterte auch die Kinder (Foto 2024 vermutlich von Rolf Schulze -Horstkontrolle -Beringung in Sprotta )
Dieter war auch ein echter Ringspezialist und guter Fotograf und auf vielen anderen Gebieten aktiv ,mochte seine Arbeit und war ausgeglichen und "in der Mitte"...
einfach symphatisch und ein angenehmer Zeitgenosse...
(2022 Horstkontrolle - Beringung in Schnaditz Foto von Dietmar Heyder zugesandt)
...
29.Juni 2025 In dieser Woche wurden durch Organisation von Mario Richter und mit Hilfe der Kameraden der FFW Wurzen im Altkreis Wurzen die "Spätgeschlüpften" Jungen in Böhlitz,Thallwitz , Körlitz und Kühren mit Kennringen versehen.
In Wyhra und Bubendorf konnten mit technischer Hilfe von Lutz Schindler und der Bubendorfer Storchengemeinde ebenfalls je 2 Jungvögel beringt werden und je ein Nöthnitzer Nestling im Adoptionsverfahren erfolgreich zugesetzt werden.
Am kommenden Mittwoch finden planmäßig die letzten Beringungen in Seelingstädt und Fremdiswalde statt.
Fotos von den verschiedenen Beringungsaktionen werden nach Abschluss in einer Auswahl zusammengestellt.
In Schkeuditz war am Freitag nach Info von Matthias Hartung ein Jungvogel zu zeitig vom Nest gesegelt und auf der Strasse gelandet und konnte schließlich in das Grundstück ,wo sich der Horst befindet gelenkt werden und mit einem Bauzaun gesichert werden und am Abend von Jörg Spörl und mir eingefangen werden.
Fotos Martthias Hartung
In der Station in Thräna angekommen stärkte sich der Jungstorch erst einmal - Fotos Jörg Spörl
Schon am nächsten Tag versuchte der Schkeuditzer Jungstorch erneut sein Glück und landete auf einem Hausdach im Dorf , von wo er aber abrutschte und sich im Schneegitter verfing... ,
Da der Storch sich nicht wieder allein aus der mißlichen Lage befreien konnte, kletterte Jörg aus dem Fenster auf das Dach und barg den zum Glück unverletzten Pechvogel...
Jetzt muss sich der Jungvogel erst einmal vom Schreck erholen und Jörg hofft , das die 3 Thränaer Jungen jetzt bald einmal vom Nest fliegen lernen damit sich der Pflegling anschließen kann.
Die Thränaer Jungen sind bereits seit über einer Woche ausgewachsen, machen aber keine Anstalten das Nest zu verlassen meint Jörg
26.Juni 2025 In den vergangenen 2 Wochen gab es zahlreiche Horstkontrollen und die Beringungsaktionen sind nun kurz vor dem Abschluss . Im nächsten Beitrag werden wir ausführlich darüber berichten.
Leider gab es in den vergangenen Tagen auch wieder traurige Ereignisse .
Der einzige Trebsener Jungstorch hatte leider nur ein kurzes Dasein und wurde am 16.Juni tot vom Horst genommen. Der Nestling hatte einen ausgeprägten Kreuzschnabel und konnte dadurch nicht genügend Nahrung aufnehmen um zu wachsen wodurch er letztendlich verhungert war. Foto Uwe Seidel
Am Montag dieser Woche bekam ich einen Anruf , das ein verletzter Storch in unmittelbarer Nähe des Sermuther Nestes auf einer Wiese liegt...
Ich hab dann sofort meine Kontrollrunde in unserem westlichen Gebiet abgebrochen und bin nach Hause gefahren um eine Transportbox zu holen und nach Sermuth. Der unberingte Storch lag ca. 50 meter vom Nest entfernt auf einer abgemähten Wiese und bewegte sich nicht mehr ...
Der Altvogel war äußerlich völlig unverletzt . Da sich im Schnabel schon Maden angesetzt hatten und sich das Gefieder am Hals ablösen ließ kann man davon ausgehen , das der Storch schon länger tot war als gemeldet.
Nachdem wir uns vergewissert hatten , das es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den männlichen Brutvogel handelt, haben wir uns dazu entschlossen den verbliebenen langjährigen weiblichen beringten Brutvogel welcher aus Lübthen bei Schwerin stammt zu entlasten und zwei Junge auszuhorsten. Nach einigen Recherchen und Vorsprachen bei der Stadtverwaltung Colditz wurde uns durch Herrn Schmidt schließlich entsprechend technische Hilfe der FFW Bad Lausick vermittelt und am Mittwoch Nachmittag konnten die zwei kleineren Jungen, welche schon leicht unterernährt waren durch Jörg Spörl entnommen werden.
Die beiden Nestlinge werden nun in der Auswilderungs-und Pflegestation von Jörg Spörl in Thräna mit Hilfe einer Atrappe groß gezogen bis Sie in ca. 3 Wochen die ersten Flugversuche gemeinsam mit den Thränaer Jungstörchen unternehmen.
Der tote Altstorch befindet sich jetzt in der Uni Leipzig und wird dort demnächst auf die Todesursache untersucht.
Wir berichten weiter .
14.Juni 2025 In der vergangenen Woche fanden weitere Horstkontrollen und Beringungen der diesjährigen Jungstörche statt.
In Grethen fand am Freitag der bisherige Höhepunkt mit Begleitung des MDR Teams "Mach Dich ran "statt.
2 kräftige Jungstörche konnten die Grethener Kinder und interessierten Zuschauer ganz aus der Nähe bestaunen und deren Beringung durch Bernd Holfter beiwohnen , der vor 40 Jahren das 1. mal Grethener Störche beringt hatte , damals allerdings freistehend auf dem Firsten ohne Gondelkran.
2 Fotos Uwe Seidel
wenige Minuten nachdem die 2 Jungen wieder in Ihr Nest gesetzt wurden kamen beide Altstörche um zu füttern.
In den Tagen zuvor fanden an weiteren Standorten Horstkontrollen und Beringungen durch Bernd Holfter und Team mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren Geithain und Wurzen und der Firma Dachbau Mohr statt:
Wir danken hiermit noch einmal stellvertretend für die großartige Unterstützung!
Im Altkreis Grimma- Neunitz , Sermuth , Großbardau, Nerchau ,Trebsen. Im Altkreis Geithain - Prießnitz Rittergut , Geithain Mosterei, Niedergräfenhain,
Im Altkreis Wurzen - Canitz, Großzschepa, Thallwitz (Junge waren noch zu klein)
Am morgigen Sonntag finden Horstkontrollen-Beringungen durch die Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Groitzsch unter Organisation von Kreisbetreuer Andreas Fischer und Beringer Dietmar Heyder in Groitzsch, Pegau und Kleinpriesligk statt.
nachfolgend 2 Fotos aus Canitz und Thallwitz Jörg Spörl
In Großzschepa waren 3 kräftige Junge im Horst und beide Altvögel standen geduldig bei Regen auf dem benachbarten Giebel .
Foto Uwe Seidel
aus Strehla aus dem Altkreis Riesa (Bezirk Dresden) sendete Weißstorchbetreuer Olaf Gambke ein Foto von den 3 Jungstörchen ,
wovon einer bereits das stattliche Gewicht eines Altstorches von 3,4 kg aufweisen konnte !
Von Storchenfreund Klaus Keller aus Meltewitz erfuhr ich ,das sich der Nichtbrütertrupp immer noch in der Gegend von Dahlen aufhielt und nach einiger Suche konnte ich einen Tupp von über 20 Störchen östlich von Dahlen entdecken. Sie waren weit über den Acker verteilt , aber ich konnte 4 bisher bei uns unbekannte Ringstörche unter Ihnen entdecken und ablesen und am späten Abend auch einige Schlafplätze orten.
Als Nachtrag noch der Artikel über die illegalen Feuerwerke in Thräna wo leider das 2. Paar durch die Störung das Gelege aufgegeben hatte...
09.Juno 2025 Am gestrigen Sonntag hielten sich zwei Nichtbrütertrupps südöstlich von Dahlen auf.
Storchenfreund Klaus Keller aus Meltewitz hatte am frühen Nachmittag eine Gruppe von 10 Störchen in der Nähe vom "schwarzen Kater " bei der Nahrungssuche sehen können und mir die Info gegeben. Einige Tage zuvor hatte Mario Teumer aus Oschatz ganz in der Nähe ebenfalls einen Trupp Störche , darunter auch einige beringte gesehen, aber nicht ablesen können.
Nach einiger Suche konnte ich mit Hilfe von Klaus Keller zuerst 17 Störche nördlich der Bahnlinie entdecken, welche aber in der hohen Vegetation nur teilweise zu sehen waren. Foto Uwe Seidel -im Hintergrund der Oschatzer Collm
wenige hundert meter weiter in westlicher Richtung auf einer Wiese verteilt waren 10 Störche im Regen stehend zu sehen ... als der Regen aufhörte suchten Sie Nahrung auf der saftigen Futterfläche... 2 gelb beringte Störche waren bisher noch nicht in unserer Region bekannt.
Ein dritter Storch mit Ring der Vogelwarte Radolfzell humpelte und hatte ein dickes Knie. Im April hatte ich den bereits in unserem Gebiet bekannten Storch in Schmannewitz als Brutstorch abgelesen. Ob es noch einen Wechsel gegeben hat oder die Brut aufgegeben wurde muss noch ergründet werden. Foto Uwe Seidel
heute war nach Info von Klaus Keller kein Storch mehr in der Gegend zu sehen gewesen.
Von Mario Teumer bekam ich die Info , das der regionale Energieversorger das von Störchen selbst erichtete Nest auf einem E- Mast in Kleinforst
bei Altoschatz gesichert hat. 4 Fotos von Mario Teumer - vorher
Energieversorger rücken an
nach getaner Arbeit
Störche bauen weiter
In den nächsten Tagen werden einige geplante Horstkontrollen und Beringungen in unserem Territorium durchgeführt.
Wir berichten weiter
02.Juno 2025 Jetzt sollten alle Eier ausgebrütet sein und vielerorts sind die Jungvögel schon gut zu sehen...wie in Pausitz am 30.Mai
aufgrund des kalten und trockenen Frühjahrs hat es an vielen Standorten Abwürfe von Nestlingen gegeben weil die Nahrungssituation für viele Storchenpaare die zeitig mit brüten angefangen haben zum Problem wurde. Im Augenblick scheint sich durch ansteigende Temperaturen und genügend Feuchtigkeit die Nahrungsverfügbarkeit etwas verbessert zu haben und man darf gespannt sein, ob die später mit Brüten angefangenen Paare mehr Junge groß bekommen.
Vom Bestand zum Vorjahr gibt es insgesamt keine größere Steigerung zu verzeichen aber regionale Verschiebungen zu verzeichnen.
Während es im Landkreis Leipzig aber auch im westlichen Gebiet von Nordsachsen weitere Neuansidlungen gibt sind in der Region Torgau in der Elberegion einige gestandene Horste sogar gänzlich leer geblieben...Im Moment gibt es nur Vermutungen was dafür die Ursache sein könnte.
Bei Altoschatz im Ortsteil Kleinforst hatte es nach Info von Mario Teumer noch Mitte Mai eine versuchte Neuansiedlung gegeben.
Mehrere Störche versuchten am 14.Mai ein Nest auf den E-Masten im Ort zu errichten. Foto Mario Teumer
am 24.Mai konnte man schon ein Nest erkennen, aber die Störche waren nicht da und es ist davon auszugehen, das es dort in diesem Jahr zu keiner Brut mehr kommen wird, aber wir werden versuchen im Winterhalbjahr mit Hilfe des Energieversorgers eine gesicherte und erhöhte Horstunterlage wie zum Beispiel in Wellaune, Kleinbeucha oder Flößberg zu errichten. Fotos Uwe Seidel
In Wellaune bei bad Düben fütterte das deutsch-polnisch beringte Paar vom Vorjahr .
Im 2025 neu errichteten Horst von Flößberg waren heute nach Info von Jörg Spörl 2 Schnäbel gesichtet worden
In Seifertshain wurde am 22.Mai ein kleines Dorffest im Zeichen des neuen erfolgreichen Storchennestes durchgeführt und welches von zahlreichen Einwohnern und Gästen besucht wurde. Es wurde ein sehr schönes Storchenquiz mit interessanten Fragen für die Kinder ausgelobt und alle bekamen einen schönen Preis in Form eines Plüschstorches . Foto Uwe Seidel
das ansässige Storchenpaar indes hatte reichlich zu tun den geschlüpften Nachwuchs zu versorgen ...
In Wedelwitz kam ich gerade zur Ablösung, wo ein Partner Futter brachte und der andere sofort vom Nest startete..
Am Montag wurden auch die ersten Beringungen in unserer Region durchgeführt. In Wehlitz und Schkeuditz konnte Dietmar Heyder mit Hilfe der Schkeuditzer Feuerwehr je 3 Junge mit Kennringen der Vogelwarte Hiddensee versehen.
23.Mai 2025 Nach einer ganztägigen Storchenrunde mit PKW und Fahrrad am vergangenen Montag haben wir nun einen relativ guten Überblick über die besetzten Horststandorte in unserem Erfassungsgebiet.
Wie schon berichtet sind einerseits an ca. 10 Standorten die Störche gänzlich ausgeblieben und andererseits gibt es zahlreiche Neuansiedlungen bzw. auch eine Wiederbesiedlung in Mehderitzsch nach über 10 Jahren Leerstand.
Die Anzahl der anwesenden Horstpaare könnte sich im Vergleich zum Vorjahr sogar noch leicht erhöht haben.
Zum jetzigen Zeitpunkt dürften kaum noch Störche ein Nest besetzen und man kann jetzt festmachen, wo gebrütet wird.
An vielen Standorten sind jetzt die Jungen geschlüpft und an einigen Horsten sind die Nestlinge sogar schon gut zu sehen wie in Zschöllau bei Oschatz . Foto Uwe Seidel Altvogel mit 3 Jungen
Bei Pyrna zwischen Trebsen und Burkardshain konnte ich am gleichen Tag einen Trupp von 15 Störchen auf einer abgeernteten Wiese sehen und einen noch unbekannten Ringstorch ablesen.
Bei aufkommender Thermic schraubte sich der Trupp dann in große Höhe und zog weiter.
einen beeindruckend hoch geformten Storchenhorst konnte ich am Wendepunkt meiner Tour im benachbarten Sachsen Anhaltinischen Wittenberg fotografieren.
Heute konnte ich das beringte Prießnitzer Männchen vom Vorjahr zwischen Flößberg und Beucha bei der Nahrungssuche entdecken.
Auf dem Kamerahorst von der Fa. Autokörner hatte sich im Frühjahr ein neues Männchen angesiedelt und vor einigen Wochen hatte es wahrscheinlich auch heftige Horstkämpfe gegeben bei der das Gelege zerstört wurde und auch der neue Storchenmann arge Blessuren davon getragen hatte... Wo sich der jetzt gesichtete verprellte Storchenmann, welcher in Penna bei Rochlitz beringt wurde jetzt so richtig aufhält bleibt uns bis dato verborgen,aber es ist schön zu wissen , das er noch lebt ...
Betreff des verlorenen Geleges durch ein illegales Feuerwerk in Thräna gab es heute einen Bericht beim MDR.
https://app.mdr.de/mdr-sachsen/webview/storch-feuerwerk-illegal-nest-thraena-100
Kurios erscheint indes , das heute auch bekannt wurde , das in der besagten Nacht die Polizei von Anwohnern gerufen wurde und auch kam und den Fall vor Ort untersucht hat und auch Personalien von den Verursachern festgestellt haben soll.
Wir berichten weiter.
19.Mai 2025 Wie in jedem Jahr beschert uns die Anwesenheit der Störche viel Freude ,aber auch Leid...davon wird heute zu berichten sein...
In Thräna bei Jörg Spörl hatte sich Mitte April ein zweites Storchenpaar auf dem Garagenhorst angesiedelt, welches erstmalig vom Horstpaar vom Haupthorst geduldet wurde ! Ein polnisches Männchen mit einem unberingten Weibchen hatten den Horst friedlich und wie selbstverständlich besetzt, ausgebaut und waren zur Brut geschritten.
Foto Uwe Seidel -rechts das neue Paar - links brütet das Paar vom Haupthorst
In wenigen Tagen wären die Jungen geschlüpft, aber am vergangenen Donnerstag in der Nacht zu Freitag hatte ein illegales Feuerwerk in Thräna die Störche aufgeschreckt und das Weibchen hatte das Nest mit dem Gelege verlassen und kam erst nach einem Tag wieder...
Jetzt ist das Gelege wegen dieser groben Störung trotz allgemeinen Feuerwerkverbotes im Umkreis von 1000m erkaltet und es werden keine Jungen mehr aus den Eiern schlüpfen. Leider gab es auch schon in den vergangenen Jahren immer wieder solche unsinnigen Feuerwerke und diesmal wurde die Sache von der Unteren Naturschutzbehörde der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Dabei drohen gerechtfertigterweise drastische Geldbußen bei derlei Vergehen. Auch wenn der Weißstorchbestand im Moment im ansteigen begriffen ist, so ist diese streng geschützte Tierart immer noch gefährdet und bleibt es auch, denn
Auf etwa 4 Millionen Menschen in Sachsen kommen ca 400 Brutpaare . (In ganz Deutschland ist das Verhältnis ebenso)
Der Nabu Leipzig weist in einem Aufruf auf die Gefährdungen vieler Tierarten hin ,welche von Feuerwerken bedroht sind und es sollte an der Zeit sein, das in meinen Augen solche schwachsinnigen Ausschweifungen zumindest in der Fortpflanzungszeit der Tierwelt nicht mehr stattfinden.
Wie schon berichtet sind besonders in der Torgauer Region ein halbes dutzend Horste unbesetzt geblieben weil die Störche vom Vorjahr nicht wieder gekommen sind und auch keine neuen Störche die Nester besetzt haben ... Bis dato sind auch schon 8 besetzte Horste bekannt, wo es in diesem Jahr keinen Nachwuchs geben wird... Nach Kleinbeucha hat sich auch in Mutzschen ein Altstorch, das beringte Männchen verletzt und läßt ein Bein beim fliegen hängen und humpelt. Gestern vormittag war das Nest nicht besetzt und beide Störche standen auf einem Feld in der Nähe und putzten sich anstatt zu brüten oder zu hudern.
Foto -Mutzschener Storchenpaar hat das Nest verlassen
Gegen Mittag standen Sie beide auf dem Horst und das verletzte Männchen hatte zu tun das Gleichgewicht zu halten und steuerte mit dem Flügeln nach .
Das verletzte Kleinbeuchaer Paar konnte ich bei der Wiesenmahd bei Beucha erkennen,- das Weibchen kann sich immer noch schlecht fortbewegen und humpelt und beim Fliegen hängt das verletzte Bein immer noch etwas herunter.
Erfreulicherweise gibt es aber immer noch Berichte von Neuansiedlungen von jungen Storchenpaaren was zumindest für die Zukunft hoffen läßt .
Bei Rödgen konnte heute Rolf Schulze einen neuen besetzten Baumhorst außerhalb des Ortes entdecken, welchen das Paar selber gebaut hat.
Foto Rolf Schulze
Bei Alt-Oschatz konnte Mario Teumer beobachten wie mehrere Störche versuchten einen Horst auf einem Lichtmast zu bauen.
Foto Mario Teumer
Ob die Paare welche erst jetzt mit der Brut angefangen haben noch Erfolg haben werden wird sich zeigen, ist aber nicht auszuschließen.
Die meißten "Ostzieher"haben jetzt ausgebrütet oder schon kleine Pullis zu versorgen und der Regen könnte gerade zur rechten Zeit gefallen sein denn die Hauptnahrung für die Jungen in der Anfangszeit sind eigentlich Regenwürmer.
Die "Westzieher" haben schon Junge, welche schon ca.3-4 Wochen sind.
In Syhra hat unser ältester Storch mit seiner Partnerin mindestens 2 oder 3 Junge zu versorgen.
Im Foto werden die Jungen nach einem Regenguss vom Altvogel durch Flügelschlagen getrocknet .
Anhand der Webcams kann man jetzt die Größenunterschiede der verschiedenen Storchenfamilien besonders gut beobachten
15.Mai 2025 Die ersten Nichtbrütertrupps in Sachsen sind bereits gesichtet worden und jetzt sollten alle brutwilligen Störche Ihr Nest bezogen haben denn die Zeit der Fruchtbarkeit der Störche neigt sich dem Ende entgegen.(Bis Ende Mai kann die Eiablage erfolgen)
Die größten geschlüpften Jungtiere sind jetzt bereits ca. 3 oder sogar schon 4 Wochen Wochen alt und in Thräna waren heute beide Altvögel gleichzeitig auf Nahrungssuche,was darauf hindeuten könnte, das die Vögel aufgrund der derzeitigen Trockenheit Probleme haben, genügend Futter zu finden.
Leider ist es dabei geblieben , das besonders im Raum Torgau im Vorjahr noch besetzte Horste wie in Döbern, Süptitz ,Klitzschen, Wörblitz , Dautzschen , Mockritz , Süptitz und Staupitz bisher leer geblieben sind...
In der Region Delitzsch - Eilenburg hingegen wurden im Vergleich zum Vorjahr gleich 6 Standorte neu beflogen bzw. erstmalig besetzt.
So in Reibitz, Selben,Rödgen, Liemehna ,Behlitz(HB) und Laue.
Fotos Uwe Seidel (Rödgen wurde erst 2025 errichtet )
Selben
Liemehna
Laue
Bei einer Tour durch Mittelsachsen in der Region Rochlitz - Mittweida konnte ich gestern weit verteilt 9 Störche eines vermutlichen Nichtbrütertrupps entdecken. 2 waren gerade dabei ein Nest auf einem E- mast zu bauen und kopulierten darauf.
4 weitere standen um die Mittagszeit auf einem Acker und ruhten sich aus .
Einer von den 9 Störchen war beringt und seine Nummer ergab , das es sich um einen Jungvogel aus Mühlberg /Elbe von 2023 handelte welcher auf dem Wegzug 2023 bei Bautzen abgelesen wurde, was darauf hindeutet , das es sich vermutlich um einen Ostzieher handelt.
Heute bekam ich von Uwe Kirchhof die erfreuliche Nachricht , das der letzte beringte noch lebende direkte Nachkomme des im Vorjahr verstorbenen Nürnberger Methusaem Zoostorches (ein Weibchen )doch noch in Neustadt in Sachsen angekommen ist und brütet.
Auch ein Nachkomme in 3. Generation des ältesten in Sachsen nachgewiesenen Brutstorches brütet wieder in Trebitz bei Wittenberg.
Foto Storchenpaar in Trebitz Uwe Seidel 14.04.2025
Zum Abschluss für heute ein stimmungsvolles Bild aus Schkeuditz von Matthias Hartung
10. Mai 2025 In der vergangenen Woche sind weitere Horste von neuen Storchenpaaren besetzt worden, so das die Anzahl der anwesenden Paare im Vergleich zum Vorjahr mindestens erreicht wurde...
Leider gibt es auch schon die erste Nistplätze , wo in diesem Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit keine Jungen ausfliegen werden...In Prießnitz Autokörner wurde das Gelege bei Kämpfen zerstört und trotz erneuter Kopulationen des Paares wurde bisher kein neues Ei laut Webcam abgelegt. In Kleinbeucha hat sich das brütende Weibchen nach Revierkämpfen mit Gelegeverlust schwer am linken Bein verletzt und hinkt immer noch .
Auch hier kam es zwar zu neuerlichen Kopulationen, aber in dem Zustand kann das Weibchen nicht vollwertig am Brutgeschäft teilnehmen und es wird wohl auch kaum zu einer neuerlichen Eiablage kommen. Fotos Uwe Seidel )
Aus Torgau kam gestern von Udo Weisser die traurige Nachricht , das der bei Probstheim angeschossene und notoperierte langjährige Brutstorch aus Audenhain es nicht geschafft hat und an der Bleivergiftung und den vermutlichen weiteren inneren Verletzungen erlegen ist...
https://www.torgauerzeitung.de/lokales/nordsachsen/torgau/nach-schuss-auf-storch-in-nordsachsen-empoerung-und-suche-nach-dem-taeter-TTRO4ESKVBFIVAW2YEA3SEV6WA.html
Am gestrigen Samstag wurde ich nach Zschirla bei Colditz gerufen . Dort saß ein offensichtlich geschwächter oder verletzter Storch neben einem Feldweg und rührte sich nicht weg zu fliegen, auch wenn Spaziergänger vorbei kamen.
Als wir uns von zwei Seiten vorsichtig näherten, flog der Storch eilends auf ein nahe gelegenes abegeerntetes Feld wo zu erkennen war , das ein Fuss fast abgetrennt war und herunter hing ... Am Vortag wurde dort großflächig gemäht und es waren 6 Störche anwesend , welche auch im Ort nächtigten. Am nächsten Tag waren 5 Störche, vermutlich Nichtbrüter den Maschinen nach Schweikershain (Mittelsachsen ) gefolgt.
Ob der unberingte Storch die Verletzung überleben wird ist sehr fragwürdig , denn es sah aus , als ob der Fuss schon abgestorben war.
Leider gibt es bei sochen Verletzungen der Schreitvögel kaum Chancen des Einfangens weil die Vögel solange Sie noch kräftig genug sind sofort auffliegen und die Flucht ergreifen...
Die Störche halten sich leider oft zu nahe der sehr schnell fahrenden Maschinen auf ,um an die flüchtenden Nager zu kommen und können nicht schnell genug ausweichen und werden dann meist an den unteren Gliedmaßen von den Mähwerken oder Heuwendern getroffen... Solch derart verletzteTiere haben wir leider schon sehr oft zu Gesicht bekommen...
Die Fahrer der Maschinen könnten vielleicht die zu nahen Vögel durch lautes Hupen aus der Gefahrenzone aufschrecken, aber meißtens bemerken Sie die Tiere wohl selber gar nicht...
In Thräna gab es leider eine weitere Reduktion bei den jetzt 14 Tage alten Nestlingen. Der männliche Altstorch schnappte einen der 4 fast gleich großen Nestlinge am Hals und beförderte Ihn aus der Nestmitte bis er schließlich nach mehreren Attacken kein Lebenszeichen mehr von sich gab.
Jörg Spörl hatte zuvor beobachtet , das der Kleine nicht fressen wollte oder konnte und dann von dem Altvogel und den anderen Nestlingen atackiert wurde?
So hart,wie das für uns als menschliche Betrachter aussehen mag, -für die Vögel ist es auch keine leichte Entscheidung , das merkt man Ihnen an, aber es ist die instinktive Lösung in der Natur, das nur die stärksten und kräftigsten Tiere überleben können.
Ob es Futtermangel ist oder eine andere Ursache gibt kann man leider nicht genau sagen, die Tiere entscheiden es selber und da sollten wir Menschen uns nicht einmischen.
Am vergangenen Mittwoch gab es zum Glück auch eine sehr freudige Beobachtung !
In Jahnshain ,unserem südlichsten Horst konnte ich am 06.März das Weibchen der vergangenen 2 Jahre , einen ehemaligen Fängling/Pflegestorch aus Oelzschau /Thräna anhand des Kennringes feststellen. Einige Tage später war jedoch das Nest verlassen und jetzt ist ein unberingtes Paar auf dem Schornsteinnest. Meine Vermutung, das die Störchin sich irgendwo in der Nähe nieder gelassen haben könnte erwies sich als richtig .
Unweit des Schornsteinhorstes in Langenleuba - Niederhain im Altenburger Land konnte ich einen gelb beringten Storch bei der Wiesenmahd entdecken und den Ring identifizieren .
Es war eindeutig der verletzte Oelzschauer Jungvogel aus 2021 ,welcher von meinem Adoptivstorch HN624 abstammt , der sich im Jahr 2022 nach einem Revierkampf schwer verletzt hatte und leider nicht gerettet werden konnte. Es wäre zu schön, wenn die kleinwüchsige Störchin in diesem Jahr erstmals Junge zum Ausfliegen bringen würde .
06.Mai 2025 Die ersten Nestlinge sind zu sehen und immer noch werden leere Horste besetzt ...
In Thräna waren aus 5 Eiern 5 Junge geschlüpft , jetzt sind nur noch 4 pullis in der Webcam zu sehen.
Das kleinste wurde von dem erfahrenen und langjährigen Storchenpaar aussortiert und von einem der Altstörche nach Info von Jörg Spörl verspeist. Diese Art der Reduktion wird als Cronismus bezeichnet und ist in der Tierwelt nicht ungewöhnlich wenn das Futter nicht ausreiocht.Somit sollen wenigstens die stärksten Individuen überleben. (Foto von Webcam)
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In Cunersdorf bei Zwickau konnte man auch schon aus der Ferne ein Küken erkennen. (Foto Uwe Seidel )
In Regis -Breitingen war am vergangenen Samstag ein unberingtes Paar auf dem atraktiv anzusehenden Trafohaus zu sehen (Foto Uwe Seidel )
In Saupersdorf im Landkreis Zwickau brüten in diesem Jahr 2 Paare auf alten Schornsteinen (Foto Uwe Seidel )
Im Tierpark Hirschfeld bei Zwickau gibt es seit 2020 neben einem Bodennest von nicht mehr flugfähigen Störchen auch ein "wildlebendes"
Storchenpaar, welches sein Nest auf einem hohen Baum errichtet hat und erfolgreich brütet.(Fotos Uwe Seidel )
In diesem Jahr haben sich im weitläufigen Gelände des Tierparkes 2 weitere Paare angesiedelt.
Eines hat ein Nest auf einer Birke in der unmittelbaren Nähe des Bodennestes gebaut .
Ein drittes Paar hat sein Nest auf einer umgebogenen Lärche gebaut.
Man darf gespannt sein ob alle Bruten gelingen werden.
In Gundorf bei Leipzig Böhlitz Ehrenberg hat sich nach vielen vielen Jahren der Abwesenheit ein unberingtes Storchenpaar eingefunden und ein Nest auf der alten Esse gebaut.
Die Kosten für die Behandlung und Operation des angeschossenen Storches bei Probstheim hat die UNB Nordsachsen übernommen.
Vielen Dank noch einmal für einzelne Spendenangebote !
02.Mai 2025 In den letzten Tagen gab es wieder Meldungen von Neuansiedlungen in unserem westlichen Erfassungsgebiet.
Leider sind in der Elberegion im Altkreis Torgau immer noch zahlreiche Horste nicht besetzt, so das insgesamt die Anzahl der besetzten Nester unter der des Vorjahres liegt ...
Vermutlich gab es bei unseren ostziehenden Brutstörchen doch größere Verluste im Winterquartier oder auf dem Zugweg ,denn es fehlenso einige der erfahrenen beringten Brutvögel aus den Vorjahren ?
Leider gibt es in der Region Torgau auch einen traurigen Fall zu berichten, wo in der vergangenen Woche eine langjährige beringte Brutstörchin aus Audenhain Mitte bei Probstheim verletzt geborgen wurde (wir berichteten) und durch eine Schußwunde schwer verletzt wurde!
Fotos von Herr Reichert aus Probstheim mit Genehmigung der Tierklinik mit Herz Torgau
Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde der Storch in unserer Region von der Schrotkugel im Flug beschossen so die Diagnose !
Hier ein Bild von der langjährigen erfolgreichen Audenhainer Brutstörchin von 2022 mit Ihren Jungen , welche 2011 nestjung in Gommern Sachsen Anhalt beringt wurde. (Foto Archiv Sachsenstorch)
Jetzt erholt Sie sich nach der gut überstandenen Operation bei Edwin Bendrien und nimmt auch wieder Nahrung zu sich ,ist aber noch nicht über den Berg, da die Schusswunde durch den ganzen Körper ging und auch andere Organe verletzt haben könnte und zudem eine Bleivergiftung den Vogel geschwächt hat.
siehe auch den Link von Facebook von der OP
https://www.facebook.com/share/r/1BPuAYoZ1j/
Herzlichen Dank an Edwin Bendrien und an das Team der Tierklinik mit Herz aus Torgau für Ihren Einsatz !
Wir hoffen und beten , das es die Störchin schaffen möge die Verletzung bald zu überwinden.
27.April 2025 -Seit gestern sind in Canitz bei Wurzen laut Webcam die ersten 3 Jungen geschlüpft,(Foto Herr Fleischer )
In Thräna sind nach Info von Jörg Spörl heute auch die beiden ersten Pullis aus 5 Eiern geschlüpft.
Aber auch an weiteren Orten wie Roitzschjora, Bennewitz, Großwig, Hainichen Syhra , Niedergräfenhain u.a.dürften bereits Junge geschlüpft sein.
In Seelingstädt bei Grimma konnte Bernd Holfter heute das angekommene Paar vom Vorjahr begrüßen.
In Selben bei Delitzsch hat sich nach Info von Rolf Schulze erstmalig auch ein Storchenpaar auf der Nisthilfe niedergelassen.
V
Vor einigen Tagen erst hatte sich wie bereits im Vorjahr ein Storchenpaar iauf dem Nistmast von Herrn Reichert n Probstheim nördlich von Schildau niedergeslassen. Herr Reichert konnte beobachten wie sich das neue beringte Weibchen bei der Paarung kaum auf den Beinen halten konnte und bald darauf auf der Wiese landete und nicht mehr zurück auf den Horst kam. Foto Udo Weisser
Weißstorchbtreuer Udo Weisser und Edwin Bendrin konnten am Donnerstag den äußerlich unverletzten Storch einfangen und dem Torgauer Tierarzt Dr. Schindler vorstellen. Nach der Untersuchung stand fest , das die erfahrene Brutstörchin, welche 2010 in Gommern beringt wurde und schon viele Jahre im Gebiet um Audenhain erfolgreich für Nachwuchs gesorgt hat durch eine Schrotkugel im Oberschenkel schon von einer Bleivergiftung geschwächt war,welche Sie vermutlich während des Fluges auf dem Zugweg getroffen hat. Nichts genaues weiß man leider nicht.
Nachdem die Störchin mittels einer OP von der Kugel befreit wurde geht es Ihr jetzt schon besser und Sie befindet sich zur Genesung bei Edwin Bendrin und wir hoffen, das Sie wieder fit wird und im nächsten Jahr wieder am Brutgeschehen teilnehmen kann.
Jetzt geht es noch um die Bezahlung der Behandlungskosten von 250 Euro ....welche Summe einen großzügigen Vorzugspreis darstellt,
aber leider von der zuständigen Naturschutzbehörde wegen leerer Kassen nicht bezahlt werden kann...
Wir berichten in Kürze weiter
24.April 2025 Die Besetzung der noch leeren Horste erfolgt schleppend und noch immer kommen uns bekannte Brutstörche an und sind teilweise an neuen Standorten zu finden...Bis Anfang Mai können wir noch Hoffnung haben das es auch mit Nachwuchs klappt...
Das Großstolpener Brutpaar, deren Nest von Nilgänsen in Beschlag genommen wurde ist derweil ein Dorf weiter nach Brösen gezogen und hat die verbesserte Nisthilfe auf dem idyllisch gelegenen Köhlerhof sofort angenommen. ( Foto Uwe Seidel)
In Thräna rasten immer wieder durchziehende Störche auf den zahlreichen Nisthilfen und auf einem der Horste hat sich ein zweites Paar nieder gelassen welches bisher vom Haupthorstpaar geduldet wird. Wir sind gespannt ob es in diesem Jahr mit zwei Paaren funktioniert .
Einen besonderen rastenden Storch konnte Jörg Spörl am 14.April auf einer seiner Nisthilfen fotografieren.(Foto Jörg Spörl)
Es handelt sich um einen ehemaligen Adoptivstorch welcher aus einem mit Hilfe der FFW Wurzen geretteten Gelege aus Kühren stammt nachdem ein Brutstorch bei Horstkämpfen umgekommen war.
Ich hatte die Eier dann zum Storchenhof nach Loburg gebracht, wo die Eier im neuen Brutapparat ausgebrütet wurden und die Nestlinge bis zur Adoption in verschiedene Nester in unserer Region groß gezogen wurden.
Am 13.6.2021 erhielt der Kleine Storch einen Kennring der Vogelwarte Hiddensee vom Storchenhof Loburg und ich holte Ihn mit 2 weiteren Nestlingen ab. In Pegau wurde er zu einem einzelnen Nestling erfolgreich zugesetzt und war später erfolgreich ausgeflogen.
anbei einige Fotos zu der Geschichte . (Uwe Seidel )
Wohin er weiter gezogen ist und eventuell brütet wissen wir leider nicht ,aber wir freuen uns das er sich gezeigt hat und das sich unsere Gemeinschaftsarbeit wieder einmal gelohnt hat.
19.April 2025 In der vergangenen Woche sind erfreulicherweise noch zahlreiche Störche darunter auch einige bekannte beringte Brutstörche vom Vorjahr eingetroffen...so das jetzt ca. 90 Prozent der Nester besetzt sind .
Von einigen Standorten fehlen noch Informationen über mögliche Ankünfte, so das die Zahl noch etwas höher liegen könnte.
Bis Ende April können also durchaus noch einige Störche, welche sich im Zugstau in den Karpaten befunden haben ankommen und es gibt auch schon 3 Neuansiedlungen darunter ein Nestbau auf einem Baum bei Elstertrebnitz zu vermelden. Info und Foto von Andreas Fischer
Leider gab es durch die verpäteten Ankünfte einiger Brutstörche auch schon heftige Revierkämpfe und auch schon Gelegeverluste.
Das neue beringte Prießnitzer Männchen vom Horst Autokörner trug dabei sichtliche Blessuren davon. Leider hat den Gegner niemand gesehen, aber es handelte sich vermutlich um das beringte M.der letzten Jahre, welcher bisher noch nicht am Nest erschienen war. Foto Uwe Seidel
In Kühren hat sich vor wenigen Tagen ein unberingtes Paar niedergelassen und gestern Morgen gab es laut Webcam ein kurzes Gefecht, wo ein metallberingter Storch ,vermutlich das vorjährige W. abgewehrt wurde.
In Schöna/Mockrehna gab es auch einige Neststreitigkeiten, aber jetzt scheint sich das Paar vom Vorjahr mit dem polnischen Weibchen durchgestzt zu haben . Info und Foto Herr Lietz
In Großstolpen ist das Storchennest auf dem Gelände der Fa. Beilschmidt von einem Nilganspaar mit 12 Eiern besetzt.
Info und Fotos über Sven Möhring
Das Storchenpaar hat vorerst nachgegeben und sich an einen Ersatzstandort im Nachbarort Brösen zurück gezogen. Falls die Gänse die Eier bald ausbrüten sollten und dann das Nest verlassen, könnten es die Störche noch schaffen, ansonsten werden Sie wohl in Windeseile ein Ersatznest bauen.
Am 14.04. wurde der MDR Beitrag von der Sanierung des Grethener Storchenhorstes ausgestrahlt. (siehe den Link)
https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kdW5nLzI4MjA0MC81MDEwMjEtNDgxMTQ1
von Bernd Holfter bekam ich ein Foto von der Horstsanierungsaktion wo der Einsatz der Technik sichtbar ist.
13.April 2025 In den letzten Tagen sind wieder zahlreiche Störche eingetroffen ...
Bisher sind ca. 80-85 Prozent der Horste vom Vorjahr in unserem Erfassungsgebiet besetzt worden und wir hoffen natürlich sehr, das alle bekannten aktiven Storchennester wieder mit Leben erfüllt werden. Leider sind einige Standorte vom Vorjahr noch verwaist und an zahlreichen Nestern gibt es Neu- bzw. Umverpaarungen zu beobachten, aber aktuell bereits neue zwei Orte ,wo Storchenpaare versuchen ein Nest zu errichten..(Im nächsten Beitrag erfolgt dazu konkretes ) Auch außerhalb unseres leipziger Erfassungsgebietes im Bereich Chemnitz gibt es den Versuch von Neuansiedlungen.
Im Tierpark Hirschfeld bei Zwickau haben nach Info von Jens Hering derzeit 2 Storchenpaare einen Baumhorst in Nachbarschaft zu den Pflegestörchen errichtet. Darunter befindet sich auch ein beringter Storch aus der Republik Tschechien. (Foto Jens Hering )
Die Baumnester vom Vorjahr in unserer Regionin Lampertswalde und Zausswitz im Oschatzer Land sind auch wieder besetzt worden.
(Foto Uwe Seidel)
Bei einer Pflanzenexkursion am vorletzten Wochenende konnte ich in Esperstedt im Kyffhäuserkreis zwei besetzte Horste in unmittelbarer Nachbarschaft sehen, wo ein Paar auf einem Baum ein Nest errichtet hatte und eines auf einer Esse. (Foto Uwe seidel )
In Thräna hat sich nach Info von Jörg Spörl jetzt ein zweites Paar auf dem Garagenhorst niedergelassen... ob das langjährige Storchenpaar vom Haupthorst es in diesem Jahr zulassen wird? Wir dürfen sehr gespannt sein.
Die Grundlage für weitere Ansiedlungen ist mit Sicherheit abhängig von der jeweiligen Nahrungsgrundlage ...In Mörtitz freute sich Mandy Birkmann über die Ankunft des vermutlichen Storchpaares aus dem Vorjahr. Foto Mandy Birkmann
In Frauendorf hat sich nach Revierkämpfen wieder das beringte Männchen und eine unberingte Störchin durchgesetzt,- ein weiterer Bewerber steht rechts auf dem Dachgiebel und suchte schließlich das Weite. Foto Uwe seidel
In Mügeln scheint sich jetzt das neue zweijährige Männchen festgestzt zu haben. Heute lag das 1. Ei im Nest . Der neue Storch wurde 2023 in Gebroth der Pfalz mit einem Ring der Vogelwarte Radolfzell beringt (DER) . (Foto Horst Mügeln Uwe Seidel)
In Nepperwitz hat sich nach Info von Frau Eilenberger das beringte Männchen des Vorjahres wieder eingefunden und Wolfgang Baisch konnte das neue beringte Weibchen als Brutstorch vom Vorjahr aus Kühren identifizieren. Foto Frau Eilenberger
In Rußdorf bei Chemnitz wurde das sanierte Nest auf der stark abgetragenen Esse angenommen (Foto Jens Hering )
In Pegau wurde nach Info von Olaf Becher glücklicherweise ein Storch aus einer maroden Esse befreit.Die geauen Umstände müssen noch erfragt und geklärt werden.(Kopie von Facebookfoto Olaf Becher )
Uwe Seidel vom Coreteam
03.April 2025 Zahlreiche Nester wurden in den letzten Tagen von eintreffenden Störchen besetzt, es sind allerdings nicht immer die Störche vom Vorjahr... in Bubendorf war die Freude groß, als kurz nach der Ankunft eines unberingten Storches ein zweiter mit gelbem Ring eintraf. Zufällig war ich in der Nähe und kam gestern nachmittag dazu wie die beiden kopulierten. Der beringte Storch trug dabei auch den Ring an der gleichen Stelle wie das Weibchen vom Vorjahr , welches aus Burkardshain stammte. Das jetzige wurde jedoch in Frauendorf beringt...
In der neu eingefügten Webcam auf unserer Homepage kann man live beobachten wie sich die Geschichte weiter entwickelt und ob das Paar zusammenbeleiben wird, oder das Weibchen vom Vorjahr noch zurückkehren wird.
In Großbardau und Frohburg sind vermutlich die Partner vom vergangenen jahr wieder vereint. In Großbardau sind "Emely" und ein unberingter männlicher Partner wieder in der Webcam zu sehen.
(Störchin"Emely"links stammt aus Kemberg und brütet von Anfang an in Großbardau)
In Frohburg sind fast zeitgleich der beringte männliche Storch aus Mügeln vom Jahrgang 2020 und eine unberingte Störchin eingetroffen.
In Seifertshain hat vermutlich auch das Paar vom Vorjahr den sanierten Horst angenommen. Der beringte Storch vom Vorjahr, welcher aus dem bekannten Brandenburgischen Storchendorf Rühstädt stammt(unten stehend), hat sich nun als Weibchen entpuppt.
In Körlitz kam ich gestern dazu, wie das schöne Wetter für die Begattung von dem neuen Storchenpaar genutzt wurde .Der neue im Jahr 2021 beringte Storch aus Dannenbüttel in Niedersachsen stellte sich als Weibchen heraus. Im Sommer des vergangenen Jahres wurde er bereits bei der Rast in unserer Region bei Gordemitz von Rolf Schulze abgelesen.
In Kleinbeucha konnte ich heute ein ringloses Paar auf dem Horst antreffen. Einer der Störche flog gerade hinunter auf die Wiese am Teich und suchte etwas Futter. Hier könnte es sich auch um das angestammte Paar handeln.
In Prießnitz auf dem Horst der Fa. Korndörfer wurde gestern auch ein Storchenpaar gesichtet und darunter ein beringter Storch wie in den Vorjahren. Beim genauen Hinschauen konnte ich feststellen, das es nocht das angestammte Männchen aus Penna war sondern ein männlicher Storch nestjung beringt in Frauendorf, welcher sich im Vorjahr in Wenigossa niedergelassen hatte ohne zur Brut geschritten zu sein.
In Sermuth konnte ich heute 2 mal das langjährige beringte Weibchen aus Mecklenburg auf dem Horst stehend sehen, aber das Männchen, welches seit 2 Wochen da ist , war nicht anwesend. Kurios ist es ,das schon seit ein paar Tagen das Jahnshainer Paar mit dem beringten Weibchen nicht mehr auf dem Horst gesehen wurde. Ebenso ist das Nest in Penna(Mittelsachsen) aktuell verlassen, nachdem sich ein beringter Brutstorch aus dem Nest jetzt in Mutzschen angesiedelt zu haben scheint. Auch sind die Störche aus Frankenhain und Frauendorf nicht mehr aufgetaucht und es scheint in diesem Jahr ein tüchtiges Durcheinander zu geben.Interessant wird es ,ob in Mügeln der zweite unberingte Partner noch erscheinen wird oder der neue beringte Storch aus Gebroth aus Rheinland Pfalz bleiben wird. Im Moment sind ca. 60 Prozent der Paare vom Vorjahr komplett.Heute waren nach Info von Jörg Spörl 4 Störche in Thräna welche sich für das Nest an der Schäferei interessiert haben. (Foto von Jörg Spörl)
Auch in Grethen gab es heute den Versuch eines 3.Storches auf dem sanierten Nest zu landen. (Fotoausschnitt aus Video von Herr Apelt )
In Flößberg fand sich heute auch der erste Storch auf dem neuen Horst ein.
Jetzt in der Ankunftszeit ist es sehr spannend zu beobachten wie die Paare sich finden und auch teilweise den Standort oder Partner wechseln.
Soeben konnte ich noch lesen, das in Oberglaucha das alte Paar vom Vorjahr wieder komplett ist und die junge Dame ,welche sich zuerst häuslich eingerichtet hatte fdas Nest wieder verlassen mußte....(Foto Rolf Schulze)
und sich auch in Gotha (Eilenburg) ein Paar auf dem Horst befindet Foto Rolf Schulze )
Und in Großzschepa ist jetzt nach Info von Mario Richter auch der 2. Storch eingetroffen . (Foto Mario Richter)
.31.März 2025 Dieses Jahr ist wie jedes Jahr anders ...eine Zwischenbilanz
In der vergangenen Woche sind aus den verschiedensten Orten Weißstorchankünfte gemeldet worden. Man kann davon ausgehen, das jetzt über die Hälfte der Horste vom Vorjahr mit Paaren bzw. Einzelstörchen besetzt sind.
Wie in jedem Jahr kommen leider altbekannte beringte Störche nicht wieder und es füllen "Neulinge" die Lücken auf...Einen genauen Überblick welche beringten Brutstörche wieder im Brutgebiet angekommen sind können wir erst Mitte bis Ende Mai geben wenn die Paare sich endgültig gefunden haben und brüten.
Bisher gibt es immerhin schon 4 neue beringte Störche, welche Nester vom Vorjahr besetzt haben.... Noch ist nicht aller Tage Abend und einige Ostzieher sind noch auf der Strecke ...
In Mügeln hat sich laut Webcam ein neues beringtes junges Männchen aus Rheinland Pfalz auf dem Horst häuslich eingerichtet und wird von dem unberingten Weibchen geduldet...vor zwei Tagen kam es nach eindringlicher Werbung bereits zu nächtlicher Stunde zu heftigen Kopulationen...ob das unberingte Männchen der letzten Jahre noch zurück kommt ?
Auch in Körlitz hat sich ein neuer beringter vermutlich männlicher Storch niedergelassen, welcher aus Niedersachsen stammt .Bei anhaltenden Regen am Samstag standen beide nebeneinander auf dem Horst und trotzten der Witterung .
In Trebsen waren 2 unberingte Störche auf dem Horst zu sehen und das beringte M. der letzten beiden Jahre ist bisher auch noch nicht zurück. Den Erfahrungen nach wird es in den kommenden Wochen noch spannende Beobachtungen bezüglich der Horstbesetzungen geben.
Wie schwierig und gefahrvoll die Reise der Zugvögel insbesondere der Störche ist wird in folgendem Arte Beitrag eindrucksvoll und hautnah gezeigt .
Siehe Link
https://youtu.be/Y6uNcwedCTg?si=D2MSRbyGZ-7PiE8W
Der Schneppersdorfer Winterstorch "Paulchen" ist nach Info von Frau Dröge vor einigen Wochen wieder im Brandenburgischen Körzin gelandet und läßt sich wieder füttern...
In Radibor bei Bautzen ist nach Info von Andreas Baumgärtel der markante "Klaffschnabelstorch " wieder eingetroffen, welcher laut diesem Erkennungsmerkmal bereits 18 Jahre sein dürfte. Foto Andreas Baumgärtel
25. März 2025 Die Ankunft der Störche vollzieht sich in diesem Jahr schleppend... Es gibt zwar immer wieder Meldungen das Störche angekommen sind , aber oft sind es nur Durchzügler oder Einzelstörche,welche im Gebiet nach Ihrem oder einem Partner suchen, was man erkennen kann ,wenn am nächsten Tag der Horst wieder leer ist.
In Nerchau konnte ich heute endlich das 2014 in Steinbach bei Karlsruhe beringte Männchen mit einer unberingten Partnerin auf dem Horst sehen. Fast einen Monat wartete der westziehende Storch auf seine unberingte Partnerin.
In Pausitz bei Wurzen waren heute auch endlich 2 unberingte Störche auf dem Nest zu sehen nachdem 1 Partner schon seit Ende Februar allein anwesend war . In den vergangenen Jahren waren beide Partner immer schon Ende Februar zurück und hatten zeitig Junge zum ausfliegen gebracht. Hier sieht es ganz so aus , als ob ein Partner neu ist....Foto Uwe Seidel
In Eicha bei Naunhof scheint sich das Paar vom Vorjahr wieder vereint zu haben nachdem das beringte Weibchen unten stehend jetzt eingetroffen ist. Foto Uwe Seidel
In Thräna lag bereits laut Webcam am Montag das 1. Ei im Nest .
Aus Bulgarien war zu erfahren , das die Störche ähnlich wie 2018 mit harten winterlichen bedingungen zu kämpfen hatten und es vermutlich Verluste gegeben hat.Siehe Link und Video
https://bntnews.bg/news/7-godini-po-kasno-spasitelyat-na-shtarkeli-otnovo-pomogna-na-ptici-v-beda-1331348news.html
Am gestrigen Montag Abend kam im BR3 ein interesssanter Beitrag über die Störche in Uehlfeld im Aischtal wo sich auch Deutschlands heimliche Storchenhaupstadt befindet .
siehe Link unterhalb
https://www.ardmediathek.de/video/versteckte-paradiese/versteckte-paradiese-die-storchenhauptstadt-im-aischgrund/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyNFdPMDAzMTcwQTA
Von Storchenfreund Andreas Baumgärtel aus Radibor war zu erfahren, das auch in Ostsachsen in Camina der erste Ostzieher eingetroffen ist.
Hoffen wir , das noch viele Störche den Weg in Ihr Brutgebiet erreichen.
Auf vielen unserer Storchennester ist bisher nur ein Einzeltier zu sehen.
(Siehe auch die Webcamliste)
Der Großteil unserer Afrikazieher kam in den letzten Jahren immer in der ersten Apridekade bei uns an.
12.März 2025 Am vergangenen Wochenende sind weitere Westzieher angekommen und die Anzahl der anwesenden Störche in unserem Erfassungsgebiet hat sich auf ca.60 Störche erhöht, wovon ungefähr 20 Störche immer noch allein sind und auf Ihren/einen Partner warten und teilweise in der Umgebung umherziehen. In Mörtitz bei Eilenburg läßt sich immer wieder ein einzelner unberingter Storch nach Info von Mandy Birkmann auf dem Horst sehen. Im gegenüberliegenden Hainichen wartet das unberingte Männchen immer noch auf das angestammte beringte Weibchen aus Barby.In den vergangenen Jahren ist das Paar immer ziemlich zeitgleich am Horst gelandet . Jetzt hat sich das beringte Weibchen der letzten beiden Jahre aus Zschepplin auf dem Horst in Hainichen nieder gelassen.
Wir werden es hoffentlich bald erfahren wie die Geschichte ausgeht.
unberingter Gaststorch in Mörtitz -Foto von Mandy Birkmann
In Thräna kam nach Info von Jörg Spörl am vergangenen Freitag in den späten Abendstunden das angestammte Weibchen an, welches 2014 nestjung in Beiersdorf bei Grimma beringt wurde und eroberte schließlich nach nächtlichen Kämpfen Ihr Nest gegen eine neue unberingte Konkurentin wieder welche vermutlich in Wilchwitz Ihr Nest hat und bereits im Vorjahr versucht hatte in Thräna zu brüten. Foto von Jörg Spörl
In Canitz bei Wurzen ist das vermutliche Paar vom Vorjahr schon einige Wochen zurück und Herr Fleischer vom Verein des Wassergutes Park Canitz hat ein beeindruckendes ZeitrafferVideo vom Storchenpaar erstellt wie es das Nest erneuert. Mit reduzierter Geschwindigkeit kann man den Neubau ganz gut verfolgen.
https://youtu.be/aKKFbzHYCJU?si=ZC841VAFAeAnIylJ
In Dewitz bei Taucha ist nach Info von Bodo Schwarze das Storchenpaar vom Vorjahr auch schon einige Zeit anwesend. Am 07.März konnte ich das Paar auf dem Horst kopulieren sehen und die beringte Störchin aus Collnberg als "Käthe" identifizieren.
2017 im Lutherjahr hatte die Störchin erfolgreich mit einem beringten Storch aus Wittenberg welcher "Martin "genannt wurde auf der Sankt Marien Kirche in Borna gebrütet und 3 Junge zum Ausfliegen gebracht, was bisher ein einmaliges Ereignis an diesem Brutplatz geblieben ist.
In den Folgejahren ist Käthe nach Großzössen westlich von Borna umgezogen und hat dort einmal mit einem anderen beringten Partner und später mit unberingten Partner 4 mal erfolgreich gebrütet, bevor Sie 2023 nach Dewitz umgezogen ist.(Dort kam 2023 eine 19 Jahre alte fußberingte Störchin nicht mehr wieder.)
..."Käthe" und Ihr unberingter Partner am 07.März in Dewitz Foto Uwe Seidel
Auch in Seifertshain hat sich nach Info von Frau Ackermann schon 2 mal ein vermutlich durch ziehender Storch auf dem neuen Nest niedergelassen. Foto Frau Ackermann
In Bulgarien wurden am heutigen 12.März ca. 280 nach Norden durchziehende Störche beobachtet war in Petras Storchennewsletter zu lesen !
Bei günstigem Wetter können also in der nächsten Woche die ersten Ostzieher eintreffen.
01.März 2025 Nach jetzigem Stand sind im Regionalbezirk Leipzig etwa 10 Prozent der Storchennester vom Vorjahr besetzt.
Insgesamt sind bisher 11 Paare bekannt, welche an Ihre Nester zurück gekehrt sind und ca. 10 Einzelstörche warten derzeit noch auf Ihre Partner, was in diesem Jahr teilweise als Verzögerung bewertet werden kann.
Hoffen wir , das die fehlenden Störche noch kommen werden.
Störche , welche noch allein sind, ziehen auf der Suche nach Ihrem/einem Partner in der Umgebung umher und können mal hier oder mal da auf einem Nest erscheinen und den falschen Eindruck erwecken , das der erste Storch zurück ist...Nach ein paar Tagen der Anwesenheit kann man jedoch davon ausgehen das der richtige Storch da ist .
In Schkeuditz traf der männliche Partner auch erst am vergangenen Wochenende ein. Das beringte Weibchen war schon fast einen Monat früher da .
Foto Familie Hartung
In Roitzschjora mußte das langjährige Weibchen auch fast einen Monat auf Ihren beringten Partner warten. Foto Rolf Schulze
In Ostsachsen bei Bautzen sind nach info von Storchenfreund Andreas Baumgärtel auch die ersten 3 Störche eingetroffen .
Auf dem Foto von Andreas Baumgärtel hat das eigentliche Nucknitzer Paar das atraktive Nest in Crostwitz in Besitz genommen.
Auch in Mittelsachsen und im Zwickauer Land sind bereits Störche eingetroffen und einige Paare bereits komplett. Falls die Witterung stimmt, könnten bereits Mitte März die ersten ostziehenden Störche ankommen . Der Hauptteil unserer Störche kommt jedoch erfahrungsgemäß erst in der ersten Aprildekade bei uns an. Manche Weitstreckenzieher erreichen sogar erst Ende April oder Anfang Mai das heimatliche Brutgebiet und müssen sich dann mit der Brut beeilen , da die Fruchbarkeitsphase der Störche Ende Mai vorbei ist.
13.Februar 2025 Heute gab sich der Winter ein Stelldichein in Sachsen und derzeit liegt jetzt bei mäßigem Frost eine dünne geschlossene Schneedecke .
Am Dienstag fand in Grethen bei Grimma eine spektakuläre Storchennestsanierung mit Unterstützung von schwerer Technik statt , welche vom Grethener Heimatverein über die MDR Sendung "Mach Dich ran " initiiert wurde .
Am 28.Januar startete in Grethen unterhalb der Kirche, worauf sich das Storchennest befindet die Aufgabenstellung und nach erfolgter Zusage ging es am Dienstag den 11.02. um 12 Uhr zur Sache.
Das Grethener Storchennest ist als eines der ältesten in der Region um Grimma seit 1934 dokumentiert und weithin bekannt. In seiner wechselvollen Geschichte wurde es schon mehrmals erneuert und bei der letzten Horstkontrolle mit Beringung der 3 Jungen durch Bernd Holfter im vergangenen Jahr wurde es offensichtlich, das das Wagenrad auf dem Essenkopf marode geworden war.
Ohne entsprechend aufwendige Technik wäre es kaum möglich gewesen das Problem zu lösen. Herr Apelt vom Grethener Verein der Storchenfreunde hatte sich deswegen an das Team der bekannten MDR Sendung"Mach Dich ran " gewandt und Erfolg gehabt.
Die ganze Sendung über die Aktion wird am 14.April um 19.50 Uhr im MDR ausgestrahlt.
Klaus Döge und ich vom Team Sachsenstorch waren natürlich dabei und Bernd Holfter unser Storchenberinger und ehemaliger Kreisbetreuer für Grimma half in luftiger Höhe mit bei der nicht unkomplizierten Demontage des in die Jahre gekommenen Storchennestes. Vorab einige kommentierte Fotos . ( Uwe Seidel )
2024 wurden auf dem atraktiven Storchennest auf der Grethener Kirche 3 Jungvögel großgezogen und beringt und zum ausfliegen gebracht.
das Nest hat schon leicht Schieflage ...
11.02.25 das Nest wird mit Hilfe eines Kranes vom Kirchendach gehoben
sicher gelandet ...
...der Schornsteinkopf musste augebessert werden...
Pfarrer Merkel aus Grimma segnet das neue Storchennest ...
das neue Nest wird aufgesetzt ...
Aufgabe erfüllt !
Danke an alle Mitwirkenden !
und am 14.4. Mach Dich ran MDR schauen ...
06.Februar 2025 In der Zwischenzeit sind weitere Störche in unserer Region eingetroffen.
So in Großstolpen (Foto Jörg Spörl)
und auch in Pausitz bei Wurzen (Foto Diana Sickroth )
Der männliche Thränaer Storch saß derweil diese Woche auf der Kamera vom Haupthorst (Foto Jörg Spörl )
Am gestrigen Mittwoch , den 05. Februar konnten wir mit Hilfe von Uli Seidel und von Erik dem Hebebühnenverleiher aus Leipzig Panitzsch die sanierungsbedürftigen Horste in
Wilchwitz und Großbothen in einen guten Zustand bringen.
Das Nest in Wilchwitz (Altenburger Land ) steht schon viele Jahre unter den Fittichen von Jörg Spörl und so wurde es gestern in Ordnung gebracht.
(Fotos Jörg Spörl und Erik)
Das Nest in Großbothen war schon etliche Jahre nicht mehr besetzt worden und es war kaum noch Nistmaterial auf dem 20 m hohen Gittermast vorhanden.
Erik bei der Arbeit
Uli bei der Sicherung von unten .
Mit 1,6 meter Durchmesser sollte das Nest attraktiv genug sein das die Störche sich wieder in Großbothen niederlassen werden.
In Großbardau , Grethen und Großbothen sollen sich nach alten Überlieferungen die ältesten bekannten Horste links der Mulde befunden haben. Von Großbothen und Großbardau gibt es leider keine bekannten Fotos oder bildliche Darstellungen,
von Grethen , worüber im nächsten Beitrag zu berichten sein wird zahlreiche .
Danke nochmal für den gestrigen Einsatz an Uli und Erik !
Vom Schneppendorfer Winterstorch "Paulchen" gab es auch noch einen Bericht in der Freien Presse.
https://www.freiepresse.de/zwickau/zwickau/zwickauer-storch-unter-verdacht-handelt-es-sich-um-fernsehstar-paulchen-aus-brandenburg-artikel13688984
Wir berichten weiterund freuen uns auf Ihre Beobachtungen .
UweSeidel
30.Januar 2025 Die ersten Störche sind wieder da !
Am Samstag dem 25.Januar konnte Herr Hartung den ersten Storch auf dem Schkeuditzer Horst in der Mühlstrasse entdecken und fotografieren.
Foto M. Hartung
Einen Tag späzter konnte Familie Sichting das Schkeuditzer bekannte beringte Weibchen der letzten Jahre auf dem Horst in Kleinliebenau ablesen.
Ebenfalls am vergangenen Wochenende sendete Dietmar Heyder ein Foto von 3 rastenden Störchen auf einem Scheunendach in Schkölen.
Am 27.01. konnte Frau Anja Kraushaar 2 Störche auf einem Feldweg bei Zitzschen fotografieren. Foto Anja Kraushaar
Am 27.Januar wurde der 1. Storch bei Roitzschjora gesehen und einen Tag später konnte Rolf Schulze das beringte Weibchen der vergangenen Jahre ablesen.
Am heutigen 30 Januar konnte Rolf Schulze in Hainichen bei Eilenburg den ersten Storch im Horst entdecken..(KeinFoto )
In Thräna ist nach nach Info von Jörg Spörl heute abend vermutlich das unberingte Männchen der letzten Jahre eingetroffen.
In Seebenisch konnte Dietmar Heyder heute bereits ein komplettes Paar auf dem Horst auf der Gärtnereiesse fotografieren.
Es sind also erfreulicherweise schon einige bekannte Brutstörche eingetroffen und wir berichten sobald es Neuigkeiten gibt und freuen uns über Ihre Beobachtungen .
23.Januar 2025 In den vergangenen Tagen wurde in der lokalen Presse noch über die sächsischen Winterstörche berichtet... und heute wurde schon der erste Storch bei Neichen gesichtet...
In Seebenisch bei Markranstädt hat sogar das Paar vom Vorjahr zusammen überwintert.
https://www.lvz.de/lokales/leipzig-lk/markranstaedt/markranstaedt-raetsel-um-storchenpaar-BGNGQEEUPVBSXH4RZKOWIAJKDM.html
Nördlich von Taucha bei Pönitz - Liemehna konnte Rolf Schulze bis Mitte Januar regelmäßig einen unberingten Weißstorch bei der Nahrungssuche beobachten.
In Schneppendorf bei Zwickau hatte ein unbekannter Weißstorch bis jetzt überwintert ,welcher einen schmalen Metallring am rechten Fuß trägt .
https://www.freiepresse.de/zwickau/zwickau/abflug-in-den-sueden-verpasst-wie-ein-storch-durchs-wohngebiet-am-rande-von-zwickau-spaziert-artikel13660248
Nach einiger Recherche konnte ich mehrere Details in Erfahrung bringen , die mich vermuten ließen um welchen Storch es sich handelte .Um der Sache genau auf den Grund zu gehen machte ich mich gestern auf den Weg um den Storch zu finden und den Ring zu identifizieren.
Auf dem Hin-und Rückweg konnte ich in Frohburg unseren derzeit ältesten beringten Brutstorch auf einem zugefrorenen Teich bei der Futtersuche im Uferbereich sehen. Dieser Storch wurde in 2005 in Penna bei Rochlitz beringt und hat jetzt bereits das 3.mal im Brutgebiet überwintert.
Foto Uwe Seidel "Schlittschuhläufer"
In Schneppendorf konnte ich zuerst den Schlafplatz entdecken und nach einer Umrundung des Ortes konnte ich den Storch von einem Hügel aus sehen.
Foto Uwe Seidel - Storch "Paulchen "aus Körzin Brandenburg macht Mittagspause und putzt sein Gefieder.
Von Storchenfreundin Petra bekam ich ein Video aus 2022 zugesendet , welches im Brandenburgischen Regionalfernsehen über den ehemaligen mittlerweile 16 jährigen
Pflegestorch berichtet. öffne folgenden Link
https://photos.app.goo.gl/UEETA6MyyKXjUzoj8
Da dem Storch mit Namen "Paulchen" ein Stück von der oberen Schnabelspitze fehlt ,ist er bei der Nahrungssuche gehandycapt und wurde ganzjährig zugefüttert.
Seit November wurde er nicht mehr in Körzin gesehen. Nach meinem Eindruck ist der Storch ordentlich genährt was die zahlreichen Kotflecken an seinem Schlafplatz bezeugen und bei der Gefiederpflege machte er auch einen agilen Eindruck.
Vielleicht wird er sich auch bald in Bewegung setzen und in sein Heimatgebiet aufbrechen? Wir berichten natürlich wenn wir etwas erfahren.
Am heutigen Vormittag stand die Ausbesserung des Frankenhainer Storchennestes auf dem Programm. Jörg Spörl hatte das alte Nest im vergangenen Herbst abgetragen und heute wurde es von Ihm auf konventionelle Art bei etwas ungünstigem Wetter mit meiner Mithilfe wieder hergerichtet.
Fotos Uwe Seidel -Regionalbetreuer
16.Januar 2025
In wenigen Wochen schon werden die ersten Störche aus Ihrem Winterquartier zu Uns zurück kommen.
Im vergangenen Jahr trafen die ersten bereits Anfang Februar ein.
Einige wenige sind erst gar nicht weggeflogen und hatten bisher aber auch keine Not zu leiden. In Seebenisch bei Markranstädt ist das Paar vom Vorjahr die gesamte Zeit über da geblieben.Unser mit 20 Jahren derzeit ältester männlicher Brutstorch aus Syhra hat auch überwintert und ist oft in Frohburg an den Hainteichen anzutreffen. Nördlich von Taucha bei Liemehna soll auch ein unberingter Storch da geblieben sein und außerhalb unseres Leipziger Erfassungsgebietes wurden 2 überwinternde Störche in der sächsischen Schweiz beobachtet und einer nördlich von Zwickau.
Wir waren auch nicht ganz untätig und haben am vergangenen Montag in Flößberg bei Bad Lausick mit Hilfe des Energieversorgers Mitnetz den Ersatzhorst montiert. und bezugsfertig gestaltet. Im vergangenen Jahr hatte ein neues unberingtes Paar auf einem Betonmast selbstständig ein Nest errichtet und ein Junges zum ausfliegen gebracht. Nachdem mit den Anwohnern geklärt war ,ob das Nest an Ort und Stelle bleiben darf ,weil es direkt über der Einfahrt war konnten wir handeln.
Im Herbst hatten wir das nicht locker aufgebaute Nest mit der Mitnetz heruntergenommen und die Maße für ein sicheres Horstgestell genommen entsprechend angefertigt . Jetzt konnten Jörg Spörl und ich mit Einsatz eines Hubsteigers des Energieträgers und den Kollegen Niklas und Jürgen das Gestell samt Kunstnest aufbringen. Nun hoffen wir , das das Paar auch wieder gesund und munter nach Flößberg zurück gelangt und das neue Nest in Beschlag nimmt. Wenn nicht, wird es bestimmt neue Interessenten geben sind sich Jörg und ich sicher. Wir sind schon sehr gespannt ob und wo es in diesem Jahr Neuansiedlungen geben wird. Freie Nester gibt es in unserer Region noch ausreichend und wenn doch noch Bedarf ist,lassen wir uns etwas einfallen. Anbei einige Fotos aus Flößberg.
13.Januar 2025- Das Gestell ist montiert und das neue Nest ist auch fertig.
Wir sind gespannt wann die ersten Störche eintreffen und berichten sobald es etwas Neues gibt .
Uwe Seidel Regionalbetreuer