Besucher: Heute 48 , Woche 1084 , Monat 6516 , Insgesamt 167790

Aktuell sind 32 Gäste und keine Mitglieder online

Wir rufen alle Interessierten zur Mitarbeit auf, sollten Sie interessante Beobachtungen bei den Weißstörchen gemacht haben,
so schicken Sie uns eine E-Mail. Wir werden versuchen sie hier schnellstmöglich zu veröffentlichen,
als Information für alle interessierten Storchenfreunde.

Wenn Sie uns unterstützen möchten, oder für den Schutz und Erhalt unserer Störche Spenden möchten,
so können Sie das hier per PayPal o.ä. tun, oder wenden sie sich ans Coreteam.

Unter dem Menüpunkt "Horstübersicht" ist eine Bildergallerie zu sehen. In diese werden in der nächsten Zeit interessante Bilder von unseren
Weißstörchen einfliessen. Sollte jemand selbst aufgenommene Bilder haben, die er interessant findet, so kann er sich gern ans Coreteam wenden.
Er bekommt eine Info mit einer E-Mail Adresse wo er die Bilder hinschicken kann. Wir werden sie nach Überprüfung,
wenn von allgemeinen Interesse, hier veröffentlichen.

Team Sachsenstorch


20.05.2019  heute waren laut Info Otterwischer Homepage leider nur noch 5 Junge im Nest zu sehen...

-bei Kleinprießligk - Borna  waren nach Info von M. Fritsch heute nachmittag 22 Störche bei der Nahrungssuche zu beobachten , darunter waren 6 Ringträger.(Fotos M. Fritsch )

IMG 20190520 WA0012

Foto unten Storch mit Kennring Vogelwarte Radolfzell

IMG 20190520 WA0009

Foto unterhalb  Storch vom Loburger Haupthorst 2018 mit Elsaring 

HR852 bei Kleinprießligk20.05.19 M. FRitsch

neuer Metallring 20.05.19.bei Kleinpriessligk M. Fritsch

-bei Methau -Mittelsachsen war heute auch ein 7-köpfiger  Trupp bei Feldarbeiten zu sehen...( 1 neuer nicht ablesbarer Metallringträger war auch  dabei )-Foto unterhalb Coreteam 

P1540311

in Mockritz - Torgau hat sich nach Info von H. Weber  nun doch noch ein Paar zusammen gefunden...Nachwuchs wird es wohl aber nicht mehr geben.(Foto H. Weber)

Mockritz 18.05.2019 Foto H. Weber

Uwe Seidel coreteam sachsenstorch 


19.05.2019  Wie im Vorjahr sind im RP Leipzig  nach jetzigem Kenntnisstand wie in den letzten beiden Jahren genau  91 Horste mit  Paaren besetzt .

An den meisten wird gebrütet oder werden bereits die Jungen gefüttert. Ausfälle sind bisher noch nicht bekannt geworden.

In Otterwisch sind alle 6 Eier ausgebrütet worden und alle Jungen sind noch wohlauf und werden gefüttert !

Allerdings muß bei einer 6-erBrut wirklich alles stimmen und es ist eher unwahrscheinlich , das alle flügge werden ,aber immerhin ein Beweis dafür,was gehen könnte, wenn die Bedingungen  stimmen  und zu allererst eine ausreichende Nahrungsgrundlage vorhanden wäre...

In den letzten 10 Jahren gab es im RP Leipzig lediglich 2 ausgeflogene  Fünferbruten... in den Jahrzehnten vor der Jahrtausendewende gab es hingegen öfter erfolgreiche Fünferbruten  

Foto Otterwischer Storchennest Webcam 

Otterwisch

In Mügeln sind  auch noch 5 Junge im Nest anhand der Webcam zu sehen. (Foto von  Webcam Mügeln)

Mügeln  

In Frohburg sind es noch 4 von 5 erbrüteten Jungen (Foto von Webcam)

FR0hburg

In Prießnitz sind laut webcam  2 Junge aus 4 Eiern geschlüpft.(kein Foto )

Foto unterhalb  von Webcam Thräna - Jungstörche bleiben bereits allein ...

Prießnitz

In Thräna haben die 4 Jungen die kalten Nächte der vergangenen Woche vermischt mit dem dringend benötigten Regen zum Glück ohne Verklammung überstanden .

Sie konnten auf Grund Ihrer Größe nicht mehr gehudert werden und werden jetzt auch von den Eltern  allein gelassen,damit die genügend Futter heran schaffen können.

 

In Mosel  bei Zwickau sind nach Info von Herr Scheidt 3 Nestlinge zu sehen .(Foto)

Mosel 3 juv. mit H7606 J

Seit knapp einer Woche hält sich nach Info von Michael Fritsch südlich von Groitzsch ein sogenannter Nichtbrütertrupp auf. Zwie beringte Störche sind erst im  Vorjahr erbrütet und flügge geworden. Unter anderem ein Elsaberingter Storch vom Haupthorst des Loburger Storchenhofes.

Heute wurden sogar 21 Störche bei  Mäharbeiten bei  Kleinprießligk  von Olaf Becher und Andreas Fischer  gezählt ! Michael Fritsch hat am Nachmittag 6 Ringstörche ablesen können.

Foto vom Kreisbetreuer für den Altkreis Borna - Andreas Fischer  

19.05.19 .A. F. 21 Störche bei Groitzsch Kleinprießligk

Olaf Becher hat unter Aktuelles- Regierungsbezirk Leipzig- Altkreis Borna - Aktuelles  einen Fotobericht eingestellt.

Wir freuen uns über Ihre Fotos und Beobachtungen .

Uwe Seidel coreteam sachsenstorch 


14.05.2019

Während In Thräna die 4  Jungen bereits schon über 3 Wochen alt sind .(Webcamfotos  Thräna 13.und 14.Mai )

Bild 20190514 08 39 28 

und nicht mehr gehudert werden... und ohne elterlichen Schutz die bevorstehende  kalte Nacht überstehen müssen ...

noch eine Kalte Nacht

hat sich auf dem Nest im benachbarten brandenburgischen Falkenberg erst vor wenigen Tagen ein Paar eingefunden...(Foto webcam Falkenberg)

current 2

ob noch eine erfolgreiche Brut zu stande kommt, wird sich bis nach dem  Wochenende zeigen , denn ab dem 20 . Mai soll es normalerweise nach den biologischen Erfahrungen zu keiner Eiablage mehr kommen ... 

dann können wir auch endgültig sagen wieviele Paare bei uns brüten .

Uwe Seidel coreteam 


12.05.2019 Die 4 ältesten Jungen in Thräna scheinen die für Sie ungüstige Witterung bisher gut überstanden zu haben...(Foto webcam)

Bild 20190512 22 04 20

Für die Verbesserung der Nahrungssituation war der Regen für viele Tiere  gerade rechtzeitig gekommen...

Bei einer größeren Kontrollrunde durch das Erfassungsgebiet konnte ich heute einige Überraschungen erleben.

Unser "dienstältester" beringter und jetzt 25 Jahre alter männlicher  Storch ist doch noch zurück in sein Brutgebiet  gekommen ,  mußte aber  seinen Horst einem jüngeren und stärkerem Paar überlassen und hat sich nun im Nachbarort auf dem leider bis jetzt unbesetzten Horst in Mockritz niedergelassen. Ich fand Ihn auf einer Wiese unweit des Horstes wo er sich hingesetzt hatte und anscheinend ausruhte, aber ständig aufmerksam war und genau registrierte  was um Ihn herum passierte... 

KA3471 bei Mockritz 12.05.19

Dieser Storch ist 3 mal so alt wie der Durchschnitt unserer beringten Brutstörche  - also ein richtiger  "Methusalem" .

Schade , das er bisher keine Partnerin hat - für eine Brut wäre es jetzt aber wahrscheinlich eh zu spät...

KA 3471 12.05.19

Mockritz KA3471 12.05.19

P1530461

...vielleicht hilft  Ihm die "Brutpause" in diesem Jahr und er schafft er es und kommt im nächsten Jahr noch einmal zurück  ...

ich habe den alten Storch sehr lange aus der Nähe aus dem Auto heraus beobachten und fotografieren  können nachdem er gemerkt hat , das ich Ihm nichts anhaben will und Ihm nicht  nachstellen werde .

Ich werde vielleicht später noch einen extra Bericht über diesen Storch unter Infos -Ungewöhnliches- einstellen .

In Beilrode bei Torgau ist ein schon länger nicht besetzter Btutplatz endlich wieder von einem Brutpaar  besetzt worden, nachdem schon im Vorjahr ein beringter Storch den Schornstein für sich  auserkoren hatte.

P1530271

der Ringstorch vom Vorjahr stolzierte durch das Gelände während sein Partner brütete und probierte auch mal die Aschenbahn ...HE818 in Beilrode 12.05.19

...in Dommitzsch hat sich jetzt auch noch unerwartet ein neuer Partner eingestellt ... der männliche beringte  Brutvogel der letzten Jahre aus dem Nachbarort in Drebligar hat also den bisher unberingten männlichen Dommitzscher Storch offensichtlich vertrieben...

In Drebligar  hat sich das 2018 als Pflegestorch  beringte ehemalige Weibchen nun  mit dem langjährigen männlichen beringten Storch aus Polbitz zusammen getan ,nachdem seine Partnerin  N0018  bereits in 2017 nicht wieder gekommen war...und er kein neues Weibchen gefunden hatte...

So gibt es also bei unseren Störchen immer wieder unvermutete  Partnerwechsel und teilweise richtige Dramen zu verzeichen ....und leider sind im Altkreis Torgau noch mehr Horste leer geblieben als schon  im vergangenen Jahr !!

In Welsau wartet die  beringte Brutstörchin von 2017 bisher vergeblich auf Ihren Partner ,den ehemaligen Otterwisch- Loburger "Eierstorch" , der sich  in Döbern mit einem neuen Weibchen , mitlerweile dem dritten in 3 Jahren verpaart hat !

....alle Annäherungsversuche von anderen Bewerbern wurden laut Anwohner bisher von der Welsauer Störchin konsequent abgewiesen... Im Vorjahr hatte Sie mit einem fremden Männchen zusammen nach Info des Horstbetreuers Ihr Nest in Welsau von einem unberingten Weibchen zurück erobern wollen und es kam zu härtesten Kämpfen ,wobei beide halbflüggen Jungen getötet wurden... Hoffentlich gibt es  2019 nicht wieder solche blutigen  Kämpfe wie im Vorjahr !? 

Ausschließen kann man es leider nicht ...

In Kleinprieslig  im Altkreis Borna hat sich nach Info von Olaf Becher erfreulicherweise nach 2014 wieder ein neues Paar angesiedelt.

(siehe auch  Bericht und Fotos von Olaf Becher unter Aktuelles Altkreis Borna )

Wie freuen uns über Ihre Beobachtungen und berichten weiter über das Storchengeschehen 2019.

Uwe Seidel coreteam


11.05.2019 In Frohburg ist heute mittag nach Info von Annett goldammer  laut Webcam das 5. Junge geschlüpft-in Otterwisch sind 3 junge geschlüpft und auch in Mügeln sind die ersten Küken ausgebrütet worden. (Foto Webcam Frohburg 10.05.)

team IMG 20190510 WA0035IMG 20190511 WA0024

bild 2019 05 11 12 59 59 Foto webcam Thräna

In Naundorf bei Mügeln wurde im März diesen Jahres eine neue Horstunterlage auf den lange Jahre verwaisten Nistmast aufgebracht...vor einigen Tagen ließ sich zumindest schon mal  ein Storch auf dem Horst nieder ...(Foto Herr veith- Info Herr Burmeister )

FB IMG 1557169546000

Uwe seidel coreteam Sachsenstorch 


09.05.2019   allgemeine Information betreff vermuteter Störungen durch Webcameras an besetzten Storchennestern .

Diesbezüglich gab es heute eine  Anfrage einer besorgten Bürgerin aus Frohburg  bzw.weiterführende Schreiben von Institutionen das die Störche in Frohburg nachts angestrahlt werden und somit gestört werden. Klaus Döge hat darauf erklärend und hoffentlich beruhigend geantwortet was ich hiermit mit eigenen Worten kurz zusammen fassen möchte

-Durch die modernen Infrarotkameras kann man heutzutage auch nachts bei völliger Dunkelheit ziemlich gut Tiere, Menschen und auch andere Objekte in schwarz-weiss  sehen.

Die kleinen roten Punkte auf den jeweiligen Webcams sind für Mensch und Tier aber kaum erkennbar und sollten  somit auch nicht störend auf die Vögel einwirken.

Beim Abbrennen von nicht genehmigten  Höhenfeuerwerken und unerlaubten Böllern sieht die Sache dagegen schon ganz anders aus...Das sind grobe Störungen für alle Tiere und auch Menschen.

Strahler sollten natürlich auch nicht direkt auf  die Storchennester gerichtet sein , sind aber außer eventuellen Straßenlaternen in der Umgebung eines Nestes nicht bekannt.

Die Storchennester in unserem Erfassungsgebiet werden jährlich  von unseren Horst-und Kreisbetreuern kontrolliert und bei Bedarf mit Hilfe der UNB , der LPV's  und auch auf Privatinitiative repariert und bei Bedarf instand gehalten bzw.  komplett saniert. Dabei wurden in den letzten Jahren auch einige Kameras meist auf Privatinitiative  der Horstbesitzer oder Grundstückseigentümer installiert .

An den Horststandorten in Thräna , Otterwisch, Mügeln, Prießnitz, Canitz , Schkeuditz sind bereits  seit einigen Jahren Cameras installiert ohne das es dabei zu Störungen

der Vögel gekommen zu sein scheint . Mir ist jedenfalls bis dato nichts gegenteiliges bekannt.

2018 wurde das Frohburger Nest saniert und erneuert und durch eine Frohburger Firma zusätzlich auch eine  Camera angbracht . Die praktischen Arbeiten vom Abtragen des alten Nestes über das  Aufbringen der neuen  Horstunterlage und das Anbringen der Camera hat zum großen Teil unser erfahrener Storchenfreund Jörg Spörl ausgeführt und fachlich begleitet.

In fast allen Regionen Europas und der ganzen Welt gibt es mitlerweile Webcams um die verschiedensten Tierarten zu beobachten zu erforschen oder sich einfach nur daran zu erfreuen die Tiere  aus der Nähe  erleben zu können ... Ob die Vorrichtungen samt Camera immer so angebracht sind ,das die Tiere zu 100 Prozent nicht beeinträchtigt werden, kann ich nicht beurteilen. An den Horstsanierungen wo ich selbst direkt oder indirekt mitgewirkt habe wie in Frohburg , habe  ich besonders darauf geachtet, das die Vögel freien Anflug haben und die Camera samt Halterung für die Vögel keine Gefahr bedeutet.P1510175

(Foto oberhalb -Archiv  coreteam)-die Schutzkappe über der Frohburger Camera  ist mit einer weichen Aluminiumschicht versehen , damit die Vögel nicht abrutschen und sich nicht an den Kanten verletzten können wenn Sie darauf landen wollen...

...wie hier  in Thräna , wo die Schutzkappe über der Camera  ebenfalls Aluminiumbeschichtet  und  die Befestigung weit genug vom Nest entfernt ist  (Foto unterhalb Archiv coreteam)

Thräna

...das Störche mitunter  auf den ungewöhnlichsten Sitzwarten landen,ist anschaulich auf dem Foto darunter zu sehen. Hier landete in der vergangenen Woche ein Storch auf der Wetterfahne der Kirchturmspitze in Gerhardshofen einem storchenreichen Städchen in  Mittelfranken .

(Foto coreteam)

3.05.19 AT451 Gerhardshofen auf der Wetterfahne der Kirche

Die meisten Gefahren für unsere Störche und andere Großvögel lauern  aber immer noch an  ungesicherten  Stromleitungen und Masten,

Foto -Archiv Coreteam 2015-ein  Jungstorch hängt nach Stromschlag an einem Mittelspannungsmast in Sachsen Anhalt  an einem verkohlten Bein kopfüber nach unten...2015 Kleindröben

...aber besonders zunehmend auch Windräder, offene Güllebehälter, offene Schornsteine , der anwachsende Verkehrsstrom auf Autobahnen und Schnellstraßen wo die Vögel auf den gemähten Flächen Nahrung suchen...

Todfund Weißstorch A14 Dreieck Parthenaue 20.08.16

toter Altstorch am Dreieck Parthenaue 2016 -(Foto Archiv Coreteam)

... auch an Zugstrecken kommen mitunter Störche und andere Vögel relativ häufig ums Leben da die Tiere die Geschwindigkeiten nicht einschätzen und ausweichen  können  , auch Zivilisationsmüll in der Landschaft ,den die Tiere ins Nest tragen oder mit der  Nahrung aufnehmen sind tödliche Gefahren für die Großvögel...

...mit Bindegarn umwickelter Jungstorch in Mockritz 2014 (Foto Archiv Coreteam) der sich nicht allein hätte befreien können....

DSCF8013 800x600

Foto unterhalb -Archiv Coreteam  - toter Greudnitzer Jungstorch mit  Angelhaken im Hals  2015

13.06 2015 toter Jungstorch in Greudnitz Nordsachsen mit Angelhaken im Hals

Auch mit spitzen Stacheln versehene "Vogelabwehranlagen"auf Häusergiebeln wie auf dem Foto bilden eine hohe Verletzungsgefahr  für die Störche.

(Foto Archiv Coreteam) - mit Stacheln versehenes Hausdach neben dem Horst in Sermuth  ...

2015 Sermuth

zum Glück gibt es auch positive Bilder von den bereits 2019  geschlüpften Jungstörchen ....

P1530185

wie hier in Pausitz...wo zwei Junge gefüttert wurden ...

oder in Mosel bei Zwickau wo Jirka Scheidt mindestens 2 Jungvögel ausmachen konnte auf dem Foto leider nur 1 Junges zu sehen ist.

DSCN3313.MO

Uwe Seidel Regionalbetreuer für Leipzig 


07.05.2019  Die Zahl der anwesenden Brutpaare im RP Leipzig  pegelt sich auf dem Niveau vom Vorjahr ein -

ca. 90 Paare sind bisher anwesend .

Ob alle brüten werden ist noch offen . Es ist bezeichnend , das im Bereich Torgau immer noch einige traditionelle Standorte leer oder nur mit einem Storch besetzt sind.

In den schon westlicher gelegenen Altkreisen Geithain und Grimma sind dagegen einige Horste wieder besetzt ,welche teils schon jahrelang nicht mehr beflogen wurden wie z. b.  Bad Lausick 

und seit kurzem auch Nauenhain .Möglicherweise hängt dies auch mit einer höheren Rückkehrrate der Westzieher zusammen während die Ostzieher vermutlich doch mehr  Verluste auf dem Zug oder im Überwinterungsgebiet erlitten haben ...

Der jetzige Kälteeinbruch in einigen südeuropäischen Ländern hat vielleicht zusätzlich den Zug der später ankommenden Störche beeinträchtigt ...?

Am gestrigen nachmittag wurde zwischen Prettin und Axien ein nahrungssuchender Trupp auf einem frisch gegrubberten Feld  von vermutlich nichtbrütenden  Störchen gesichtet.

Die Gruppe unberingter Störche suchte Nahrung und  blieb rastend zusammen  und einige Individuen schienen auch geschwächt zu sein ,da sie  wie es manchmal bei Jungvögeln  beim Wegzug zu beobachten ist  auf dem Boden saßen  und sich anscheinend ausruhten ...

anbei einige Fotos vom Beobachter E. ErdmannP1530003

 P1520997

 P1530003

 P1530005

 

Unter der Rubrik- Infos - Ungewöhnliches kann man in einem Kurzbericht erfahren, wie entgegen zu unserer Region in Mittelfranken im Freistaat Bayern die Storchenpopulation stetig anwächst und es sogar Kolonienbildungen wie hier  besonders an einigen Orten entlang der Aisch zu beobachten gibt !

in Gerhardshofen an der Aisch gelegen gibt es im Vergleich zu 2011 mit 2 Horsten jetzt 16 an der Zahl ! Auf dem Foto sind 7 Horste verborgen ...   

Die Störche haben aber dort fast alle Nester allein gebaut ohne Unterlage und Nistmatte  ! 

Wir haben dagegen allein im Erfassungsgebiet im RB Leipzig fast die doppelte Anzahl von nicht angenommenen  teilweise sogar vielen  traditionellen Horstunterlagen ,welche sich zumeist auch in gutem Pflegezustand befinden ....

 (Foto U. Seidel Coreteam)

7 Horste in Gerhardshofen

wir sind sehr gespannt wie die Entwicklung bei uns und in Bayern in Bezug auf die Entwicklung der Storchenbestände weiter geht ...

uwe Seidel vom  coreteam 


05.Mai 2019  Die 4 Trähnaer jungen Störche gehen jetzt in die 3. Woche und sind nach Info von Horstinhaber Jörg Spörl wohlauf .

(Fotos Webcam Storchennest Thräna )

Hoffen wir , das zur jetzigen Kälte kein Dauerregen hinzukommt, obwohl jeder Tropfen Feuchtigkeit in der Natur benötigt wird.

05.05.19 abens

5.05.Thräna

auch in Groitzsch sind nach Info von Olaf Becher vor ca. 2 Wochen die Jungen geschlüpft und er konnte heute drei kleine Störchlein bei der Fütterung beobachten.

An einigen Standorten wurde endlich  in der vergangenen Woche angefangen zu brüten - so auch in Kleinbothen wo es noch vor kurzem Besuche von einem 3. Storch gab...

3 Störche in KB 23.04.19

23.04.19 Kleinbothen

Unser dienstältester 25 jähriger beringter Storch ist vermutlich doch noch angekommen- mußte sich aber anscheinend dem jetzigen ebenfalls beringten Brutpaar in Döbern geschlagen geben , ähnlich wie es dem Loburger Senderstorch "Rolando" in Lindau bei Loburg erging .Beide erfahrene männliche Störche konnten somit Ihren Horst nicht zurück erobern...Ich konnte den mit Lasche am Fuß beringten Storch  am vergangenen Mittwoch auf dem Horst im Nachbardorf in Mockritz allein auf dem Horst stehend fotografieren...sah den Ring aber leider erst beim Auswerten.  Im Moment ist der links unten beringte Storch  allerdings nicht mehr da und streift vermutlich durch die Gegend ...KA3471

In Drebligar konnte der weibliche Brutstorch ,welcher im Vorjahr von Harald Doms verletzt eingefangen wurde und von Ihm  nach Leipzig in die Tierklinik gebracht wurde und  später wieder aus der  Pflegestelle in Thräna in die Freiheit gelangte anhand seines neuen Metallringes von mir abgelesen werden. Das angestammte Männchen ist nicht wieder erschienen und es hat sich jetzt  der männliche Polbitzer Brutstorch der vergangenen Jahre nach Drebligar als neuer Partner hinzugesellt.

BB54 in Drebligar 04.2019

...der neue Metallring ist so stark bekotet , das der Vogel vermutlich in einer sehr heißen Region überwintert hat und nur mit Mühe mit  dem Spektiv abgelesen werden konnte...

(Da der Kot in solch dicken Schichten am Ring haften bleibt, ist leider zu bezweifeln , das durch die neuen Ringe eine  Verbesserung zum  Schutz für die Vögel erreicht wird...)

Wir berichten weiter und freuen uns über Ihre Beobachtungen und Mitteillungen 

Uwe Seidel Regionalbetreuer


28.April 2019 

Von den 5 ausgebrüteten Storcheneiern im Thränaer Nest haben  4 kleine Junge die erste Woche gut überstanden. Nach Info von Jörg Spörl wurden vor allem Eidechsen aber auch schon Mäuse als Futter gebracht und vertilgt. (Foto von Webcam Thräna )

.bild2019 04 28 16 44 48

Durch die Trockenheit gab es leider  keine Regen-oder Tauwürmer welche für die Jungen in der ersten Zeit nach dem Schlupf die geeignetste Nahrung darstellt.Der kleinste Pulli hat vermutlich zu wenig Futter abbekommen weswegen er dann auch die ersten Tage nicht überlebt hat.

Für die 4 Thränaer  Störchlein  steht noch die kritische Phase bevor . Feuchtigkeit in Form von Regen  ist zwar für ein verbessertes  Nahrungsangebot von Vorteil ,aber wenn es zu kalt ist  und die Jungen durchnäßt werden ,bevor Sie ein richtiges Federkleid haben ,können Sie verklammen und verkühlen , wenn Sie nicht mehr gehudert werden ...

Es ist immer eine Gratwanderung ,wie die Wetterverhältnisse in der jeweiligen Region sind und auch  eine Portion Glück im Spiel wieviele Junge  flügge werden .

2013 verendeten z.B. in den Altkreisen Geithain und Oschatz alle Jungen und in  ganz Sachsen  gab es nach Starkregen mit Kälte vermischt das schlechteste Brutergebnis überhaupt.

Wenn die Jungen  ca. über 4 Wochen alt sind und gut genährt besteht gute Hoffnung , das alle zum Ausfliegen gelangen.

Natürlich spielt auch die Erfahrung der Storcheneltern eine wichtige Rolle um die Jungen groß zu bekommen ...aber vor allem das Nahrungsangebot im Umfeld von einigen wenigen Kilometern- denn der nächste Horst befindet sich ja  oftmals schon im Nachbarort... 

Wir  Menschen und insbesondere auch Storchenfreunde  sollten jedenfalls nicht in der Form helfen wollen , das wir den Tieren künstlich Futter auslegen wie im MDR Beitrag vom Sachsenspiegel am vergangenen Sonntag am Ende des Beitrags salopp formuliert wurde... Das hilft vielleicht einigen wenigen Individuen für kurze Zeit  aber nicht der Arterhaltung...

...und endet genau wie bei den vielen Tierarten  die auf der Welt auszusterben drohen oder schon ausgestorben sind ... die letzten Relikte werden dann  in Zoos oder eingezäunten "Natioalparks"künstlich am Leben gehalten um letztlich auch nur für Geld zur Schau gestellt und vermarktet ...

Es sollte besser alles getan werden,damit die Zerstörung der Lebensräume und der Nahrungsgrundlagen für die in Freiheit lebenden und wandernden  Tierarten eingedämmt und gestoppt werden kann. Das ist die einzige realistische Möglichkeit welche aber im Moment illusorisch erscheint...weil der Mensch erst reagiert , wenn es schon zu spät ist...

Die Erfahrungen von verschiedenen Wiederansiedlungsprojekten /( "Wiederbelebungsversuchen" )verschwundener Arten z.b.auch in Sachsen  hat gezeigt  , das diese meist nichts bringen  ... siehe beim Versuch den Steinkauz,Auerhahn und  Bodenbrütern wie Rebhuhn und Fasan zurück zu gewinnen...

Kiebitz , Feldlerche u. Co. ,früher "Allerweltsarten" sind auch leise weinend  im Begriff flächendeckend zu verschwinden .... Alle Vogelarten,welche auf Insekten angewiesen sind folgen bereits dieser Entwicklung... Ich denke dabei besonders an Schwalben und Mauersegler...

Was die  Weißstörche anbetrifft, gibt es zwar zur Zeit auf ganz Europa bezogen  einen Aufwind und starken Zuwachs bei den "Westziehern" zu beobachten aber bei der ostziehenden Population einen stetigen Abwärtstrend zu verzeichnen.(Vor einigen Jahrzehnten war es genau anders herum !)

Wenn aber z.b. in absehbarer Zukunft die Mülldeponien in Südeuropa endgültig geschlossen werden  

und die Störche wieder nach Afrika in die Sahelzone ziehen müssen, könnte sich das widerum schlagartig ändern und die Überlebensrate der "Westzieher" wieder zurück gehen. 

In unserem Erfassungsraum im ehemaligen Bezirk Leipzig , welches aus einem  Mischgebiet besteht, ist von Jahr zu Jahr besonders in der Elberegion eine stetige Abnahme zu erfahren...

In 2019 sind im Altkreis Torgau nach Informationen der Kreis-und Horstbetreuer noch erschreckend viele  traditionelle Standorte noch leer  oder nur von einem Storch besetzt !

Greudnitz,Dautzschen, Graditz, Blumberg, Camitz,Großtreben, Polbitz , Tauschwitz,Mehderitzsch, Mahitzschen,Neiden, Elsnig,Pflückuff sind bisher unbesetzt...

Proschwitz,Welsau, Blankenau , Trossin und Mockritz  bis dato nur vereinzelt beflogen oder nur von einem Storch besetzt !

Viel Zeit verbleibt jetzt nicht mehr - dann wird es von der Besetzung her ein deutlich schlechteres Jahr als 2018 und  den vergangenen Jahren  wo der Bestand jeweils bei ca. 90 Paaren im RP Leipzig lag.

Es fällt auf und ins Gewicht , das auch einige gestandene Ringstörche bisher nicht an Ihren Horsten  aufgetaucht sind...Die östliche Zugroute ist wohl doch deutlich gefährlicher was auch die Berichte der massenhaften Abschüsse aus dem "Nahen Osten" insbesondere aus den Zugkorridoren im Libanon und anderen  Staaten aussagen mögen.

Erfreulich ist es jedoch auch  , das eine bisher leer stehende von unserem Leipziger Storchenbetreuer Manfred Seifert errichtete Nisthilfe auf einer Esse in Plaußig bei Leipzig von einem bisher unbekannten beringten Paar am vergangenen Wochenende besetzt wurde.

( Fotos Coreteam 22.04.19)P1520284

 P1520313

 ...auch aus den an Leipzig angrenzenden Regionen gibt es zum Glück einige erfreuliche Nachrichten .

In Mosel bei Zwickau RP Chemnitz brütet u.a. wieder das bekannte beringte Weibchen aus den letzten Jahren welches aus Prießnitz Altkreis Geithain stammt.

(Foto und Info Jirka Scheidt )

DSCN3134

Wir  freuen uns jederzeit über aktuelle  Infos und Fotos aus den Regionen.

Uwe Seidel vom Coreteam


20.April 2019

In Thräna sind bereits die ersten 3 Jungen aus 5 Eiern geschlüpft !    berichtete Horstinhaber Jörg Spörl mit Foto per WhatsAp.

IMG 20190420 WA0002

gestern waren bereits 2 junge geschlüpft (Fotos von Webcam 19.04.)

bild 1

bild 2

insgesamt sind jetzt über  80 Horste mit Paaren besetzt,  wobei immer noch Brutstörche in den nächsten Tagen  eintreffen werden , so das die  91 Horste vom Vorjahr wieder erreicht werden könnten. Eine endgültige Zahl kann man aber  erst Mitte Mai benennen.

Auf der Homepage des Loburger Storchenhofes war gestern zu erfahren , das der Senderstorch "Rolando" erst in der Slowakei angekommen ist ... was bedeutet , das noch so einige erfahrene Störche auf dem Weg in das heimatliche Brutgebiet unterwegs sind . Den Erfahrungen nach wird es dann unweigerlich zu Revierstreitigkeiten kommen,  wenn Sie an Ihrem Horst eintreffen und diesen  schon besetzt vorfinden...Dann entscheidet das Recht des stärkeren und meist erfahreneren.

In Prießnitz im Altkreis Geithain gab es am 17.April bereits derartige  Horstkämpfe  bei denen zwei Eier von fünf verlustig gegangen sind.

Wir wünschen alles Lesern ein schönes Osterfest und freuen uns über Ihre Beobachtungen.

Knauthainer Paar beim Eierstempeln (Foto coreteam)

Knauthain

 Uwe Seidel vom Coreteam 


14.April 2019

In diesem Jahr sind im Vergleich zum Vorjahr im RP Leipzig schon mehr Horste besetzt.

2018 waren es zu diesem Zeitpunkt ca. 2/3 von 91 Horsten .

Aktuell sind schon  über 70 Nester  mit Paaren besetzt und ca. 10 mit Einzelstörchen und täglich können es mehr werden.

 

-die Nabu Senderstörche aus dem Norden sind jetzt alle wohlbehalten in Ihren Zielgebieten angekommen berichtete Kai Thomsen auf er Homepage "Störche auf Reisen".

-der Loburger Senderstorch "Rolando"mußte erst einmal wegen schlechtem Wetter in den rumänischen Karpaten eine Pause einlegen. Mitte der kommenden Woche sollte er in Lindau in Sachsen Anhalt eintreffen und seinen Horst aber besetzt vorfinden...Es bleibt abzuwarten ob  "Rolando" seinen Horst zurück erobern wird ?

Weiterhin war auf der Loburger Homepage  leider zu lesen  das der Sender von "Lysann" schon seit Februar keine Signale mehr gesendet hat ...

Am Osterwochenende werden wir eine detaillierrte Auflistung der besetzten Horste im RP Leipzig einstellen, woraus man ersehen kann wo gebrütet wird und wo möglichst Störungen im Horstbereich besonders  durch Feuerwerke unterbleiben sollten.

Jede Gemeide in Sachsen wo sich eines  von den insgesamt ca. 300 Storchenpaaren angesiedelt hat , sollte sich darüber freuen die imposanten Großvögel aus der Nähe beobachten zu können und den Tieren den nötigen Respekt und Schutz in der Brutzeit von Anfang März - Ende August gewähren.

 

In den Altkreisen Geithain,Borna und Grimma sind bereits alle aktiven Horste vom Vorjahr besetzt und Oschatz vermutlich auch.

Auf den  traditionellen Horsten in Bad Lausick und Mutzschen im Altkreis Grimma , welche einige Jahre nicht besetzt waren haben sich erfreulicherweise wieder neue Paare angesiedelt und brüten bereits. (In Bad Lausick war zuletzt  im Jahr 2003 ein Jungstorch flügge geworden!- Storchenfreund Jörg Spörl aus Thräna hat mit einigen Helfern immer wieder den Horst in Schuss gehalten, wie er auch andere Horstunterlagen im Territorium  ausgebessert)

Der Horst In Mutzschen war nach dem verlust von einem Altstorch und zwei bereits ausgeflogenen  Jungen nach einem Hurrikan seit 2015 nicht mehr angenommen und  bebrütet worden...

Im Altkreis Torgau sind genau wie im vergangenen Jahr noch die meissten Nester leer, obwohl in der Elberegion eigentlich die attraktivsten Standorte sein sollten... aber die "Südafrikaflieger" wie Loggerstörchin "Gili" haben auch die längste und beschwerlichste Strecke zu bewältigen...Die Störchin soll aber nach Info von Herrn Werner aus Melpitz in dieser Woche eingetroffen sein. Bei einer Kontrollrunde durch die Region  konnten Klaus Döge und ich am Freitag auch den Otterwisch-Loburger "Eierstorch"  auf dem Horst in Döbern bei Torgau mit einer neuen ebenfalls beringten Partnerin begrüßen. Storchenfreund Holger Teichert hatte das Paar bereits ein paar Tage früher am selben Horst ablesen können.

Fotos  Horst Döbern -coreteam

Horst in Döbern am 12.04.2019 mit HK622 und Schornsteinfeger

12.04.2019 Döbern Torgau

HK622 mit HK708 in Döbern Torgau am 12.04.2019

Eigentlich gehört der männliche ehemalige Pflegestorch welcher 2012 in Böhlitz erfolgreich ausgeflogen war nach Welsau /Torgau wo er die letzten Jahre gebrütet hat  und HK708 nach Dautzschen auf die ostelbische Seite. Der eigentliche männliche mit KA Fußring versehene Döberner Horstinhaber ist vermutlich nicht zurück gekommen ? Er würde in diesem Jahr 25 Jahre alt werden- ein biblisches Alter für freilebende Störche ! 

Sein Nestgeschwister KA3470 ist bereits  vor 2 Jahren nicht mehr zurück nach Wörblitz /Torgau gekommen. Beide Störche wurden 1994 von Dietmar Heyder in Bennewitz bei Torgau beringt .

Noch bemerkenswerter  ist es , das die ebenfalls 1994 von Dietmar Heyder in Nemt /Wurzen beringte Storchedame "Mina" es wieder zurück nach Garlitz /Rathenow geschafft hat und das Nest zurückerobert hat und auch bereits 2 Eier gelegt haben soll , was anhand der Camera zu sehen ist.

In Drebligar /Torgau  hat sch ebenfalls ein neues Paar gebildet. Das Männchen H8880 hat zuletzt im Nachbarort Polbitz gebrütet, ist jetzt nach Drebligar umgezogen und das Weibchen hat einen neuen sehr bekoteten Metallring am rechten Bein,was vermuten läßt , das es sich um die Störchin vom Vorjahr handelt .... Das damals noch unberingte Drebligarer Weibchen war Ende Mai verletzt und geschwächt auf einem Feld vor Dommitzsch von Harald Doms mit Hilfe  von einigen Anwohnern eingefangen  und in die  TK Leipzig gebracht worden .

Nach erfolgter Operation und Behandlung- unter anderem wurde eine Kugel aus dem linken Bein entfernt, brachte  ich die Störchin anschließend nach Thräna zur "Reha" von wo aus Sie später von selbst zurück in die Freiheit gelangte und wieder in Drebligar landete.

Das Gelege war nach dem Ausfall der Störchin verloren gegangen  und der beringte Partner aus  Drebligar hatte sich derweil ein neues Weibchen gesucht und war mit Ihr in die Nähe von Wittenberg umgezogen und dort  von Holger Teichert  abgelesen worden.

links das neue Männchen aus Polbitz - rechts das vermutete 2018 neu beringte Drebligarer Weibchen vom Vorjahr .(Foto Coreteam )

So gibt es immer  Bewegung und unerwartete Umverpaarungen bei unseren Störchen zu beobachten...

12.04.2019 H8880 li.und vermutl.BB54 re. in Drebligar

-das neue Nest auf dem Falkenhainer sanierten Schornstein im Altkreis Wurzen  wurde auch wieder von einem Paar angenommen .(Fotos Coreteam)

P1510963

DSC00643

Die Thränaer neue Camera ist jetzt auch online geschaltet, liefert aber bisher leider nur Einzelbilder wenn man die Seite immer wieder neu hochlädt.

In den Nestern von  Frohburg, Mügeln, Otterwisch und Thräna kann man anhand der Cameras jeweils 5 Eier sehen... Ob diese alle ausgebrütet werden ?

Wir berichten weiter und freuen uns über Ihre Beobachtungen .

Uwe Seidel coreteam


03.April 2019 

-in den letzten Tagen sind an vielen Orten  Störche eingetroffen ...

im RP leipzig dürfte jetzt knapp die Hälfte der Horste von Paaren besetzt sein und an etlichen Standorten warten Einzelstörche auf Ihren Partner. 

-Jörg Spörl konnte heute morgen um 6.45 Uhr zwischen Borna und Regis Breitingen 15 Störche bei der Nahrungssuche auf einem Feld sehen - vermutlich haben die Vögel ganz in der Nähe genächtigt !- eine seltene Beobachtung in unseren Breiten! 

In Frohburg - Geithain  ist bereits das erste Ei gelegt ...(Foto Webcam von Klaus eingefangen )

IMG 20190403 WA0000

- In Saasdorf -Borna war am vergangenen Wochenende auch ein Paar komplett (Info und Foto von Kreisbetreuer Klaus Fischer )

IMG 2698

-in Mockritz - Torgau war am 01.April auch ein Paar auf dem Horst gelandet (Foto Hartmut Weber)

IMG 20190401 WA0007

-in Beiersdorf - Grimma hat sich endlich auch ein Weibchen zur Freude des beringten Männchens  eingefunden wie das Foto von Wolfgang Mohr zeigt...

IMG 20190402 WA0004- in Göttwitz - Grimma versuchte am Montag ein 3. Storch auf dem schon von einem Paar besetzten Nest zu landen... nach heftigem gemeinschaftlichem Geklapper und einer kurzen Verfolgungsjagd   zog der Fremdling aber weiter...

 Foto Archiv Sachsenstorch 

DSC00544

-In Garlitz - Rathenow in Brandenburg fieberte die Fangemeinde schon tagelang , ob die 1994 in Nemt beringte  und somit hochbetagte  Storchendame "Mira"zurückkommt !

Am Dienstag traf eine Störchin ein, aber es war eine fremde neue unberingte Störchin. Gestern kam dann "Mira" und kämpfte hartnäckig mit der Nebenbuhlerin um das Nest und gewann schließlich die Oberhand . Es ist faszinierend ,.wie Sie es gegen die vermeintlich größere und mit Sicherheit jüngere  Störchin geschafft hat sich durchzusetzen...

video 1

im Vordergrund die beringte 25 jährige Störchin mit KA Ring am linken Fuß ...(von Webcam kopiert)

video 2

- "Mira" heute morgen  bei der Begattung unten stehend (von Webcam kopiert)

siehe auch den Kampf um das Nest ...

https://www.rathenow24.de/newsleser/havelland-erbitterter-kampf-ums-storchennest-in-garlitz-fotogalerie.html

-auch in Döbern- Torgau ist das Nest besetzt- es ist aber noch offen ,ob der ebenfalls 25 jährige von Dietmar Heyder beringte Storch wieder zurück ist , welcher in den letzten Jahren in Döbern erfolgreich gebrütet hat...

Wir berichten weiter und freuen uns auf Ihre Infos und Fotos .

Uwe Seidel  vom coreteam 


02. April 2019 In Nerchau ist nun auch der erste Storch, auch in Beiersdorf ist nun ein komplettes Paar und in Wittgensdorf, Regierungsbezirk Chemnitz,

ist das Paar seit letzter Woche komplett. Es sieht ganz gut aus, und einige werden wohl in den nächsten Tagen noch kommen.

Wittgensdorf
Klaus
Coreteam Sachsenstorch


31.März 2019

-In den letzten Tagen sind weitere Weißstörche eingetroffen und ca. 1/3 der Horste im RP Leipzig sind jetzt von Paaren besetzt.

In den nächsten 14 Tagen sollte das "Hauptfeld" ankommen 

in Otterwisch,Frohburg, Prießnitz , Mügeln sind die Webcams online - in Thräna soll nächstes Wochenende  die neue Camera ans Netz gehen.

In Garlitz -Rathenow wartet man auf "Mira" eine fast 25 jährige Störchin welche aus  Nemt bei Wurzen stammt...mitltlerweile hat sich jedoch eine neue unberingte Störchin ins gemachte Nest gesetzt...

auch die beringte  Störchin aus Großzschepa-Wurzen  , welche im vergangenen Jahr auf der Kirchturmspitze in Gerhardshofen /Mittelfranken gebrütet hat ist zu spät  eingetroffen und muß sich nun vermutlich ein neues Nest und einen neuen Partner suchen schrieb Frau Seefried aus Gerhardshofen.

Auf dem Schornstein der Baumschule Heros in Niedergräfenhain hat sich ein mit neuem Metallring versehenes Männchen angesiedelt. Herr Uwe Kirchhof konnte den  Ring  am 27.03. identifizieren-es handelt sich um einen 2016 in Geithain Mosterei als einen der ersten mit dem neuen Metallring beringten Störche. 

leider sind diese Ringe im Moment  noch schwer ablesbar-erst im Laufe der Zeit sollten die Konturen besser zum Vorschein kommen... 

AH10 Niedergräfenhain 20190327 DSCN3195 AH10 Niedergräfenhain 20190327 DSCN3199 1

 Niedergräfenhain-Altkreis Geithain - Fotos Uwe Kirchhof

-in Oelzschau -Altkreis Borna hat in der vergangenen Woche neben dem beringten Weibchen vom Vorjahr AV905 aus Legelshurst -Freiburg i.B.  ein zweiter beringter Storch  eingefunden...

HN624 ist jetzt schon auf dem 4. Horst in dieser Saison gesichtet worden und hat wohl endlich ein Weibchen gefunden mit dem er sich paaren kann...

DSC00492 Ob das unberingte Männchen vom Vorjahr noch zurück kommen wird ?

Storchenhorst in Oelzschau 

DSC00503

2 Fotos Archiv Sachsenstorch 

der Storchenhorst in Oelzschau auf der Esse des ehemaligen Rittergutes ist seit 1965 besetzt und mit durchschnittlich fast 3 Jungen pro Jahr ist er wohl der erfolgreichste Standort im ganzen Regionalbezirk Leipzig , vielleicht sogar in Sachsen? Seit 1965 sind 157 Junge erfolgreich ausgeflogen .

2015 gab es hier auch die letzte erfolgreiche ausgeflogene fünferbrut .

(Zu DDR zeiten gab es in Oelzschau ein Serumwerk und im Umkreis des Ortes durfte z. b. auch nicht "gespritzt" werden und die  Bodenstruktur und darauf basierende Biomasse hat sich wohl noch eine ganze Zeit lang erhalten... )

Ob HN624, wenn kein Nebenbuhler mehr kommen sollte, die  lange  Tradition der guten Bruterfolge fortsetzen kann ? 

2017 und 18  hatte er mit zwei verschiedenen Partnerinnen in Kleinbothen keinen Nachwuchs hervorbringen können ?

Wir berichten weiter und freuen uns über Ihre Beobachtungen und Mitteilungen zum Storchengeschehen .

Uwe Seidel vom Coreteam 

 

27.März 2019

Seit heute früh 06:01 ist in Otterwisch das alte Storchenpaar von 2018 wieder vereint, nun sollten die Horstkämpfe ein Ende haben.
Auch die Paarung wurde sehr schnell vollzogen, ich denke wir können uns nun auf schöne Bilder freuen.
AltesPaar

Wie ich gestern erfuhr, ist auch in Wittgensdorf der zweite Storch eingetroffen. Ich denke in den nächsten Tagen werden noch in einigen Horsten
komplette Paare entstehen. Hoffen wir auf ein erfolgreiches Jahr

Klaus
Coreteam


24.März 2019

In der vergangenen Woche sind vermutlich die ersten Ostzieher angekommen, aber es sind bei weitem noch nicht so viele Störche eingetroffen, wie man wettermäßig vielleicht erwarten konnte...

Bisher sind  im  Leipziger Erfassungsgebiet ca. 20 Paare und ca. 10-15 Einzelstörche  anwesend .

In Otterwisch hatte sich zwischenzeitlich ein Paar mit dem beringten Großzössener Weibchen eingenistet. Als am Freitag ein Otterwischer Brutstorch eintraf, wurden beide aber von diesem hintereinander vom Nest auf der Kirche vertrieben.

 Kampfszene in Otterwisch Webcam klaus Döge
 IMG 20190322 WA0011

Auf der Otterwischer Homepage storchennest-otterwisch.de  kann man sich diese Szenen unter Neues 2019 als Bild oder in Videos anschauen.

Einige einzelne Störche wie der beringte Kleinbothener Brutstorch HN624  vom Vorjahr sind permanent in Bewegung   und besetzen erst einen und dann den nächsten leeren Horst  in der Umgebung in der Hoffnung einen Partner zu finden...Von Sermuth war das Männchen in der vergangenen Woche  wieder zurück nach Kleinbothen gekommen wie die Anwohner freudig berichteten . Am Donnerstag saß der Vogel dann aber in Nerchau auf dem Nest...Wenn die eigentlichen Horstbesitzer  wieder kommen ,wird es Ihm wohl so gehen wie dem neuen  Paar welches sich  in Otterwisch niederlassen wollte...

In Bennewitz bei Torgau ließ  diese Woche  ein einzelner unberingter Horstbesitzer einen Angreifer  sogar noch in größerer Entfernung  nicht in Ruhe auf dem Feld stehen , sondern setzte mehrmals  im Tiefflug  dem fremden unberingten Storch hinterher um Ihn aus seinem Terirtorium  weg zu jagen. (Fotos Sachsenstorch)

DSC00324

DSC00307

DSC00305

DSC00313

DSC00294

DSC00295

DSC00303

DSC00289

In Thräna bei Borna indes liegen  nach Info von Jörg Spörl bereits 5 Eier im Nest und es wird weiter "gestempelt"...Foto webcam Jörg Spörl 19.03.)

IMG 20190320 WA0015

In Niedergräfenhain  im Altkreis Geithain ist seit dieser Woche auch ein Paar vereint und es ist ein Storch mit neuem Metallring  aus 2017 anwesend , der aber per Foto nicht ablesbar ist ...(foto 2 )

DSC00380

DSC00403

Wir berichten weiter und freuen uns  weiter auf Ihre Beobachtungen.

uwe Seidel coreteam


16.März 2019

-am 15.03. wurde in Thräna bei Borna nach Info von Jörg Spörl das 1. Ei im Nest des unberingten Paares gesichtet !

Siehe auch Bericht und Foto unter der Rubrik- Regieungsbezirke -RB Leipzig -Borna-Aktuelles .

in Malkwitz im Altkreis Oschatz unserem  ältesten überliefertem Storchenstandort (Chronik seit 1862) ist  bereits auch  ein Paar komplett .

Das 2014 beringte Männchen stammt übrigens aus Steinbach bei Karlsruhe - eine beachtliche Fernansiedlung- und ist seit 2016 erfolgreicher Brutvogel in unserer Region.

Foto Sachsenstorch 

14.3 

- in Süptitz im Altkreis Torgau wurde kürzlich und zu unserer großen Freude der 23 jährige Nürnberger Zoostorch A776 von Herrn Udo Weisser bereits am 07.03.  gesichtet.

Der männliche  Storch ist nunmehr das 20. Jahr hintereinander Brutvogel in Süptitz !

seit dem Jahr 2000 hat er vermutlich mit mehreren unberingten Partnerinnen  34 Junge zum Ausfliegen gebracht -möglicherweise ein seltener  Rekord !?

Fotos vom Nürnberger Zoostorch in Süptitz - (Sachsenstorch 03/19) 

12.03.2019 A776 in Süptitz

DSC00197

 

-(im Jahr 2018 war übrigens ein 26 jähriger ebenfalls im Nürnberger Zoo beringter Storch in Apertshofen bei Nürnberg aufgetaucht und erstmals seit 24 Jahren abgelesen worden !) 

Eine Region westlich von  Nürnberg in Mittelfranken hat sich in den letzten Jahren übrigens zu einer überaus  storchenreichen Gegend entwickelt. 

In einigen Gemeinden im Kreis Neustadt an der Aisch/ Bad Windsheim  in Mittelfranken wie in Ühlfeld, Ipsheim und Gerhardshofen haben sich ohne das Zutun menschlicher Hilfe seit  2014 sogar regelrechte Storchenkolonien gebildet-eine unglaubliche und fantastische Geschichte .

Auf der LBV Seite vom Freistaat  Bayern kann man anhand der Storchenkarte die rasante  Entwicklung der Storchenpopulation  erkunden.

Vom Storchenbetreuer Herrn Erwin Taube aus Ipsheim erhielt ich ein Foto aus 2018 welches anschaulich  zeigt,  wie die Störche die Kirche in Gerhardshofen für sich als Brutort entwickelt haben und wo Sie überall Ihre Nester gebaut haben ! 

Auf dem Glockenturm ganz oben hat sich  in den letzten beiden Jahren übrigens ein Storch aus unsererem Erfassungsgebiet angesiedelt . Ein von Steffen Müller beringter Jungstorch aus Großzschepa vom Jahrgang 2014 auf einem selbst errichteten Nest ! Für unsere Region zur jetzigen Zeit  unvorstellbar !

Kirche in Gerhardshofen - Foto Erwin Taube 

Gerhardshofen 2018 1 

Bei uns in den östlichen Bundesländern außer Thüringen  ist im Gegensatz zur anhaltenden starken Besiedlung in Süd- und Westdeutschland eine ständige Abwärtsentwicklung bei den Brutpaaren zu verzeichnen...Besonders stark in der Tendenz in Mecklenburg Vorpommern und Sachsen.

Der Horst in Kleinbothen ist leider ein Beispiel dafür , das es anscheinend an der immer schlechter werdenden Nahrungsgrundlage liegt, das einige Horste von den Störchen nicht dauerhaft angenommen werden und demzufolge immer mehr verwaisen.

Anhand der stetigen Abwanderung der beringten Brutstörche kann man das leider eindeutig  feststellen .

2013 wanderte  der männliche Storch  H1866 nach Breitungen/Thüringen ab  nachdem er zuvor  mehrere  Jahre mehr oder minder  erfolgreich in Kleinbothen gebrütet hat.Es bildete sich zwar ein neues Paar welches  aber  keine Jungen zum Ausfliegen brachte. 

Die Vorgeschichte dazu begann  bereits im Jahr  2012  als im Sommer beide Jungen tot  unter dem Nest lagen  ...und schon damals konnte ich beobachten , das die Vögel nicht genügend Futter heranschaffen konnten und mitunter  erst nach etlichen Stunden von der Nahrungssuche zurück kamen...

2010 wurde ich Zeuge wie sich H1866 und H6441 -damals noch Brutvogel in Großbothen bei der Nahrungssuche in die Quere kamen und sich in der Muldenaue regelrecht  bekämpften. In Kleinbothen wurden 2010  2 Jungstörche flügge - in Großbothen kamen alle 3 Nestlinge nicht zum ausfliegen.

2011 war der beringte weibliche  Brutvogel H6441 aus Großbothen abgewandert und brütete dann  in Hohenprießnitz und später in Prießtäblich Altkreis Delitzsch -Eilenburg. 

Auf dem  Nest in Großbothen hat sich seit 2012 kein Brutpaar mehr niedergelassen, lediglich 2017 hatte das "kinderlose " beringte Paar aus Kleinbothen  den 2014 erneuerten Horst als Zweitquartier  für einige Zeit vor dem Abflug  genutzt. 2014 wurde in Kleinbothen nur 1 Jungstorch flügge und 2015 sogar  3 .

Allerdings gab es für die Jungen Probleme beim ersten Ausflug,weil ringsum keine geeignete Fläche zur Landung vorhanden war...Die  Wiesen in Horstnähe waren in den letzten Jahren verschwunden und auf den Feldflächen stand noch der Raps und das Getreide und der erste Jungstorch landete zum Glück unverletzt auf einem Holzstapel , ein zweiter im Weizen...

2016 war der Horst in Kleinbothen gänzlich ohne Brutpaar geblieben . Zumindest 1 Kleinbothener Brutstorch war vermutlich  nach Sermuth "umgezogen" denn die Sermuther  Familie mit 3 Jungstörchen wurde von mir  im Sommer  öfters bei der Nahrungssuche in  Kleinbothen und Umgebung  gesichtet... 

(HK986 -ein Ringstorch aus Gorsdorf bei Wittenberg und ein unberingter Storch hatten sich an einen Tag  im Mai und einmal im Juni  für den leeren Horst in Kleinbothen interessiert  blieben  aber leider nicht , sondern zogen weiter auf der Suche nach einem geeigneten Horst.  HK986 brütetete nachweislich 2017 in Raßnitz im Saalekreis.

seit 2017 ist wiederum ein beringter Storch auf dem Horst in Kleinbothen ansässig- HN624 ein ehemaliger Pflegestorch den ich 2016 aus Loburg  zur Adoption zu uns nach Pegau geholt hatte. 2017 tauchte er erst in Beiersdorf und dann in Kleinbothen auf. Es lockte auch ein beringtes 3 jähriges Weibchen  aus Prießnitz stammend an,es gab aber keinen Nachwuchs.

Ebenso wurden 2018 keine Eier oder Junge gesehen , als er sich mit einer unberingten Störchin zusammentat. 

Am 07.03. 2019 erschien HN624 zur Freude der storchenfreundlichen Anwohner   wieder gesund und munter  in Kleinbothen und nahm das Nest sogleich mit lautem Klappern  in Beschlag , aber leider nur für kurze Zeit!

Die storcheninteressierten  Anwohner von Kleinbothen  vermissten  bereits nach kurzer Zeit den zurück gekehrten "Westzieher"  ....

...heute mittag  habe ich den mit HN624 beringten  Storch  in Sermuth unter dem Horst am Bachlauf nach Futter suchen sehen und später stand er bei Dauerregen auf einem aufgeschütteten Erdhaufen. (Fotos U. seidel )

DSC00230

DSC00251 

Es wird sehr spannend , was passiert , wenn der männliche Sermuther Horstinhaber zurückkommen wird  oder  ob HN624 zurück nach Kleinbothen kommt ?

Uwe Seidel coreteam


14.März 2019

In den letzten Tagen wurden weitere Ankünfte von Störchen in unserem Erfassungsgebiet bekannt.

Je ein Storch wurde in Saasdorf (Borna)- Info Olaf Becher, Niedergräfenhain (Geithain)-Info Anett Goldammer, Mockritz(Torgau)- Info und

Foto Herr Weber gemeldet.

IMG 20190311 WA0019

Im Altkreis Oschatz wurde über die Ankünfte der Störche in Luppa (1),Cavertitz(1),Zschöllau (1)und Malkwitz (2) von Olaf Schmidt und Rolf Burmeister bei einer Veranstaltung im Naturschutzhaus in Naundorf bei Oschatz informiert.

Die bisher einzelnen Störche scheinen sich indes  zu langweilen und sind mal an Ihren Horsten anzutreffen , aber auch auf fremden  Nestern zu sehen, wie heute Klaus Döge in Otterwisch den beringten männlichen Beiersdorfer Brutstorch vom Vorjahr im Foto festhalten konnte. Der unberingte Otterwischer Storch der seit einigen Tagen den Horst besetzt hält ist  mitunter über mehrere Tage bzw. Nächte  nicht anwesend und scheint erst einmal  die Gegend zu erkunden.

Was wird passierren wenn die rechtmäßigen Horstinhaber zurück kommen ?

 IMG 20190314 WA0010

Auf der Nabu-Homepage "Störche auf Reisen " wurde heute aktuell  von Kai Thomsen über den derzeitigen Standort von Nabu -Senderstörchen auf dem Zug  berichtet.

"Gustav" dürfte sich bereit in Europa befinden , nachdem er am 11.3. in der Nähe des Bosporus geortet wurde. "Michael" befand sich demnach am 10.03 dicht auf den Fersen in Anatolien. In einer Woche könnten also die ersten ostziehenden Störche wieder bei uns eintreffen.

-beim Netzwerk Weißstorch stellte Petra Meyer heute unter anderem einen polnischen  Link aus dem Libanon vom Zug der Störche durch das gefährliche Gebiet ein.

 https://www.rdc.pl/informacje/bociany-wracaja-na-mazowsze-przed-nimi-jeszcze-3-tys-kilometrow-posluchaj/

-auf der Webseites des Storchenhofes Loburg unter der Rubrik News -Neues vom Hof- berichtete ebenfalls Petra Meyer aktuell über eine erfreuliche Geschichte vom Pflege-und Adoptivstorch "Erik"  welcher als Ei aus Gothman bei Boizenburg  nach Loburg gebracht wurde weil ein Brutvogel ums Leben gekommen war und ein Elternteil nicht alleine erfolgreich brüten kann.

"Erik" und Geschwister "Lennharth" der ebenfalls in Loburg aus dem Ei geschlüpft und mühevoll groß gezogen wurde konnten nicht adoptiert werden ,weil Sie schon zu groß waren und ich brachte Sie nach Thräna bei Borna  wo Sie das fliegen erlernten . im Spätsommer wurde "Erik" dann anhand seiner Ringnummer  von einer  Storchenfreundin auf  Webcambildern in einer Wiltierauffangstation in Polen bei einer Rast abgelesen und  identifiziert. Petra  hat dann nochmals  in  Klekusiowo recherchiert und interessante Infos und Bilder von dort erhalten und noch einmal über die ganze aufregende Geschichte berichtet.

Uwe Seidel coreteam 


 

09.März 2019

-Bis heute Mittag  wurden weitere Storchenankünfte gemeldet:

-Oelzschau - Borna  1 (Klaus Döge)

-Saasdorf -Borna  1 (Olaf Becher)

-Wehlitz - Delitzsch-Eilenburg 1 (Gunter Ehlers)

-Schkeuditz -(Delitzsch-Eilenburg 2 (Gunter Ehlers)

Insgesamt sind somit 30  Störche im RP Leipzig angekommen  ,davon 9 Paare komplett.

-In Thräna wird nach Info von Jörg Spörl bald mit der Brut begonnen werden...

Thräna 08.03.19

Foto Coreteam Sachsenstorch 

Uwe Seidel 


07.März 2019

-am 06.März traf nach Info von Herrn Bachmann der 1. Storch in Trebsen- Altkreis Grimma  ein und wurde heute von Sven Möhring von der UNB als das beringte Männchen aus dem Vorjahren identifiziert .

-der Schornsteinhorst in  Geithain Altdorf  wurde laut Kreisbetreuer Jens Frank auch bereits von einem Paar besetzt.

-In Frohburg- Geithain  nächtigte ein  einzelner Storch auf der sanierten Esse (webcamfoto  von Admin  )

IMG 20190306 WA0000

-in Prießnitz - Altkreis Geithain  fotografierte Jörg Spörl einen Storch auf dem dortigen Horst (Foto unterhalb)

IMG 20190307 WA0010

-in Mosel bei Zwickau  konnte Herr Jirka Scheidt ein Paar auf dem Nest fotografieren.(Foto unterhalb)

DSCN2120.0JPG

-in Großzössen  bei Borna stand heute ein beringter Storch auf dem Horst -(Brutstorch aus dem Vorjahr )

-in Kleinbothen  Altkreis Grimma stand heute am späten Nachmittag auch der erste Storch auf dem renovierten Horst -es ist das beringte Männchen aus dem Vorjahr ! (Foto U.Seidel) 

07.03.2019 kleinbothen

-jetzt haben sich alle Senderstörche auf den Zug aus Afrika in die Brutheimat begeben berichtete heute Herr Kai-Michael Thomsen auf der Nabu- Homepage. "Störche auf Reisen "

"Gustav " ist am weitesten vorangezogen und befindet sich jetzt bereits in Höhe "Golan", "Michael " hat aufgeschlossen und hat jetzt vermutlich Israel erreicht .

- auch der Loburger Senderstorch "Rolando " hat sich auf den Weg gemacht , war auf der Webseite des Storchenhofes e.V. zu lesen, befindet sich aber immer noch südlich der Sahara im Tschad.

uwe seidel coreteam 


05.März 2019 

-  Im Altkreis Geithain sind nach Info von Jens Frank am Wochenende zwei weitere Störche eingetroffen , einer in Geithain auf der Mostereiesse und einer  in Prießnitz auf  der Werkstattesse des Autohofes Korndörfer.(die kamera ist leider noch nicht aktiv)

-in Hainichen nördlich von Eilenburg ist das Nest auf der Eisdiele seit dem Wochenende von einem Storchenpaar besetzt. 

 Kreisbetreuer Dieter Wend konnte den beringten Storch als das aus Barby stammende Weibchen der letzten Jahre identifizieren.

-in Pausitz bei Wurzen standen gestern nachmittag  zwei unberingte Störche nebeneinander auf dem Horst und stemmten sich gegen den starken Wind.(Foto Coreteam)

DSC00124

-im RP Dresden sind nach Informationen  von Storchenfreund Andreas Baumgärtel im Altkreis Bautzen in Nostitz am 27.02. der männliche Storch angekommen ,welcher mit einem grünen Plastikring mit weisser Inschrift ATC versehen ist und dessen Herkunft leider noch nicht in Erfahrung gebracht  werden konnte

Und am 01. März ist auch  das unberingte Weibchen auf dem Schornstein  in Nostitz eingetroffen.

-in Radibor bei Bautzen ist am gleichen Tag der 10 jährige  in Rochlitz  beringte männliche Storch der letzten Jahre gesichtet und von Andreas Baumgärtel abgelesen worden.(Foto Andreas Baumgärtel)

02.03.2019 Radibor A. Baumgärtel

-in Zittau ist am 04.März der 1. Storch angekommen meldete Herr Goldberg per Mail .

Wir bedanken uns hiermit  für alle Meldungen und Informationen zum Eintreffen der Störche .

Auf der Homepage  NABU Störche wurde heute berichtet ,das "Gustav" auf dem Weg von Afrika nach Europa am weitesten vorangekommen ist und als erster der Bergenhusener Senderstörche  den Suezkanal erreicht hat ...

...hoffen wir , das unsere Störche den besonders  gefährlichen  schmalen Korridor im Libanon sicher überqueren werden...

Dort  lauern auf den Bergpässen  wie immer zu Zugzeiten ungebildete oder unkultivierte und mit Schnellfeuergewehren bewaffnete schießwütige "Jäger" um alles vom Himmel zu holen, was gerade vorbeifliegt ... Im Netzwerk Weißstorch war heute unter anderem darüber ein Bericht mit reichlich abstoßendem aber realistischem  Bildmaterial enthalten.

Im Beitrag  wird aber auch vom wachsenden Protest und Widerstand von mutigen Naturschützern berichtet, so das es also auch Hoffnung auf eine Verbesserung  der Situation gibt.

 https://greenworldwarriors.com/2019/03/04/the-silent-mass-slaughter-of-storks-and-migrating-birds-in-lebanon

Uwe Seidel coreteam sachsenstorch 


02.März 2019

In den vergangenen Tagen sind weitere Störche in unser Brutgebeit  zurückgekehrt aber auch rastende bzw. übernachtende Störche wurden beobachtet.

-in Grimma konnte Herr Seppendorf am Abend des 28.02.einen Weißstorch auf einem Flutlichtmast des Hohnstädter Sportplatzes entdecken -vermutlich hatte  er vor  dort zu übernachten (Foto G. Seppendorf)

28.02.2019 Grimma Hohnstädt Rastplatz G. Seppendorf

-in Otterwisch wurden am 01.03. gleich 3 Störche von Herrn Kauerauf bei der Nahrungssuche beobachtet.Laut webcam hat ein unberingter Storch auch  auf dem Horst genächtigt und ist aber  vermutlich am vormittag des 2. März weitergezogen. (Foto Sachsenstorch)

02.3.19 Webcam Otterwisch

-Im RP Chemntz wurde in dieser Woche nach Info von Frau Diecke  ein Storch in Mosel  gesichtet und in Neukirchen  sollen schon beide Horste laut Pressemitteilung besetzt sein.

-Der Beiersdorfer Ringstorch wurde nach einigen Tagen der Abwesenheit  am 1. März wieder auf dem Horst auf der LPG-Esse gesichtet(Foto W. Mohr )

Beiersdorf 1.03.19 W. Mohr

-Der Mostereischornstein in Syhra ist nach Info von Jörg Spörl seit dem 27.2. von zwei Störchen bewohnt.

-In Großwig bei Torgau konnten am 28.02. zwei unberingte Störche unweit des Horstes im Gelände des angrenzenden Freibades gesichtet werden.(Foto Sachsenstorch) 

28.02.2019 Großwig

-In Thräna ist das neue Weibchen nach Info von Jörg Spörl geblieben ...bleibt abzuwarten was passiert , wenn die Horstbesitzerin der letzten Jahre eintreffen wird...

(Foto Jörg Spörl)

23.02.2019 Thräna  

So nach und nach treffen also die "Westzieher"an den Brutplätzen ein. 

Mit der Ankunft der "Ostzieher" ist der Erfahrung nach aber erst Ende März zu rechnen. Die besenderten Nabu-Störche befinden sich wohl  allesamt noch in Afrika südlich von Ägypten.

Uwe Seidel coreteam


25.Februar 2019 

-auch heute wurde wieder eine Storchenankunft aus Nordsachsen  gemeldet. Peter Solluntsch bekam von 2 Spaziergängern die Info , das in Großwig bei Torgau auf einer Wiese  unweit des Horstes ein Weißstorch nach Nahrung suchte. In Großwig wurde 2018 übrigens  der 1.Storch  in unserem Erfassungsgebiet bereits am 30.Januar von Harald Doms gemeldet.

Zum Thema - "2018 war ein gutes Jahr für die Störche " - was heute unter anderem in der Presse  zu lesen war, möchte ich folgendes anmerken:

-die Anzahl der ausgeflogenen Jungen von 2018  im ehemaligen Bezirk Leipzig und  in Sachsen war entgegen der Befürchtungen wegen der anhaltenden Dürre recht gut , aber wir wissen nicht wieviel Junge bei der Trockenheit und dem offensichtlichen  Nahrungsmangel den Zug ins Winterquartier überhaupt geschafft haben und  wieviele davon einmal zurück kehren werden...?

Es gab bisher auch kaum Wiederfundmeldungen vom Zuggeschehen von den zahlreich beringten Jungstörchen aus  2018 was auch ungewöhnlich ist.

Fakt ist ,         das       2014 -          noch  342 Paare in Sachsen gebrütet haben  ( Angabe NSI Dresden )  davon   - 102 im   RP Leipzig  

                                  2018 -    nur noch  291 Paare in Sachsen anwesend waren  (Angabe NSI Dresden )  davon    -  91 im   RP Leipzig 

die Anzahl der Horstpaare ist  stetig abnehmend und ebenso geht auch die Anzahl der Jungen  zurück...

Da kann ich keinen positiven Trend erkennen, was allerdings  am wenigsten mit den invasiven  Nilgänsen zu tun hat, sondern ganz andere bekannte Ursachen hat.

Uwe Seidel Coreteam Sachsenstorch 


24.Februar 2019 - Ergänzung zu "Werden Nilgänse eine Gefahr...."

Seit meinem kleinen Artikel vom 19.02.2019 kam es in vielen Medien zu berichten über die Nilgänse und deren Aktivitäten.
Mehrere Zeitungsmenschen riefen mich bereits an, deshalb hier ein paar ergänzende Worte.
Vielleicht habe ich es zu ungenau geschrieben, aber es gibt keinen Grund jetzt drastische Maßnahmen zu ergreifen.
Die Vögel sehen schön aus, bereichern die Natur und bedrohen auch keine anderen Lebewesen.
Wir Menschen haben sie ja selbst, schon im 18. Jahrhundert, nach Europa geholt. Vor allem in England waren sie es ein beliebtes Ziergeflügel.
Und wie das immer so ist, über kurz oder lang gibt es dann auch schnell freilebende Exemplaredie sich dann weiter ausbreiten.
Aber erst in den letzten Jahrzehnten hat sich die Zahl der Nilgänse vervielfacht. Das ist jetzt nicht so dramatisch wie die Ausweitung des Waschbären,
da die Vögel uns nicht behelligen, legiglich die Landwirte könnten sich gestört fühlen, da sie gern auf Feldern ihre Nahrung suchen.
Was uns Storchenbetreuer aber stört, dass ist wenn die Gänse die Nester unserer Störche besetzen und dadurch die Brut der Störche verhindern.

Hier ein Beispiel:
Im letzten Jahr wurde in Frohburg das Storchennest saniert, 
dabei haben wir auch gleich eine Kamera mit installiert.
So können wir sehen wie sich die Nilgänse auf dem Nest wohlfühlen 
und schon mit den Brutvorbereitungen begonnen haben.
Sie haben den großen Vorteil, dass sie das ganze Jahr am Standort
verbleiben und somit zeitig am Brutort sind. Störche die erst später
(Enden März Anfang April) eintreffen haben dann das Nachsehen.
Da die Gänse, wenn sie erst mal Eier gelegt haben, ihren Brutplatz
mit allen Mitteln verteidigen. Das machen aber die Störche und
andere Tiere genau so, also von besonders agressiv kann man da
nicht reden. Es wird auch keine Nilgans, ein von Störchen besetztes Nest, 
in Seeräuber Manier entern und die Störche vertreiben.
Nein, sind die Störche erst mal auf dem Nest wird sich die Nilgans eine
andere Brutmöglichkeit suchen. Das abschießen ist auch keine
Option, denn wie auch beim Waschbären wird der Erfolg nur von
kurzer Dauer sein.
Was also tun wenn die Störche kommen, und unsere Nilgans lacht sie
aus dem Storchennest an. Eine Möglichkeit wäre, zu diesem Zeitpunkt
die Eier der Gans zu entnehmen damit das Nest wieder für die Störche
zugänglich wird. Denn ohne Eier ist das Nest oft unbesetzt und
die Störche könnten es dann in Besitz nehmen.

Also noch mal zum Schluß, die Nilgans jetzt als "neuen Feind"
zu bezeichnen halte ich für sehr übertrieben. Warten wir ab wie sich
hier die Sache entwickelt, Sie können ja nun auch selbst zuschauen.

 NilGans1

Klaus Döge
Coreteam Sachsenstorch


24.Februar 2019

In den letzten Tagen sind weitere Störche in Sachsen angekommen.

- In Pausitz bei Wurzen sah  Aldo Kermes einen Storch auf dem dortigen  Nistmast stehen. 

- In Thräna /Borna kam am Samstag  nach Info von Horstbesitzer Jörg Spörl ein 2. Storch an - vermutlich ein neues Weibchen .

- Michael Fritsch konnte  am Samstag in Löbnitz/Delitzsch- Eilenburg ebenfalls schon 1 Paar auf dem Horst sehen.

- in Paußnitz/Altkreis Riesa wurde der Riesaer Kreisbetreuer Olaf Gambke von dem beringten Brutstorch der vergangenen Jahre am Reinigen des Horstes gehindert-"der Lümmel stand  wie festgetackert auf seiner Rinderstallesse" -und Ankunft des männlichen Storches nach Auskunft der Horstbetreuer ebenfalls am Mittwoch schrieb Olaf Gambke.

- auch in Groitzsch/Borna  traf am 20.02. nach Info von  Olaf Becher der 1. Storch ein.

- in Glauchau RP Chemnitz ist nach Pressemeldungen auch bereits ein Storch angekommen.

- Am vergangenen  Mittwoch sahen Herr Mohr aus Grimma und der Wurzener Kreisbetreuer J.Müller jeweils einen Storch auf der LPG Esse in Beiersdorf/ Grimma stehen.

  Bernd Holfter ehemaliger Kreisbetreuer für Grimma identifizierte den Storch anhand seines Ringes und eines abstehenden Flügels als den männlichen Brutstorch der letzten beiden        Jahre.

  Der Storch wurde am 31.05. 2012 in Fleischwangen in Oberschwaben nestjung  beringt und hatte sich 2017 mit einer unberingten Störchin in Beiersdorf neu angesiedelt.

  ...AK124 aus Fleischwangen im Februar 2019 in Beiersdorf angekommen (Foto  sachsenstorch)

P1510432

Leider hatte das Paar in 2017 und 2018 kein Glück mit der Jungenaufzucht...

...Ende Juni 2018 befand sich noch 1 Junges im Nest und wurde vom flügelbehinderten Männchen versorgt.

12.06.1

und auch das unberingte  Weibchen  versorgte den Nestling ....einige Tage später jedoch war das Nest verlassen....

hoffen wir in 2019 auf eine erfolgreiche Brutsaison .

- der wieder einmal  als erster in  Frohburg angekommene Storch unserer Region  wurde von Herrn Steffen Wolf wie bereits in den vergangenen Jahren als der männliche Syhraer Brutstorch  anhand der Ringablesung am Fuß  ermittellt. Er wurde 2005 in Penna bei Rochlitz beringt und ist seit 2009 Brutstorch im Altkreis Geithain .

Fotos Archiv -coreteam sachsenstorch 


19.Februar -weitere Störche in der Leipziger Region eingetroffen 

am 18.Februar traf nach Info von Kreisbetreuer Dieter Wend  der erste  Hainichener Storch auf dem Horst an der Eisdiele an.

Heute morgen um 9.00Uhr landete auch der erste Storch auf dem Haupthorst in Thräna meldetete Jörg Spörl  über Whatsup...

coreteam sachsenstorch 


Werden Nilgänse eine Gefahr für die Bruterfolge unsere Störche ?
Immer wieder versuchen Nilgänse Storchennester als Brutplatz zu nutzen.
Wie hier in Frohburg, bleibt zu hoffen, dass die Störche bald kommen und dem Spuk ein Ende setzen. -> Video
NilGans

Schön das der Erste nun da war, zu beachten Ring ganz unten am linken Fuß.
Daran ist zu erkennen, es ist der Storch aus Syhra und er ist nur zu Besuch auf dem Horst.
Storch1

Klaus Döge
Coreteam


17.Februar 2019                                    Brutstörchin in Löbnitz eingetroffen

Nach Info von Herrn Ehlers ist auch in Löbnitz  bei Bad Düben die  Brutstörchin eingetroffen ,welche 2006 in  Mingolsgeim/ Baden Würtemberg beringt wurde und bereits seit 2010 alljährlich in Löbnitz  brütet.

Der Frohburger Storch ist jetzt nach Syhra umgezogen  ,was darauf hindeutet , das es sich um den  langjährigen Brutstorch aus Penna bei Rochlitz handelt, welcher in den letzten Jahren immer sehr zeitig zu uns zurück gekehrt ist. 

In Thüringen sind  in der vergangenen Woche bereits mehrere Nester von Storchenpaaren besetzt worden ,berichtete der Landesbetreuer Herr Schmidt in der Thüringer Pressse.

Eines von fünf Breitunger Paaren  hat wie schon in den letzten beiden Jahren sogar  wieder überwintert . Der am Fuß beringte männliche Storch  von der 28 m hohen Arkadeesse in Breitungen ,welcher 2004 in Schönebeck beringt wurde, war von 2008 bis 2012 Brutstorch in Kleinbothen.

Anfang Juni 2012 lagen die beiden Nestlinge plötzlich tot unter dem Horst und das Paar schien sich danach irgendwie verstritten zu haben...

Foto - H1866 2012 in Kleinbothen mit Partnerin 

IMG 6063

2013 kam der männliche beringte Storch nicht mehr zurück nach Kleinbothen ... er wurde vom Thüringer Landesbetreuer Herrn Schmidt in Breitungen anhand des Ringes wieder entdeckt... 

H1866 mit neuer unberingter  Partnerin  auf  der Arkadeesse in Breitungen (2016) Fotos unterhalb 

DSC05713

DSC05686

...2013  ist  H1866 dann im ausgehenden Winter in Thüringen gesichtet worden und dort geblieben und hat sich dann mit einer neuen Partnerin zusammengetan, welche vor 3 Jahren  eine Beinverletzung erlitten hat und seitdem sichtlich gehbehindert ist. Das  Männchen ist seitdem immer bei seinem Weibchen geblieben und hat mit Ihm zusammen  bereits das 3.Jahr  in Thüringen überwintert. Da das Weibchen auch bei der Nahrungssuche eingeschränkt ist übernimmt das beringte Männchen auch einen Großteil der Nahrungsbeschaffung bei der Jungenaufzucht.

Interessanterweise hat sich ein Nachkömmling des Paares aus 2014  in Frohse bei Schönebeck angesiedelt und brütet seit 2017  in der Brutheimat seines  "Vaters".

Storchennest in Frohse bei Schönebeck 2017

DSC07476

Frohse 2017

HM974 Frohse Schönebeck 26.05.2017

Foto - Nachkomme von H1866 aus Breitungen in Frohse

coreteam sachsenstorch

(Fotos Archiv )


11.Februar 2019                                    Der 1. Storch ist am 09.Februar in Frohburg gesichtet worden 

Von unserem  Geithainer Kreisbetreuer Jens Frank kam gestern die Nachricht das der 1. Storch in  Frohburg  gesichtet worden ist. Ob es der beringte langjährige Syhraer Brutstorch ist welcher in den letzten Jahren fast immer als erster Rückkehrer und fast immer zuerst in Frohburg  beobachtet wurde werden wir bald erfahren. 

In den Storchennews von Petra Meyer konnte am unter anderem erahren, das  bereits in der vergangenen Woche ein großer Trupp von ca. 1500 Weißstörchen auf dem Zug südlich von Lyon in Frankreich gesehen wurde .                                                                                                                                                                                                               

Aus den verschiedensten Orten und Regionen in den Westlichen Bundesländern wurde in den letzten Tagen in der Presse über die ersten besetzten Storchennester berichtet.

Auf der überarbeiteten  Loburger Homepage kann man sich  jetzt auch ausführlich über die Zugwege  des westziehenden  Senderstorches "Jonas" informieren.
Siehe -> die-reise-von-jonas-2017-2018

Die meißten Loburger und  Nabu Senderstörche befinden sich laut Homepages  noch  südlich der Sahara in Afrika .

"Michael"und "Rolando" begeben sich vermutlich aber so  langsam auf den Rückweg nach Osten  um dann nach Norden zu steuern war weiter zu lesen...

Wir berichten weiter und freuen uns über Ihre Beobachtungen und Meldungen .

coreteam Sachsenstorch 


03.Februar 2019                                              Erstablesung nach 19 Jahren !

In der vergangenen Woche erreichte uns von der Vogelwarte Hiddensee die Meldung das ein 1999 in Pressel bei Bad Düben von Dietmar Heyder beringter Jungstorch im vergangenen Jahr erstmalig und als Brutstorch in Chörau bei Dessau abgelesen wurde !

Wo er sich die vielen Jahre unentdeckt  aufgehalten hat , wird uns leider für immer verborgen bleiben aber wir freuen uns natürlich sehr , das er nach so langer Zeit noch am Leben ist.

Bis ungefähr 2004 wurden die Storchenringe noch an den Füßen befestigt und sind daher schwer zu entdecken bzw. ablesbar gewesen.

Der Schornsteinhorst in Pressel ist übrigens schon einige Jahre nicht mehr besetzt . 2013 fand die letzte erfolgreiche Brut mit einem ausgeflogenen Jungvogel statt.(Foto)

Pressel 24.06.2013

Foto -Horst in Pressel 2013 

CoreteamSachsenstorch 

 


J2019

Das wünschen wir allen Storchenfreunden und Gästen unserer Sachsenstorch Seite.
Wie immer werden hier die neuesten Informationen und Bilder zu finden sein.

Coreteam Sachsenstorch


Aktuelles 2018 siehe Archiv 2018

Aktuelles 2017 siehe Archiv 2017

Aktuelles 2016 siehe Archiv 2016

Aktuelles 2015 siehe Archiv 2015

   
© Klaus Doege