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Wir rufen alle Interessierten zur Mitarbeit auf, sollten Sie interessante Beobachtungen bei den Weißstörchen gemacht haben,
so schicken Sie uns eine E-Mail. Wir werden versuchen sie hier schnellstmöglich zu veröffentlichen,
als Information für alle interessierten Storchenfreunde.

Wenn Sie uns unterstützen möchten, oder für den Schutz und Erhalt unserer Störche Spenden möchten,
so können Sie das hier per PayPal o.ä. tun, oder wenden sie sich ans Coreteam.

Unter dem Menüpunkt "Horstübersicht" ist eine Bildergallerie zu sehen. In diese werden in der nächsten Zeit interessante Bilder von unseren
Weißstörchen einfliessen. Sollte jemand selbst aufgenommene Bilder haben, die er interessant findet, so kann er sich gern ans Coreteam wenden.
Er bekommt eine Info mit einer E-Mail Adresse wo er die Bilder hinschicken kann. Wir werden sie nach Überprüfung,
wenn von allgemeinen Interesse, hier veröffentlichen.

Team Sachsenstorch


16.März 2019

-am 15.03. wurde in Thräna bei Borna nach Info von Jörg Spörl das 1. Ei im Nest des unberingten Paares gesichtet !

Siehe auch Bericht und Foto unter der Rubrik- Regieungsbezirke -RB Leipzig -Borna-Aktuelles .

- in Süptitz im Altkreis Torgau wurde der 23 jährige Nürnberger Zoostorch von Herrn Udo Weisser bereits am 07.03. gesichtet.

Der männliche  Storch ist nunmehr das 20. Jahr hintereinander Brutvogel in Süptitz - vermutlich  ein absoluter Rekord !?

Foto vom Nürnberger Zoostorch in Süptitz - (Sachsenstorch 03/19) DSC00197

-(im Jahr 2018 war ein 26 jähriger ebenfalls im Nürnberger Zoo beringter Storch in Apertshofen bei Nürnberg aufgetaucht und erstmals seit 24 Jahren abgelesen worden !)

Eine Region westlich von  Nürnberg in Mittelfranken hat sich in den letzten Jahren übrigens zu einer überaus  storchenreichen Gegend entwickelt. 

In einigen Gemeinden im Kreis Neustadt an der Aisch/ Bad Windsheim  in Mittelfranken wie in Ühlfeld, Ipsheim und Gerhardshofen haben sich ohne das Zutun menschlicher Hilfe seit  2014 sogar regelrechte Storchenkolonien gebildet.

Auf der LBV Seite von Bayern kann man anhand der Storchenkarte die rasante  Entwicklung der Storchenpopulation  erkunden.

Vom Storchenbetreuer Herrn Erwin Taube aus Ipsheim erhielt ich ein Foto aus 2018 das zeigt  wie die Störche die Kirche in Gerhardshofen für sich als Brutort entwickelt haben.

Auf dem Glockenturm ganz oben hat sich  in den letzten beiden Jahren übrigens ein Storch aus unsererem Erfassungsgebiet angesiedelt . Ein von Steffen Müller beringter Jungstorch aus Großzschepa vom Jahrgang 2014.

Kirche in Gerhardshofen - Foto Erwin Taube 

Gerhardshofen 2018 1 

Bei uns in den östlichen Bundesländern außer Thüringen  ist im Gegensatz zur anhaltenden starken Besiedlung in Süd- und Westdeutschland eine ständige Abwärtsentwicklung bei den Brutpaaren zu verzeichnen...Besonders stark in der Tendenz in Mecklenburg Vorpommern und Sachsen.

Der Horst in Kleinbothen ist leider ein Beispiel dafür , das es anscheinend an der immer schlechter werdenden Nahrungsgrundlage liegt, das einige Horste von den Störchen nicht dauerhaft angenommen werden und demzufolge immer mehr verwaisen.

Anhand der stetigen Abwanderung der beringten Brutstörche kann man das leider eindeutig  feststellen .

2013 wanderte  der männliche Storch  H1866 nach Breitungen/Thüringen ab  nachdem er zuvor  mehrere  Jahre mehr oder minder  erfolgreich in Kleinbothen gebrütet hat.Es bildete sich zwar ein neues Paar welches  aber  keine Jungen zum Ausfliegen brachte. 

Die Vorgeschichte dazu begann  bereits im Jahr  2012  als im Sommer beide Jungen tot  unter dem Nest lagen  ...und schon damals konnte ich beobachten , das die Vögel nicht genügend Futter heranschaffen konnten und mitunter  erst nach etlichen Stunden von der Nahrungssuche zurück kamen...

2010 wurde ich Zeuge wie sich H1866 und H6441 -damals noch Brutvogel in Großbothen bei der Nahrungssuche in die Quere kamen und sich in der Muldenaue regelrecht  bekämpften. In Kleinbothen wurden 2010  2 Jungstörche flügge - in Großbothen kamen alle 3 Nestlinge nicht zum ausfliegen.

2011 war der beringte weibliche  Brutvogel H6441 aus Großbothen abgewandert und brütete dann  in Hohenprießnitz und später in Prießtäblich Altkreis Delitzsch -Eilenburg. 

Auf dem  Nest in Großbothen hat sich seit 2012 kein Brutpaar mehr niedergelassen, lediglich 2017 hatte das "kinderlose " beringte Paar aus Kleinbothen  den 2014 erneuerten Horst als Zweitquartier  für einige Zeit vor dem Abflug  genutzt. 2014 wurde in Kleinbothen nur 1 Jungstorch flügge und 2015 sogar  3 .

Allerdings gab es für die Jungen Probleme beim ersten Ausflug,weil ringsum keine geeignete Fläche zur Landung vorhanden war...Die  Wiesen in Horstnähe waren in den letzten Jahren verschwunden und auf den Feldflächen stand noch der Raps und das Getreide und der erste Jungstorch landete zum Glück unverletzt auf einem Holzstapel , ein zweiter im Weizen...

2016 war der Horst in Kleinbothen gänzlich ohne Brutpaar geblieben . Zumindest 1 Kleinbothener Brutstorch war vermutlich  nach Sermuth "umgezogen" denn die Sermuther  Familie mit 3 Jungstörchen wurde von mir  im Sommer  öfters bei der Nahrungssuche in  Kleinbothen und Umgebung  gesichtet... 

(HK986 -ein Ringstorch aus Gorsdorf bei Wittenberg und ein unberingter Storch hatten sich an einen Tag  im Mai und einmal im Juni  für den leeren Horst in Kleinbothen interessiert  blieben  aber leider nicht , sondern zogen weiter auf der Suche nach einem geeigneten Horst.  HK986 brütetete nachweislich 2017 in Raßnitz im Saalekreis.

seit 2017 ist wiederum ein beringter Storch auf dem Horst in Kleinbothen ansässig- HN624 ein ehemaliger Pflegestorch den ich 2016 aus Loburg  zur Adoption zu uns nach Pegau geholt hatte. 2017 tauchte er erst in Beiersdorf und dann in Kleinbothen auf. Es lockte auch ein beringtes 3 jähriges Weibchen  aus Prießnitz stammend an,es gab aber keinen Nachwuchs.

Ebenso wurden 2018 keine Eier oder Junge gesehen , als er sich mit einer unberingten Störchin zusammentat. 

Am 07.03. 2019 erschien HN624 zur Freude der storchenfreundlichen Anwohner   wieder gesund und munter  in Kleinbothen und nahm das Nest sogleich mit lautem Klappern  in Beschlag , aber leider nur für kurze Zeit!

Die storcheninteressierten  Anwohner von Kleinbothen  vermissten aber bereits nach kurzer Zeit den zurück gekehrten "Westzieher"  ....

...heute mittag  habe ich den mit HN624 beringten  Storch  in Sermuth unter dem Horst am Bachlauf nach Futter suchen sehen und später stand er bei Dauerregen auf einem aufgeschütteten Erdhaufen. (Fotos U. seidel )

DSC00230

DSC00251 

Es wird sehr spannend , was passiert , wenn der männliche Sermuther Horstinhaber zurückkommen wird  oder  ob HN624 zurück nach Kleinbothen kommt ?

Uwe Seidel coreteam


14.März 2019

In den letzten Tagen wurden weitere Ankünfte von Störchen in unserem Erfassungsgebiet bekannt.

Je ein Storch wurde in Saasdorf (Borna)- Info Olaf Becher, Niedergräfenhain (Geithain)-Info Anett Goldammer, Mockritz(Torgau)- Info und

Foto Herr Weber gemeldet.

IMG 20190311 WA0019

Im Altkreis Oschatz wurde über die Ankünfte der Störche in Luppa (1),Cavertitz(1),Zschöllau (1)und Malkwitz (2) von Olaf Schmidt und Rolf Burmeister bei einer Veranstaltung im Naturschutzhaus in Naundorf bei Oschatz informiert.

Die bisher einzelnen Störche scheinen sich indes  zu langweilen und sind mal an Ihren Horsten anzutreffen , aber auch auf fremden  Nestern zu sehen, wie heute Klaus Döge in Otterwisch den beringten männlichen Beiersdorfer Brutstorch vom Vorjahr im Foto festhalten konnte. Der unberingte Otterwischer Storch der seit einigen Tagen den Horst besetzt hält ist  mitunter über mehrere Tage bzw. Nächte  nicht anwesend und scheint erst einmal  die Gegend zu erkunden.

Was wird passierren wenn die rechtmäßigen Horstinhaber zurück kommen ?

 IMG 20190314 WA0010

Auf der Nabu-Homepage "Störche auf Reisen " wurde heute aktuell  von Kai Thomsen über den derzeitigen Standort von Nabu -Senderstörchen auf dem Zug  berichtet.

"Gustav" dürfte sich bereit in Europa befinden , nachdem er am 11.3. in der Nähe des Bosporus geortet wurde. "Michael" befand sich demnach am 10.03 dicht auf den Fersen in Anatolien. In einer Woche könnten also die ersten ostziehenden Störche wieder bei uns eintreffen.

-beim Netzwerk Weißstorch stellte Petra Meyer heute unter anderem einen polnischen  Link aus dem Libanon vom Zug der Störche durch das gefährliche Gebiet ein.

 https://www.rdc.pl/informacje/bociany-wracaja-na-mazowsze-przed-nimi-jeszcze-3-tys-kilometrow-posluchaj/

-auf der Webseites des Storchenhofes Loburg unter der Rubrik News -Neues vom Hof- berichtete ebenfalls Petra Meyer aktuell über eine erfreuliche Geschichte vom Pflege-und Adoptivstorch "Erik"  welcher als Ei aus Gothman bei Boizenburg  nach Loburg gebracht wurde weil ein Brutvogel ums Leben gekommen war und ein Elternteil nicht alleine erfolgreich brüten kann.

"Erik" und Geschwister "Lennharth" der ebenfalls in Loburg aus dem Ei geschlüpft und mühevoll groß gezogen wurde konnten nicht adoptiert werden ,weil Sie schon zu groß waren und ich brachte Sie nach Thräna bei Borna  wo Sie das fliegen erlernten . im Spätsommer wurde "Erik" dann anhand seiner Ringnummer  von einer  Storchenfreundin auf  Webcambildern in einer Wiltierauffangstation in Polen bei einer Rast abgelesen und  identifiziert. Petra  hat dann nochmals  in  Klekusiowo recherchiert und interessante Infos und Bilder von dort erhalten und noch einmal über die ganze aufregende Geschichte berichtet.

Uwe Seidel coreteam 


 

09.März 2019

-Bis heute Mittag  wurden weitere Storchenankünfte gemeldet:

-Oelzschau - Borna  1 (Klaus Döge)

-Saasdorf -Borna  1 (Olaf Becher)

-Wehlitz - Delitzsch-Eilenburg 1 (Gunter Ehlers)

-Schkeuditz -(Delitzsch-Eilenburg 2 (Gunter Ehlers)

Insgesamt sind somit 30  Störche im RP Leipzig angekommen  ,davon 9 Paare komplett.

-In Thräna wird nach Info von Jörg Spörl bald mit der Brut begonnen werden...

Thräna 08.03.19

Foto Coreteam Sachsenstorch 

Uwe Seidel 


07.März 2019

-am 06.März traf nach Info von Herrn Bachmann der 1. Storch in Trebsen- Altkreis Grimma  ein und wurde heute von Sven Möhring von der UNB als das beringte Männchen aus dem Vorjahren identifiziert .

-der Schornsteinhorst in  Geithain Altdorf  wurde laut Kreisbetreuer Jens Frank auch bereits von einem Paar besetzt.

-In Frohburg- Geithain  nächtigte ein  einzelner Storch auf der sanierten Esse (webcamfoto  von Admin  )

IMG 20190306 WA0000

-in Prießnitz - Altkreis Geithain  fotografierte Jörg Spörl einen Storch auf dem dortigen Horst (Foto unterhalb)

IMG 20190307 WA0010

-in Mosel bei Zwickau  konnte Herr Jirka Scheidt ein Paar auf dem Nest fotografieren.(Foto unterhalb)

DSCN2120.0JPG

-in Großzössen  bei Borna stand heute ein beringter Storch auf dem Horst -(Brutstorch aus dem Vorjahr )

-in Kleinbothen  Altkreis Grimma stand heute am späten Nachmittag auch der erste Storch auf dem renovierten Horst -es ist das beringte Männchen aus dem Vorjahr ! (Foto U.Seidel) 

07.03.2019 kleinbothen

-jetzt haben sich alle Senderstörche auf den Zug aus Afrika in die Brutheimat begeben berichtete heute Herr Kai-Michael Thomsen auf der Nabu- Homepage. "Störche auf Reisen "

"Gustav " ist am weitesten vorangezogen und befindet sich jetzt bereits in Höhe "Golan", "Michael " hat aufgeschlossen und hat jetzt vermutlich Israel erreicht .

- auch der Loburger Senderstorch "Rolando " hat sich auf den Weg gemacht , war auf der Webseite des Storchenhofes e.V. zu lesen, befindet sich aber immer noch südlich der Sahara im Tschad.

uwe seidel coreteam 


05.März 2019 

-  Im Altkreis Geithain sind nach Info von Jens Frank am Wochenende zwei weitere Störche eingetroffen , einer in Geithain auf der Mostereiesse und einer  in Prießnitz auf  der Werkstattesse des Autohofes Korndörfer.(die kamera ist leider noch nicht aktiv)

-in Hainichen nördlich von Eilenburg ist das Nest auf der Eisdiele seit dem Wochenende von einem Storchenpaar besetzt. 

 Kreisbetreuer Dieter Wend konnte den beringten Storch als das aus Barby stammende Weibchen der letzten Jahre identifizieren.

-in Pausitz bei Wurzen standen gestern nachmittag  zwei unberingte Störche nebeneinander auf dem Horst und stemmten sich gegen den starken Wind.(Foto Coreteam)

DSC00124

-im RP Dresden sind nach Informationen  von Storchenfreund Andreas Baumgärtel im Altkreis Bautzen in Nostitz am 27.02. der männliche Storch angekommen ,welcher mit einem grünen Plastikring mit weisser Inschrift ATC versehen ist und dessen Herkunft leider noch nicht in Erfahrung gebracht  werden konnte

Und am 01. März ist auch  das unberingte Weibchen auf dem Schornstein  in Nostitz eingetroffen.

-in Radibor bei Bautzen ist am gleichen Tag der 10 jährige  in Rochlitz  beringte männliche Storch der letzten Jahre gesichtet und von Andreas Baumgärtel abgelesen worden.(Foto Andreas Baumgärtel)

02.03.2019 Radibor A. Baumgärtel

-in Zittau ist am 04.März der 1. Storch angekommen meldete Herr Goldberg per Mail .

Wir bedanken uns hiermit  für alle Meldungen und Informationen zum Eintreffen der Störche .

Auf der Homepage  NABU Störche wurde heute berichtet ,das "Gustav" auf dem Weg von Afrika nach Europa am weitesten vorangekommen ist und als erster der Bergenhusener Senderstörche  den Suezkanal erreicht hat ...

...hoffen wir , das unsere Störche den besonders  gefährlichen  schmalen Korridor im Libanon sicher überqueren werden...

Dort  lauern auf den Bergpässen  wie immer zu Zugzeiten ungebildete oder unkultivierte und mit Schnellfeuergewehren bewaffnete schießwütige "Jäger" um alles vom Himmel zu holen, was gerade vorbeifliegt ... Im Netzwerk Weißstorch war heute unter anderem darüber ein Bericht mit reichlich abstoßendem aber realistischem  Bildmaterial enthalten.

Im Beitrag  wird aber auch vom wachsenden Protest und Widerstand von mutigen Naturschützern berichtet, so das es also auch Hoffnung auf eine Verbesserung  der Situation gibt.

 https://greenworldwarriors.com/2019/03/04/the-silent-mass-slaughter-of-storks-and-migrating-birds-in-lebanon

Uwe Seidel coreteam sachsenstorch 


02.März 2019

In den vergangenen Tagen sind weitere Störche in unser Brutgebeit  zurückgekehrt aber auch rastende bzw. übernachtende Störche wurden beobachtet.

-in Grimma konnte Herr Seppendorf am Abend des 28.02.einen Weißstorch auf einem Flutlichtmast des Hohnstädter Sportplatzes entdecken -vermutlich hatte  er vor  dort zu übernachten (Foto G. Seppendorf)

28.02.2019 Grimma Hohnstädt Rastplatz G. Seppendorf

-in Otterwisch wurden am 01.03. gleich 3 Störche von Herrn Kauerauf bei der Nahrungssuche beobachtet.Laut webcam hat ein unberingter Storch auch  auf dem Horst genächtigt und ist aber  vermutlich am vormittag des 2. März weitergezogen. (Foto Sachsenstorch)

02.3.19 Webcam Otterwisch

-Im RP Chemntz wurde in dieser Woche nach Info von Frau Diecke  ein Storch in Mosel  gesichtet und in Neukirchen  sollen schon beide Horste laut Pressemitteilung besetzt sein.

-Der Beiersdorfer Ringstorch wurde nach einigen Tagen der Abwesenheit  am 1. März wieder auf dem Horst auf der LPG-Esse gesichtet(Foto W. Mohr )

Beiersdorf 1.03.19 W. Mohr

-Der Mostereischornstein in Syhra ist nach Info von Jörg Spörl seit dem 27.2. von zwei Störchen bewohnt.

-In Großwig bei Torgau konnten am 28.02. zwei unberingte Störche unweit des Horstes im Gelände des angrenzenden Freibades gesichtet werden.(Foto Sachsenstorch) 

28.02.2019 Großwig

-In Thräna ist das neue Weibchen nach Info von Jörg Spörl geblieben ...bleibt abzuwarten was passiert , wenn die Horstbesitzerin der letzten Jahre eintreffen wird...

(Foto Jörg Spörl)

23.02.2019 Thräna  

So nach und nach treffen also die "Westzieher"an den Brutplätzen ein. 

Mit der Ankunft der "Ostzieher" ist der Erfahrung nach aber erst Ende März zu rechnen. Die besenderten Nabu-Störche befinden sich wohl  allesamt noch in Afrika südlich von Ägypten.

Uwe Seidel coreteam


25.Februar 2019 

-auch heute wurde wieder eine Storchenankunft aus Nordsachsen  gemeldet. Peter Solluntsch bekam von 2 Spaziergängern die Info , das in Großwig bei Torgau auf einer Wiese  unweit des Horstes ein Weißstorch nach Nahrung suchte. In Großwig wurde 2018 übrigens  der 1.Storch  in unserem Erfassungsgebiet bereits am 30.Januar von Harald Doms gemeldet.

Zum Thema - "2018 war ein gutes Jahr für die Störche " - was heute unter anderem in der Presse  zu lesen war, möchte ich folgendes anmerken:

-die Anzahl der ausgeflogenen Jungen von 2018  im ehemaligen Bezirk Leipzig und  in Sachsen war entgegen der Befürchtungen wegen der anhaltenden Dürre recht gut , aber wir wissen nicht wieviel Junge bei der Trockenheit und dem offensichtlichen  Nahrungsmangel den Zug ins Winterquartier überhaupt geschafft haben und  wieviele davon einmal zurück kehren werden...?

Es gab bisher auch kaum Wiederfundmeldungen vom Zuggeschehen von den zahlreich beringten Jungstörchen aus  2018 was auch ungewöhnlich ist.

Fakt ist ,         das       2014 -          noch  342 Paare in Sachsen gebrütet haben  ( Angabe NSI Dresden )  davon   - 102 im   RP Leipzig  

                                  2018 -    nur noch  291 Paare in Sachsen anwesend waren  (Angabe NSI Dresden )  davon    -  91 im   RP Leipzig 

die Anzahl der Horstpaare ist  stetig abnehmend und ebenso geht auch die Anzahl der Jungen  zurück...

Da kann ich keinen positiven Trend erkennen, was allerdings  am wenigsten mit den invasiven  Nilgänsen zu tun hat, sondern ganz andere bekannte Ursachen hat.

Uwe Seidel Coreteam Sachsenstorch 


24.Februar 2019 - Ergänzung zu "Werden Nilgänse eine Gefahr...."

Seit meinem kleinen Artikel vom 19.02.2019 kam es in vielen Medien zu berichten über die Nilgänse und deren Aktivitäten.
Mehrere Zeitungsmenschen riefen mich bereits an, deshalb hier ein paar ergänzende Worte.
Vielleicht habe ich es zu ungenau geschrieben, aber es gibt keinen Grund jetzt drastische Maßnahmen zu ergreifen.
Die Vögel sehen schön aus, bereichern die Natur und bedrohen auch keine anderen Lebewesen.
Wir Menschen haben sie ja selbst, schon im 18. Jahrhundert, nach Europa geholt. Vor allem in England waren sie es ein beliebtes Ziergeflügel.
Und wie das immer so ist, über kurz oder lang gibt es dann auch schnell freilebende Exemplaredie sich dann weiter ausbreiten.
Aber erst in den letzten Jahrzehnten hat sich die Zahl der Nilgänse vervielfacht. Das ist jetzt nicht so dramatisch wie die Ausweitung des Waschbären,
da die Vögel uns nicht behelligen, legiglich die Landwirte könnten sich gestört fühlen, da sie gern auf Feldern ihre Nahrung suchen.
Was uns Storchenbetreuer aber stört, dass ist wenn die Gänse die Nester unserer Störche besetzen und dadurch die Brut der Störche verhindern.

Hier ein Beispiel:
Im letzten Jahr wurde in Frohburg das Storchennest saniert, 
dabei haben wir auch gleich eine Kamera mit installiert.
So können wir sehen wie sich die Nilgänse auf dem Nest wohlfühlen 
und schon mit den Brutvorbereitungen begonnen haben.
Sie haben den großen Vorteil, dass sie das ganze Jahr am Standort
verbleiben und somit zeitig am Brutort sind. Störche die erst später
(Enden März Anfang April) eintreffen haben dann das Nachsehen.
Da die Gänse, wenn sie erst mal Eier gelegt haben, ihren Brutplatz
mit allen Mitteln verteidigen. Das machen aber die Störche und
andere Tiere genau so, also von besonders agressiv kann man da
nicht reden. Es wird auch keine Nilgans, ein von Störchen besetztes Nest, 
in Seeräuber Manier entern und die Störche vertreiben.
Nein, sind die Störche erst mal auf dem Nest wird sich die Nilgans eine
andere Brutmöglichkeit suchen. Das abschießen ist auch keine
Option, denn wie auch beim Waschbären wird der Erfolg nur von
kurzer Dauer sein.
Was also tun wenn die Störche kommen, und unsere Nilgans lacht sie
aus dem Storchennest an. Eine Möglichkeit wäre, zu diesem Zeitpunkt
die Eier der Gans zu entnehmen damit das Nest wieder für die Störche
zugänglich wird. Denn ohne Eier ist das Nest oft unbesetzt und
die Störche könnten es dann in Besitz nehmen.

Also noch mal zum Schluß, die Nilgans jetzt als "neuen Feind"
zu bezeichnen halte ich für sehr übertrieben. Warten wir ab wie sich
hier die Sache entwickelt, Sie können ja nun auch selbst zuschauen.

 NilGans1

Klaus Döge
Coreteam Sachsenstorch


24.Februar 2019

In den letzten Tagen sind weitere Störche in Sachsen angekommen.

- In Pausitz bei Wurzen sah  Aldo Kermes einen Storch auf dem dortigen  Nistmast stehen. 

- In Thräna /Borna kam am Samstag  nach Info von Horstbesitzer Jörg Spörl ein 2. Storch an - vermutlich ein neues Weibchen .

- Michael Fritsch konnte  am Samstag in Löbnitz/Delitzsch- Eilenburg ebenfalls schon 1 Paar auf dem Horst sehen.

- in Paußnitz/Altkreis Riesa wurde der Riesaer Kreisbetreuer Olaf Gambke von dem beringten Brutstorch der vergangenen Jahre am Reinigen des Horstes gehindert-"der Lümmel stand  wie festgetackert auf seiner Rinderstallesse" -und Ankunft des männlichen Storches nach Auskunft der Horstbetreuer ebenfalls am Mittwoch schrieb Olaf Gambke.

- auch in Groitzsch/Borna  traf am 20.02. nach Info von  Olaf Becher der 1. Storch ein.

- in Glauchau RP Chemnitz ist nach Pressemeldungen auch bereits ein Storch angekommen.

- Am vergangenen  Mittwoch sahen Herr Mohr aus Grimma und der Wurzener Kreisbetreuer J.Müller jeweils einen Storch auf der LPG Esse in Beiersdorf/ Grimma stehen.

  Bernd Holfter ehemaliger Kreisbetreuer für Grimma identifizierte den Storch anhand seines Ringes und eines abstehenden Flügels als den männlichen Brutstorch der letzten beiden        Jahre.

  Der Storch wurde am 31.05. 2012 in Fleischwangen in Oberschwaben nestjung  beringt und hatte sich 2017 mit einer unberingten Störchin in Beiersdorf neu angesiedelt.

  ...AK124 aus Fleischwangen im Februar 2019 in Beiersdorf angekommen (Foto  sachsenstorch)

P1510432

Leider hatte das Paar in 2017 und 2018 kein Glück mit der Jungenaufzucht...

...Ende Juni 2018 befand sich noch 1 Junges im Nest und wurde vom flügelbehinderten Männchen versorgt.

12.06.1

und auch das unberingte  Weibchen  versorgte den Nestling ....einige Tage später jedoch war das Nest verlassen....

hoffen wir in 2019 auf eine erfolgreiche Brutsaison .

- der wieder einmal  als erster in  Frohburg angekommene Storch unserer Region  wurde von Herrn Steffen Wolf wie bereits in den vergangenen Jahren als der männliche Syhraer Brutstorch  anhand der Ringablesung am Fuß  ermittellt. Er wurde 2005 in Penna bei Rochlitz beringt und ist seit 2009 Brutstorch im Altkreis Geithain .

Fotos Archiv -coreteam sachsenstorch 


19.Februar -weitere Störche in der Leipziger Region eingetroffen 

am 18.Februar traf nach Info von Kreisbetreuer Dieter Wend  der erste  Hainichener Storch auf dem Horst an der Eisdiele an.

Heute morgen um 9.00Uhr landete auch der erste Storch auf dem Haupthorst in Thräna meldetete Jörg Spörl  über Whatsup...

coreteam sachsenstorch 


Werden Nilgänse eine Gefahr für die Bruterfolge unsere Störche ?
Immer wieder versuchen Nilgänse Storchennester als Brutplatz zu nutzen.
Wie hier in Frohburg, bleibt zu hoffen, dass die Störche bald kommen und dem Spuk ein Ende setzen. -> Video
NilGans

Schön das der Erste nun da war, zu beachten Ring ganz unten am linken Fuß.
Daran ist zu erkennen, es ist der Storch aus Syhra und er ist nur zu Besuch auf dem Horst.
Storch1

Klaus Döge
Coreteam


17.Februar 2019                                    Brutstörchin in Löbnitz eingetroffen

Nach Info von Herrn Ehlers ist auch in Löbnitz  bei Bad Düben die  Brutstörchin eingetroffen ,welche 2006 in  Mingolsgeim/ Baden Würtemberg beringt wurde und bereits seit 2010 alljährlich in Löbnitz  brütet.

Der Frohburger Storch ist jetzt nach Syhra umgezogen  ,was darauf hindeutet , das es sich um den  langjährigen Brutstorch aus Penna bei Rochlitz handelt, welcher in den letzten Jahren immer sehr zeitig zu uns zurück gekehrt ist. 

In Thüringen sind  in der vergangenen Woche bereits mehrere Nester von Storchenpaaren besetzt worden ,berichtete der Landesbetreuer Herr Schmidt in der Thüringer Pressse.

Eines von fünf Breitunger Paaren  hat wie schon in den letzten beiden Jahren sogar  wieder überwintert . Der am Fuß beringte männliche Storch  von der 28 m hohen Arkadeesse in Breitungen ,welcher 2004 in Schönebeck beringt wurde, war von 2008 bis 2012 Brutstorch in Kleinbothen.

Anfang Juni 2012 lagen die beiden Nestlinge plötzlich tot unter dem Horst und das Paar schien sich danach irgendwie verstritten zu haben...

Foto - H1866 2012 in Kleinbothen mit Partnerin 

IMG 6063

2013 kam der männliche beringte Storch nicht mehr zurück nach Kleinbothen ... er wurde vom Thüringer Landesbetreuer Herrn Schmidt in Breitungen anhand des Ringes wieder entdeckt... 

H1866 mit neuer unberingter  Partnerin  auf  der Arkadeesse in Breitungen (2016) Fotos unterhalb 

DSC05713

DSC05686

...2013  ist  H1866 dann im ausgehenden Winter in Thüringen gesichtet worden und dort geblieben und hat sich dann mit einer neuen Partnerin zusammengetan, welche vor 3 Jahren  eine Beinverletzung erlitten hat und seitdem sichtlich gehbehindert ist. Das  Männchen ist seitdem immer bei seinem Weibchen geblieben und hat mit Ihm zusammen  bereits das 3.Jahr  in Thüringen überwintert. Da das Weibchen auch bei der Nahrungssuche eingeschränkt ist übernimmt das beringte Männchen auch einen Großteil der Nahrungsbeschaffung bei der Jungenaufzucht.

Interessanterweise hat sich ein Nachkömmling des Paares aus 2014  in Frohse bei Schönebeck angesiedelt und brütet seit 2017  in der Brutheimat seines  "Vaters".

Storchennest in Frohse bei Schönebeck 2017

DSC07476

Frohse 2017

HM974 Frohse Schönebeck 26.05.2017

Foto - Nachkomme von H1866 aus Breitungen in Frohse

coreteam sachsenstorch

(Fotos Archiv )


11.Februar 2019                                    Der 1. Storch ist am 09.Februar in Frohburg gesichtet worden 

Von unserem  Geithainer Kreisbetreuer Jens Frank kam gestern die Nachricht das der 1. Storch in  Frohburg  gesichtet worden ist. Ob es der beringte langjährige Syhraer Brutstorch ist welcher in den letzten Jahren fast immer als erster Rückkehrer und fast immer zuerst in Frohburg  beobachtet wurde werden wir bald erfahren. 

In den Storchennews von Petra Meyer konnte am unter anderem erahren, das  bereits in der vergangenen Woche ein großer Trupp von ca. 1500 Weißstörchen auf dem Zug südlich von Lyon in Frankreich gesehen wurde .                                                                                                                                                                                                               

Aus den verschiedensten Orten und Regionen in den Westlichen Bundesländern wurde in den letzten Tagen in der Presse über die ersten besetzten Storchennester berichtet.

Auf der überarbeiteten  Loburger Homepage kann man sich  jetzt auch ausführlich über die Zugwege  des westziehenden  Senderstorches "Jonas" informieren.
Siehe -> die-reise-von-jonas-2017-2018

Die meißten Loburger und  Nabu Senderstörche befinden sich laut Homepages  noch  südlich der Sahara in Afrika .

"Michael"und "Rolando" begeben sich vermutlich aber so  langsam auf den Rückweg nach Osten  um dann nach Norden zu steuern war weiter zu lesen...

Wir berichten weiter und freuen uns über Ihre Beobachtungen und Meldungen .

coreteam Sachsenstorch 


03.Februar 2019                                              Erstablesung nach 19 Jahren !

In der vergangenen Woche erreichte uns von der Vogelwarte Hiddensee die Meldung das ein 1999 in Pressel bei Bad Düben von Dietmar Heyder beringter Jungstorch im vergangenen Jahr erstmalig und als Brutstorch in Chörau bei Dessau abgelesen wurde !

Wo er sich die vielen Jahre unentdeckt  aufgehalten hat , wird uns leider für immer verborgen bleiben aber wir freuen uns natürlich sehr , das er nach so langer Zeit noch am Leben ist.

Bis ungefähr 2004 wurden die Storchenringe noch an den Füßen befestigt und sind daher schwer zu entdecken bzw. ablesbar gewesen.

Der Schornsteinhorst in Pressel ist übrigens schon einige Jahre nicht mehr besetzt . 2013 fand die letzte erfolgreiche Brut mit einem ausgeflogenen Jungvogel statt.(Foto)

Pressel 24.06.2013

Foto -Horst in Pressel 2013 

CoreteamSachsenstorch 

 


J2019

Das wünschen wir allen Storchenfreunden und Gästen unserer Sachsenstorch Seite.
Wie immer werden hier die neuesten Informationen und Bilder zu finden sein.

Coreteam Sachsenstorch


Aktuelles 2018 siehe Archiv 2018

Aktuelles 2017 siehe Archiv 2017

Aktuelles 2016 siehe Archiv 2016

Aktuelles 2015 siehe Archiv 2015

   
© Klaus Doege